Fisch am Freitag :: Dezember 2018 :: 312::

So der letzte erste Freitag im Jahr und damit auch der letzte Fisch am Freitag.
Im Sommerurlaub hats mich mal wieder gepackt und es sind ein paar neue Riesenstempel entstanden…der Krebs lag schon seit Jahren vorgezeichnet in der Schublade und weil ich ein paar Tage Zeit hatte und in Vorfreude auf den AzorenTauchurlaub war und ein Stoffdruckdate mit der Bettina ausgemacht hatte wurden dann noch fix ein Krake und ein Wal dazu geschnitzt.
Echte Drümmer, jeweils gedruckt hier auf einem A4 Atlasblatt…
Die Stoffe wurden auch bedruckt und liegen jetzt leider unverarbeitet aber immerhin bügelfixiert wieder in der Werkstatt… momentan fehlt einfach die Muße zum weiter verarbeiten aber das wird noch, ich glaub da fest dran.

Aus dem Urlaub zurück und total geflasht von den Unterwasserbegegnungen mit den Mantarochen musste natürlich auch noch ein Mantastempel her. Fix geschnitzt und testgestempelt wurden die vier neuen Motive immerhin schon mal in meiner Praxis aufgehängt, ein bissl Meer im Wartezimmer schadet schließlich nicht.

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Und wie ich so am verschicken eines kleinen Walatempels für einen kleinen neugeborenen Buben war erfahr ich von der Mutter das sie ja die totalen Walfischfans sind.
Also hab ich kurzerhand beschlossen die Atlasstempelei mal ein bischen auszudehnen und ein individuelles Bild für den neuen Erdenbürger zu stempeln. Mit allen wichtigen Eckdaten.
Mir gefällts sehr und auch die Eltern haben sich gefreut.

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Inzwischen mach ich Riesenstempel und allen möglichen anderen Schnickschnack nur noch aus Spaß aus der Freud.

Sodala, jetzt kommt ihr. Hat fürs letzte mal dieses Jahr noch wer Fisch? Ihr könnt ihn gern hier nochmal per Kommentar verlinken.

Es war mir ein Vergnmügen 312 Fische überwiegend selbst herzustellen (ausgenommen ein paar ertauchte und ein paar Gastfische) und diese fast 7 Jahre mit euch zu teilen.
Andere hören auf wenns am schönsten ist, ich mach hier und heuer dann das offizielle Ende.
Viele Jahre war der Fisch am Freitag mit einer regen Beteiligung verbunden, nach und nach wurde es immer weniger, vielleicht war das Thema zu einseitig, vielleicht ist einfach auch das Bloggen weniger geworden.
Mir selber gehts auch so das ich immer weniger zum Bloglesen komme, das Leben 1.0 vereinahmt mich immer mehr.
Es ist alles gut wie es ist, ich lieb den Fisch am Freitag immer noch, aber mit der Regelmäßigkeit ist es jetzt vorbei.
Hat diese Aktion doch vorallem davon gelebt das wir hier Fische geteilt haben.
Das heißt nicht das es hier auf dem Blog nie mehr Fisch geben wird, dafür tauch und schnitz ich viel zu gerne…

Vielen Dank euch lieben Mitfischern und Mitlesern, mal lauter mal leiser…
Habt eine schöne und entspannte Weihnachtszeit.
Ich lass von mir hören. Irgendwas gibts immer wieder zu zeigen und zu erzählen.

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Seifenglück

Es ist inzwischen schon eine liebgewonnene Tradition das die Bettina und ich jedes JAhr im November ein Seifensiededate haben.
Inzwischen gibt es Klassiker die immer mal wieder gesiedet werden, aber jedes Jahr darfs auch was neues werden.
Dieses Jahr wurde es bumt…
Wir haben Karotte, Gurke und Aktivkohle verseift, haben feine und edle Öle probiert Tamanu- Babssuöl und Co) und mit Tonerden gespielt.
Auch eine Haarseife mit Bier und Ei ist diesmal dabei, Krone sei Dank gut als Seife für den Kopf zu erkennen….
Frisch geschnitten und gestempelt ein Vergnügen.
Jetzt reifen die feinen Stücke noch fertig und werden dann bald verschenkt.

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Kistenweise Seifenglück. Ich freu mich schon die erste Seife auszuprobieren.

Atlasfieber

Immer wieder lande ich beim Atlas. Einst schnödes Ding im Erdkundeunterricht, mir inzwischen immer wieder die Welt eröffnend, ist er ein treuer Begleiter.
Dank T. gibt es hier in meinem Haushalt auch mehr als genug davon, sie hat mir mal eine tolle Quelle aufgetan und ich freu mich immer wieder darüber.

