Atlasfieber

Immer wieder lande ich beim Atlas. Einst schnödes Ding im Erdkundeunterricht, mir inzwischen immer wieder die Welt eröffnend, ist er ein treuer Begleiter.
Dank T. gibt es hier in meinem Haushalt auch mehr als genug davon, sie hat mir mal eine tolle Quelle aufgetan und ich freu mich immer wieder darüber.

Diesmal bin ich ein bissl dem Blütenrausch verfallen… Kusudama heißen diese wunderbaren Origamiblüten die hier gerade meditativ Stück für Stück entstehen.
Was daraus wird? Mal schauen. Momentan dient es vor allem der Entspannung.
… und aus den Atlasresten wird Herzkonfetti. Was auch sonst…

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Durchschnaufen

Grad ist im Hintergrund gut was los.
Die letzten Sonnentage werden immer kürzer und wenn ich von früh bis spät arbeite ist an Sonne tanken nicht zu denken.
In der früh ist es noch dunkel wenn ich los muß und abends… ist es wieder dunkel.
Darum nix wie raus wenn es irgendwie machbar ist.
Sonne und Licht tanken. Durchatmen. Nichts müssen. Das Auge schweifen lassen. fotografieren.
Daheim ist es einfach schön.
Mit das wichtigste für mich wenn die dunklen Tage kommen. Dunkel ist so gar nicht meines.
Deshalb mag ich den Schnee im Winter so gern.. er macht alles einfach ein bissl heller.

Wenn du magst, tauch kurz mit ein…
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Fisch am Freitag :: 311 :: Novwmber 2018

Es is mal wieder Freitag, drum gibts heute wieder Fisch.
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Die Nichte wächst wie ein Radiserl und drum wars mal wieder Zeit für eine neue Buxe. Weil mir der Stoff mit den Walen so gefallen hat wurd er fix gekauft und zu einer genütlichen Hose vernäht, die es zum Glück immer in Doppelgrößen gibt, so das sie lange passt.
Das kleine Mädchen hat sie schon bekommen, bald müsste sie auch passen, hoff ich.

Der Schnitt ist denkbar einfach, so das auch ich ihn inzwischen ohne großes nachlesen umsetzen kann. So mag ich nähen.

Und ihr so? Hat noch irgendwer Fisch zum verlinken? Oder fisch ich fröhlich allein weiter?
Wer verlinken mag, gerne einfach per Kommentar.

Für kleine Künstlerinnen… ein Stiftemäppchen für die ersten Stifte

Was schenk man seiner kleinen Nichte zum 2. Geburtstag?
Klein und transportfähig soll es sein, gern was zum überall mit hinnehmen und zum beschäftigen.
Was liegt da näher als ein Mäppchen gefüllt mit tollen, farbsatten Stiften?
Die Stifte sind schnell gekauft, ich mag die dicken mit dem satten Farbauftrag sehr gerne, da kommt immer die Ergotherapuetin in mir durch… gscheits Material und so.. und mit ein bissl improvisieren ist so ein Rollmapperl auch relativ fix genäht.

Die Nichte freuts und es ist immer wieder nachfüllbar. Solche Geschenke mag ich gern….

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Ach Azoren …

Schon wieder fünf Wochen schwimm ich im Alltag rum.
Der hat einen ja so schnell wieder.
Aber die Tage auf den Azoren schwingen zum großen Glück immer noch nach.

Wie ich auf die Azoren gekommen bin? Ich dachte anhand ein paar gesehener Bilder (online, wo auch immer) … da isses grün, da isses vulkanisch, das könnte mir gefallen.

Und schon als ich das tauchen angefangen hab gab es mal einen Artikel in einer Tauchzeitschrift über die Topspots zum taauchen und da waren die Azoren eben dabei.

Ja, wie auch immer wir sind dann im September da hin geflogen. Und was soll ich sagen? Es war einfach ein Traum.
Die erste Woche waren wir mit dem Leihwagen kreuz und quer auf Sao Miguel unterwegs und haben unglaublich viel tolles grün entdeckt. Auf Teeplantagen, im Botanischen Garten in Furnas, beim wandern, auf Ananasplantagen, in Kraterseen und und und…
Wir sind in HotPotAtlantik geschwommen – einer heißen Quelle die ins Meer fließt , waren in heißen Schwefelquellen, sind gewandert, haben uns so gut wie alle Kraterseen von oben angeschaut, sind über wilde Straßen gefahren.
Haben die leckersten Ananas gegessen, Lapas (Napfschnecken) probiert, Tee getrunken, komischen Einropf aus den Schwefelpotten probiert (einmal langt), Maroni gefunden und beste einheimische Melonen und ugly Bananas verputzt.

