Ein Apfelrock fürs kleine Mädchen

Es ist ja noch nicht lang her, da war nähen jetzt so gar nicht meines, aber irgendwie hat sich der Spaß an der Gschicht so langsam eingeschlichen. Dann kam die kleine Nichte zur Welt und ich hab mich da eingefuchst…
Wahrscheinlich auch weil so Kinderklamotten oft gar nicht so aufwändig zu nähen sind… Oder sich auch gut improvisieren lassen…

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Der Apfelrock ist auch improvisiert entstanden, eine Anleitung, so wie ich mir den Rock vorgestellt habe, hab ich einfach nicht gefunden…
Also hab ich die Maße eines gerade passenden Hosenbundes genommen, ein bissl rumimprovisiert und mit einfachem Kräuseln ein Stück Apfelstoff zu einem Rock werden lassen, indem ich ihn mit dem Bündchen vernäht habe…
Unten den Saum noch mit Schrägband eingefasst, das gibt dem kleinen Rock ein bischen Stand und Volumen – und fertig ist er.
Im Einsatz war er auch schon hier daheim und inzwischen ist er schon in London gelandet.
Der Sommer kann also kommen.

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Fisch am Freitag ::305:: Mai 2018

Freitag is, der Erste im Monat und drum und weils so schön ist gibts heute wieder Fisch.

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In den Osterferien waren wir in Lissabon und haben uns das große Oceaneo auf dem Expogelände angeschaut. Eigentlich sind wir beide nicht wirklich Aquarienfans und gehen lieber tauchen, aber dieses Aquarium wurde uns von so ganz unterschiedlichen Seiten empfohlen.
Wir waren also drin und sehr angetan. Aus -na ja, mal schauen vielleicht sind wir da 1,5 Stunden – wurden über 4.
Ein Riesenbecken das man aus zwei Etagen von mehreren Seiten betrachten kann mit Rochen, Barracudas, Haien, Thunas und auch einem Mondfisch, aber auch einige kleinere Becken die unterschiedliche Meeresbewohnenr vom Nordpol bis zu den Tropen zeigen.

Ein guter Einstieg in die neue Tauchsaison, die hoffentlich im Mai wieder startet… Und wenn sich dann ein Mondfisch auch in Echt zeigt hach… das wäre ein Traum.

Und ihr? Hat jemand Fisch im Mai? Immer gerne her damit. Ihr könnt eure Fische gerne hier per Kommentar verlinken oder auf Instagram mit dem Hashtag #andivasfreitagsfisch.
Habt ein schönnes Wochenende.

Lissabon – ein paar Tage zum treiben lassen

Lissabon stand auch schon ein bissl auf unserer Liste von Städten die wir mal sehen wollen.

Und weil man ja nix aufschieben soll haben wirs jetzt einfach gemacht.
Die Frau hatte einen groben Plan was es zu sehen gibt und was wir anschauen können und ich bin einfach mit.
Wir haben uns treiben lassen, durch die Alfama, wo wir ein kleines Apartment hatten, mitten in den engen Gassen, durch Bairro Alto, Baixa aber auch durch das ein wenig außerhalb gelegene Belem und auch übers Expogelände.

Überall finden sich alte Gemäuer, hübsche geflieste Häuser, alte Straßenbahnen und – weil die Stadt doch sehr hügelig ist – immer wieder tolle Aussichten auf die anderen Virtel.
An ganz vielen Ecken lässt sich ein fixer Espresso mit einem Pastel de Nata verspeisen, ein Glasl Porto trinken oder der bei den Portogiesen allseits belebte Bacalau in einer seiner gefühlt 300 verschiedenen Zubereitungsarten verspeisen.

Eine gute Mischung aus geplantem Sightseeing, treiben lassen und nette Ecken durch Zufall entdecken. So mag ich Urlaub.

We miteintauchen mag, bitte gern…

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Typische Altstadtecken

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Kloster von Belem

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Fliesen, Fliesen, Fliesen

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Unterwegs mit der tollsten Reisebegleitung der Welt…

Wachsmalkreidenherzen für Zwergerl :: kleines DIY ::

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Es ist ja nicht so, das ich nix zu tun hätte und ja momentan kommen kreative Werkelprojekte gerne mal zu kurz #teamselbstabernichtständig aber ab und zu packts mich dann doch, abends um 1/2 12 und es wird experimentiert.
Die kleinen Wachsmalherzen sind ein feines Nebenbeiprojekt für kleine Malanfänger a 1,5 Jahren.