Diesmal bin ich ein bissl dem Blütenrausch verfallen… Kusudama heißen diese wunderbaren Origamiblüten die hier gerade meditativ Stück für Stück entstehen.
Was daraus wird? Mal schauen. Momentan dient es vor allem der Entspannung.
… und aus den Atlasresten wird Herzkonfetti. Was auch sonst…

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Durchschnaufen

Grad ist im Hintergrund gut was los.
Die letzten Sonnentage werden immer kürzer und wenn ich von früh bis spät arbeite ist an Sonne tanken nicht zu denken.
In der früh ist es noch dunkel wenn ich los muß und abends… ist es wieder dunkel.
Darum nix wie raus wenn es irgendwie machbar ist.
Sonne und Licht tanken. Durchatmen. Nichts müssen. Das Auge schweifen lassen. fotografieren.
Daheim ist es einfach schön.
Mit das wichtigste für mich wenn die dunklen Tage kommen. Dunkel ist so gar nicht meines.
Deshalb mag ich den Schnee im Winter so gern.. er macht alles einfach ein bissl heller.

Wenn du magst, tauch kurz mit ein…
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Fisch am Freitag :: 311 :: Novwmber 2018

Es is mal wieder Freitag, drum gibts heute wieder Fisch.
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Die Nichte wächst wie ein Radiserl und drum wars mal wieder Zeit für eine neue Buxe. Weil mir der Stoff mit den Walen so gefallen hat wurd er fix gekauft und zu einer genütlichen Hose vernäht, die es zum Glück immer in Doppelgrößen gibt, so das sie lange passt.
Das kleine Mädchen hat sie schon bekommen, bald müsste sie auch passen, hoff ich.

Der Schnitt ist denkbar einfach, so das auch ich ihn inzwischen ohne großes nachlesen umsetzen kann. So mag ich nähen.

Und ihr so? Hat noch irgendwer Fisch zum verlinken? Oder fisch ich fröhlich allein weiter?
Wer verlinken mag, gerne einfach per Kommentar.

Für kleine Künstlerinnen… ein Stiftemäppchen für die ersten Stifte

Was schenk man seiner kleinen Nichte zum 2. Geburtstag?
Klein und transportfähig soll es sein, gern was zum überall mit hinnehmen und zum beschäftigen.
Was liegt da näher als ein Mäppchen gefüllt mit tollen, farbsatten Stiften?
Die Stifte sind schnell gekauft, ich mag die dicken mit dem satten Farbauftrag sehr gerne, da kommt immer die Ergotherapuetin in mir durch… gscheits Material und so.. und mit ein bissl improvisieren ist so ein Rollmapperl auch relativ fix genäht.

Die Nichte freuts und es ist immer wieder nachfüllbar. Solche Geschenke mag ich gern….

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Ach Azoren …

Schon wieder fünf Wochen schwimm ich im Alltag rum.
Der hat einen ja so schnell wieder.
Aber die Tage auf den Azoren schwingen zum großen Glück immer noch nach.

Wie ich auf die Azoren gekommen bin? Ich dachte anhand ein paar gesehener Bilder (online, wo auch immer) … da isses grün, da isses vulkanisch, das könnte mir gefallen.

Und schon als ich das tauchen angefangen hab gab es mal einen Artikel in einer Tauchzeitschrift über die Topspots zum taauchen und da waren die Azoren eben dabei.

Ja, wie auch immer wir sind dann im September da hin geflogen. Und was soll ich sagen? Es war einfach ein Traum.
Die erste Woche waren wir mit dem Leihwagen kreuz und quer auf Sao Miguel unterwegs und haben unglaublich viel tolles grün entdeckt. Auf Teeplantagen, im Botanischen Garten in Furnas, beim wandern, auf Ananasplantagen, in Kraterseen und und und…
Wir sind in HotPotAtlantik geschwommen – einer heißen Quelle die ins Meer fließt , waren in heißen Schwefelquellen, sind gewandert, haben uns so gut wie alle Kraterseen von oben angeschaut, sind über wilde Straßen gefahren.
Haben die leckersten Ananas gegessen, Lapas (Napfschnecken) probiert, Tee getrunken, komischen Einropf aus den Schwefelpotten probiert (einmal langt), Maroni gefunden und beste einheimische Melonen und ugly Bananas verputzt.

Nach einer Woche sind wir mit einer kleinen Propellermaschine nach Santa Maria rüber geflogen um in erster Linie zu tauchen….mitten im großen weiten Atlantik, auf Ambrosio, Formigas und rund um die Insel….
Weil man ja aber nicht den ganzen Tag unter Wasser verbringen kann waren wir auch auf der zweiten Insel baden, Küstenwandern und Co. Haben mangels Busverbindungen trampenderweise die Ìnsel erkundet, sind durch irresteile alte Weinberge ans Meer gelaufen und haben nette Leut kennengelernt.

Alles in Allem.
Die Azoren sind toll.
Abwechslungsreich.
Grün. Schwarz. Blau. In allen Schattierungen.
Ich mag da wieder hin. Am besten gleich.