Nach einer Woche sind wir mit einer kleinen Propellermaschine nach Santa Maria rüber geflogen um in erster Linie zu tauchen….mitten im großen weiten Atlantik, auf Ambrosio, Formigas und rund um die Insel….
Weil man ja aber nicht den ganzen Tag unter Wasser verbringen kann waren wir auch auf der zweiten Insel baden, Küstenwandern und Co. Haben mangels Busverbindungen trampenderweise die Ìnsel erkundet, sind durch irresteile alte Weinberge ans Meer gelaufen und haben nette Leut kennengelernt.

Alles in Allem.
Die Azoren sind toll.
Abwechslungsreich.
Grün. Schwarz. Blau. In allen Schattierungen.
Ich mag da wieder hin. Am besten gleich.

Drum Bilderflut…

Azoren Lumix1
Stinkende Schwefelquellen und wildes Meer

Azoren Lumix
Hortensien, blühender Tee, wilde Riesenpflanzen

Azoren Lumix
Kraterseen, Lapas, Bananenstauden und Meer

Azoren Lumix3
Mehr Kraterseen, und mehr Meer

Azoren Lumix4
Botanischer Garten in Furnas

Azoren Lumix5
Ananas in allen Stadien und feines Obst vom Markt

Azoren Lumix7
Blau in allen Schattierungen

Azoren Olympus1
Blau…

Azoren Olympus2
und Unterwasserblau… mein Lieblingsblau

Aber auch

Fisch am Freitag ::310:: Oktober 2018

Freitag schon wieder und der erste im Oktober obendrein.
Zeit für frischen Fisch auf dem Blog.

Heut gibts, überraschung… Urlaubsfisch.
Meinen 40. Geburtstag hab ich einer ein paar Jahre alten Tradition folgend unter Wasser verbracht.
Alte Tradition?
Zufällig hab ich vor 8 Jahren meinen ersten Freiwassertauchgang im Tauchkurs an meinem Geburtstag gemacht und mir da vorgenommen, wenns irgendwie geht meinen Geburtstag irgendwie unter Wasser zu verbringen…

Der 40er dann eben auf den Azoren.
Wie ich auf die Azoren kam? Ach ich bin ein Bildermensch und hab vor Jahren mal in einer Tauchzeitschrift gelesen das es auf den Azoren möglich ist mit Großfischen zu tauchen. Und von da an war ich angefixt. Ein gutes packerl Taucherfahrung ist durchaus von vorteil und so haben wir uns heuer mit einigen schon absolvierten Tauchgängen im Gepäck also aufgemacht um dort zu tauchen mitten, also wirklich mittenmitten im Atlantik gute 1500 km vom Festland entfernt auf hoher See . Wenn man sichs bewusst macht völlig verrückt.

Und weils eben dort auf den Azoren auch möglich ist mit Großfischen zu tauchen hab ich sehr sehr gehofft das wir das Glück haben eben auch Großfisch zu sehen.
Und was soll ich sagen, was hatten wir Glück.
Das Meer ruhig genug um raus zu fahren mit dem Boot, die Zeit optimal und durch die Wahl der Insel der Toptauchplatz für Mantarochen auch quasi ums Eck und nicht Stunden entfernt.

Zwei mal hatten wir das Glück den Ambrosio zu betauchen, einer von gerade mal zwei weltweit bekannten Plätzen wo man mit dieser Rochenart tauchen kann und jedes Mal haben sich dort die Mobularochen gezeigt…. mal einer, mal zwei, mal 8, mal 15 sind sie über, unter und an uns vorbei „geflogen“ und haben mein Herz hüpfen lassen. Es ist ein unglaubliches Gefühl mitten unter diesen Meeresriesen zu tauchen und das erleben zu dürfen. (Auch wenn es „nur“ 3 Meter große Minimantas sind..)

Das Meer schenkt einem immer was und ich glaub es htte mir kein größeres Geburtstagsgeschenk machen können.

Taucht doch ein kleines bissl mit…

Azoren Unterwasser bearbeitet

Azoren Unterwasser bearbeitet1

Azoren Unterwasser bearbeitet2

Und ihr? Hat noch jemand Fisch in der Pipeline? Ich freu mich über Mitfischer jeden freitag hier, den ganzen Monat lang.. hängt ihn gern hier per Kommetar an, egal ob auf dem Blog, Auf Insta oder wo auch immer.