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Du willst es ausprobieren? So hab ich es gemacht:

Für die Wachsmalherzen brauchst du:
+ eine herzförmige Eiswürfelform (am besten aus Silikon)
+ Schmelzschale und Topf mit Wasser
+ Silikonspatel
+ Speiseöl
+ Bunte Wachsmalkreiden oder Reste von selbigen
+ etwas Bienenwachs (gibts in der Apotheke als Plättchen)

Die Form wird dünn mit Speiseöl eingepinselt,
die Schmelzschale ins Wasserbad gehängt,
die erste Wachsmalkreidenfarbe zerbrochen und mit ca 10 Bienenwachsplättchen in die Schmelzschale gegeben.
Wenn alles gut flüssig ist vorsichtig verrühren und fix in kleinen Mengen in die Herzformen füllen. Achtung, das Zeug wird fix fest. Also zügig arbeiten und mit dem Silikonspachtel alles rauskratzen.Ich habe die Menge auf ca 4-5 Herzen verteilt.

Die Schmelzschale zwischendurch (wenn sie warm ist) mit einem alten Lappen oder Küchenkrepp auswischen und mit der nächsten Farbe genauso verfahren bis die Herzen gut gefüllt sind.
Die kalten Wachsmalherzen vorsichtig aus der Form drücken und dem kritzelnden Nachwuchs in die Hand drücken.
Die Sache mit dem Papier kurz noch erklären.. (nicht auf Wände bla und blubb) und schon kann es losgehen mit der ganz großen Kritzelkunst.
Viel Spaß beim nachwerkeln und zeigt gern eure Kunstwerke…

Fisch am Freitag :: 304:: April 2018

Sonntag isses und ich reich dann mal meinen Freitagsfisch für diesen ersten Freitag im Monat nach.
… aber großer Andrang war ja eh noch nicht 🙂

Am Freitag sind wir ungeplant und von komischem Flugannulierungskarma verfolgt (der Hinflug wurde auch schon gecancelt) mit 8 Stunden verspätung aus Lissabon heimgekommen.
Lissabon ist neben morbide, schön und angenehm unaufgeregt… Fischlastig. Sehr Fischlastig.
Stellvertretend für diese Fischlastigkeitdrum dieser doch Eher untypische Kamerad hier.

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Ansonsten muss ich mich dann nochmal in Ruhe durch gute 1000 Fotos sichten und vorher dringend ein Bett reparieren. Für pennen auf der Matratze am Boden sind wir definitiv zu alt. Das Leben eben.
Aber ihr lest wieder von mir.
Wer Fisch hat im April, ich freu mich wenn er hier mitschwimmt.
Einfach den Link in einen Kommentar kopieren.
Wer bei Insta mitfischen mag.. ich freu mich über den #andivasfreitagsfisch, so lassen sie sich alle zusammen im großen Instaozean finden.

Bis die Tage
Habt eine gute Zeit….

Projekt #diewollwmussweg – Ein Pullunder fürs Nichtenmädchen

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So, wieder sind 120 g Sockenwolle verstrickt.
Nicht zu Socken, dafür war mir die handgefärbte Sockenwolle doch zu schade, nein ein kleiner Pullunder ist es geworden.
Gute 100 g hangefärbte Wolle in feinen grünblauen Wassergeistertönen hab ich von oben nach unten nach dieser Anleitung
verstrickt, die ich auf Ravely gefunden habe. Das gute Stück sollte laut Anleitung noch ein bischen länger werden, ich hab es aber kurzerhand gekürzt, weil mir die Wolle nicht ganz gereicht hätte.
Am unteren Teil des Pullunders hab ich ein wenig graue Sockenwolle (Knappe 17 g) aus dem Vorrat einer Freundin eingearbeitet, damit das gute Teilchen ein bischen Länge bekommt.
Die Sache mit dem „nix dazukaufen“ hab ich also wieder erfolgreich hinbekommen.
Die Knöpfe sind aus meinem kunterbunten Vorrat und somit auch gut verarbeitet.

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Wieder sind 100 g aus dem Vorrat verarbeitet und das gute Teilchen ist auf dem Weg nach London um die kleine Nichte zu wärmen.

Stricken für die Kleinen ist einfach immer gut, da sieht man schnell ein Ergebnis und es lässst sich auch aus einem handgefärbten Strang was Schönes stricken.