Drum Bilderflut…

Azoren Lumix1
Stinkende Schwefelquellen und wildes Meer

Azoren Lumix
Hortensien, blühender Tee, wilde Riesenpflanzen

Azoren Lumix
Kraterseen, Lapas, Bananenstauden und Meer

Azoren Lumix3
Mehr Kraterseen, und mehr Meer

Azoren Lumix4
Botanischer Garten in Furnas

Azoren Lumix5
Ananas in allen Stadien und feines Obst vom Markt

Azoren Lumix7
Blau in allen Schattierungen

Azoren Olympus1
Blau…

Azoren Olympus2
und Unterwasserblau… mein Lieblingsblau

Aber auch

Fisch am Freitag ::310:: Oktober 2018

Freitag schon wieder und der erste im Oktober obendrein.
Zeit für frischen Fisch auf dem Blog.

Heut gibts, überraschung… Urlaubsfisch.
Meinen 40. Geburtstag hab ich einer ein paar Jahre alten Tradition folgend unter Wasser verbracht.
Alte Tradition?
Zufällig hab ich vor 8 Jahren meinen ersten Freiwassertauchgang im Tauchkurs an meinem Geburtstag gemacht und mir da vorgenommen, wenns irgendwie geht meinen Geburtstag irgendwie unter Wasser zu verbringen…

Der 40er dann eben auf den Azoren.
Wie ich auf die Azoren kam? Ach ich bin ein Bildermensch und hab vor Jahren mal in einer Tauchzeitschrift gelesen das es auf den Azoren möglich ist mit Großfischen zu tauchen. Und von da an war ich angefixt. Ein gutes packerl Taucherfahrung ist durchaus von vorteil und so haben wir uns heuer mit einigen schon absolvierten Tauchgängen im Gepäck also aufgemacht um dort zu tauchen mitten, also wirklich mittenmitten im Atlantik gute 1500 km vom Festland entfernt auf hoher See . Wenn man sichs bewusst macht völlig verrückt.

Und weils eben dort auf den Azoren auch möglich ist mit Großfischen zu tauchen hab ich sehr sehr gehofft das wir das Glück haben eben auch Großfisch zu sehen.
Und was soll ich sagen, was hatten wir Glück.
Das Meer ruhig genug um raus zu fahren mit dem Boot, die Zeit optimal und durch die Wahl der Insel der Toptauchplatz für Mantarochen auch quasi ums Eck und nicht Stunden entfernt.

Zwei mal hatten wir das Glück den Ambrosio zu betauchen, einer von gerade mal zwei weltweit bekannten Plätzen wo man mit dieser Rochenart tauchen kann und jedes Mal haben sich dort die Mobularochen gezeigt…. mal einer, mal zwei, mal 8, mal 15 sind sie über, unter und an uns vorbei „geflogen“ und haben mein Herz hüpfen lassen. Es ist ein unglaubliches Gefühl mitten unter diesen Meeresriesen zu tauchen und das erleben zu dürfen. (Auch wenn es „nur“ 3 Meter große Minimantas sind..)

Das Meer schenkt einem immer was und ich glaub es htte mir kein größeres Geburtstagsgeschenk machen können.

Taucht doch ein kleines bissl mit…

Azoren Unterwasser bearbeitet

Azoren Unterwasser bearbeitet1

Azoren Unterwasser bearbeitet2

Und ihr? Hat noch jemand Fisch in der Pipeline? Ich freu mich über Mitfischer jeden freitag hier, den ganzen Monat lang.. hängt ihn gern hier per Kommetar an, egal ob auf dem Blog, Auf Insta oder wo auch immer.

Ein Puppenhaus fürs kleine Patenkind

Jetzt wird die wilde Hummel schon 4.
Und so wirds Zeit für ein Puppenhäusl.

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Vor vielen Jahren fürs Große Patenkind schon mal mit Puppen gebaut, sind diesmal die Püppchen schon da. Das Puppenhäusl ist zum zusammenstecken konzipiert und kann fix wieder auseinandergebaut werden wenn es nicht mehr bespielt wird. Es gibt vier Zimmer, teils Tapeziert mit Geschenkpapier und teils mit Stempeltapete geschmückt die sich immer wieder neu einrichten lassen mit Möbeln fürs Schlafzimmer, Kinderzimmer, Küche und Wohnzimmer. Und mal schauen was die junge Dame noch so brauchen kann.. da ist die Ada ja fit im fix was bauen wenns is…

Und damit alles auch gut verpackt ist und überall mit hingenommen werden kann gibts ein Stoffsackerl zum transportieren.
Happy Birthday liebe E. Bleib du selbst.

Und weils auch ein bissl Fisch gibt kommt ein kleiner Zwischendurch #andivasfreitagsfisch….

Kleine Tortenrunde

Kaum war der Urlaub rum (dazu dann auch bald mal mehr, es wollen noch Fotos sortiert werden) ging es hier schon weiter mit wildem Geburtstagsfeiere..
Und so auch mit einen Schwung Kuchen und Torten. Für die Nichte und die Mama.
Mit Wimpelketten aus Maskingtape und Zahlen. Mit echten essbaren Blumen. Mit Fröscherl. Mit Marzipan
Weils so schee is.

Curtos in Ogau September 18

Curtos in Ogau September 181