Ein Puppenhaus fürs kleine Patenkind

Jetzt wird die wilde Hummel schon 4.
Und so wirds Zeit für ein Puppenhäusl.

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Vor vielen Jahren fürs Große Patenkind schon mal mit Puppen gebaut, sind diesmal die Püppchen schon da. Das Puppenhäusl ist zum zusammenstecken konzipiert und kann fix wieder auseinandergebaut werden wenn es nicht mehr bespielt wird. Es gibt vier Zimmer, teils Tapeziert mit Geschenkpapier und teils mit Stempeltapete geschmückt die sich immer wieder neu einrichten lassen mit Möbeln fürs Schlafzimmer, Kinderzimmer, Küche und Wohnzimmer. Und mal schauen was die junge Dame noch so brauchen kann.. da ist die Ada ja fit im fix was bauen wenns is…

Und damit alles auch gut verpackt ist und überall mit hingenommen werden kann gibts ein Stoffsackerl zum transportieren.
Happy Birthday liebe E. Bleib du selbst.

Und weils auch ein bissl Fisch gibt kommt ein kleiner Zwischendurch #andivasfreitagsfisch….

Kleine Tortenrunde

Kaum war der Urlaub rum (dazu dann auch bald mal mehr, es wollen noch Fotos sortiert werden) ging es hier schon weiter mit wildem Geburtstagsfeiere..
Und so auch mit einen Schwung Kuchen und Torten. Für die Nichte und die Mama.
Mit Wimpelketten aus Maskingtape und Zahlen. Mit echten essbaren Blumen. Mit Fröscherl. Mit Marzipan
Weils so schee is.

Curtos in Ogau September 18

Curtos in Ogau September 181

Fisch am Freitag :: 309 :: September 2018

ZACK -doch schon wieder der erste Freitag im Monat.
Seit vielen Jahren bin ich in unseren Urlauben fürs dokumentieren zuständig. Fotografieren versteht sich von selbst, aber auch geschrieben habe ich lange viel. Das ist in letzter Zeit leider ziemlich eingeschlafen und ich möcht es gerne wiederbeleben.
Früher hab ich einfach immer irgendwelche Heftchen genutzt, jetzt hab ich mir ein eigenes Reisebuch gebaut mit alten Fischstempeln und neuem frischgeschnitztem Riesenkrebsgetier. Das Buch ist ca Din A5 groß, da hat was Platz..
Die Idee kam mir nicht allein, die wunderbare Michaela hat sie auf Ihrem Blog und in ihrem Buch vorgestellt (unbezahlte Werbung weil Verlinkung -aus voller Überzeugung weil ich Michaelas Arbeit sehr schätze).
Die Pappen sind bezogen, alles wurde gelocht und mit vieln Blättern versehen, die sich hoffentlich bald füllen werden. Durch das Ringsystem ist es eben auch möglich diverse Schnipsel mit ins Bücherl zu packen, da sammelt sich bei uns im Urlaub doch immer einiges an….
Jetzt bin ich gespannt wie es sich füllen wird…

Und bei euch? Seid ihr noch im Ferienmodus oder ist der Urlaub schon vorbei?
Hat noch jemand Fisch? Ich freu mich über Verlinkungen, gerne einfach per Kommentar hier.
Habt einen tollen September.

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Der Blick auf die kleinen Dinge

Die letzten Monate waren arbeitsreiche, mit langen Tagen und viel zu tun. Abends war ich oft recht platt und die Wochenenden waren auch immer gut gefüllt mit allen möglichen Terminen.
Kurzum, vor gut vier Wochen hab ich gemerkt, ich bin platt. Flunderplatt.
Jetzt lassen sich Gegebenheiten nicht einfach fix von einer Sekunde auf die andere ändern. Manchmal heißts auch einfach
Durchhalten.
Atmen
Weitemachen.

Und zwischendurch …

Innehalten.
Inseln schaffen.
Fokussieren.

Und seien sie noch so klein die Inseln, mir hilft der Blick durch die Kamera.
Viecher beobachten. Abdrücken. Runterkommen.

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Nur noch kurz und dann darf die Arbeit einfach Arbeit sein.
Dann ist wieder mehr Zeit zum runterkommen.
Ich freu mich drauf.