Fisch am Freitag 302 ::März 2018::

Oha, hier war nicht wirklich viel los im letzten Monat auf dem Blog… dafür wars im analogen Leben um so mehr.
Aber jetzt.
Der Erste Freitag im Monat ist mal wieder und drum gibts heute Fisch.

Eine echte Ausgrabung meiner frühen Fischschaffensphase, gefunden im Keller meiner Eltern….

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Ich sag doch schon immer, ich hab aus allem einen Fisch gemacht.
Der Teller ist aus dem Werkunterricht meiner Realschulzeit, also schon a bissl her, das Ganze. Aber cool ihn wiedergefunden zu haben.

Mal schauen was sich darauf bald servieren lässt, um nur im Keller zu liegen dafür ist er fast zu schade.

Und bei euch so? Hat jemand noch FIsch geangelt? Ich freu mich wenn ihr Ihn hier verlinkt. Gerne auch den, den ihr auf Insta sammelt.
Und weil Sich so vieles heute immer mehr auf Insta verlagert, nutze ich ab diesem Monat dort den #andivasfreitagsfisch und würd mich freuen, wenn ihr das auch tut. So haben wir auch dort eine wunderbare Sammlung die sich schnell wieder finden lässt.
Genießt das Wochenende

Nicht unbedingt nix:: PROJEKT #diewollemussweg

So die ersten Zwei Monate in Sachen #diewollemussweg sind rum, kurzer Zwischenstand.
Anfang des Jahres hab ich gewogen was noch so an Wolle da ist und dann auch gleich angefangen wegzustricken.

Erstmal gabs einen wilden Schwung Socken. Über die letzten 9 Wochen sind insgesammt 9 Paar entstanden, davon 4 Paar Kindersocken.
Für Größe 40 brauch ich ca 70 g, da springt dann leicht noch ein Paar Kindersocken raus. Und aus den restlichen Resterln werden kunterbunte Resterlsocken….
Ein kunterbuntes Sockenknäul ist auch noch eingezogen, irgendwie konnt ich nicht wiederstehen.(Wird aber verstrickt und nicht gelagert…)

Neuer Ordner

Und weil sie bestellt wurden, bzw eine verloren ging, gab es noch zwei Mützen für die Familie. Dazu musste dann neue Wolle her, die Vorräte haben nichts passendes hergegeben.
Neuer Ordner1

Wie es weiter geht? Zeig ich bald.

Fisch am Freitag ::301:: Februar 2018

Der Erste Freitag im Februar und natürlcih gibts wieder Fisch.
Wirklich Fischproduktiv war ich letzten Monat ehrlich gesagt nicht, momentan bin ich ziemlich mit meiner Praxis und zwischendurch leider auch mit krank sein beschäftigt. Die Fischerl die hier entstanden sind lieben schon länger da, waren aber noch nicht gemacht.

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Der Wellenuntergrund kam hier per Post an und war Umschlag eines tollen Kalenders und die Fische als solche stammen aus den Umschlägen hochwichtiger amerikanischer Geschäftspost. Musterpsycho, egal von welcher Seite man die Fischerl schneidet. Ja und so wurden sie eben frei Schnauze geschnibbelt, und mit den Wellen zusammen wieder auf Reisen geschickt. Für mehr schöne Post im Briefkasten. Immer nur Rechnungen sind ja auch keine Lösung….

Und bei euch so? Hat noch jemand Fisch?
Ihr könnt eure Fisch von den Blogs oder von Insta gern den ganzen Februar über hier verlinken….

Habt eine gute Zeit

Eine Torte zum 75.

Wir haben heuer mal wieder Fischersches Festjahr. Alle 5 Jahre schaffen wir es auf eine glatte Zahl. Wenn man die kleine Nichte dazupackt kriegen wir dieses Jahr sogar eine Schnapszahl hin. 222 Jahre sinds dann.

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Den Anfang macht traditionell der Papa, der letzte Woche eben 75. geworden ist.
Weils zum Geburtstag einen Gutschein für eine ganz bestimmte Gondelfahrt im Pitztal gab musste natürlich auch eine kleine Torte passend dazu her.
Von meiner ursprünglichen Idee eine dreidimensonale Gondeltorte zu machen bin ich ´zwecks akutem Infekt und eigentlich keiner Kraft abgekommen, für eine kleine Torte hat die Energie aber gereicht.
So oft wird man ja nun auch nicht 75.

Dienstagsverlinkt hier.