Kleine Fluchten

…sind wie Inseln im Alltag. Wenn der Alltag sich wieder schier über einen stürzt, ist es allerspätestens an der Zeit auf eine solche Insel zu reisen.  Ein Stück Natur (ein von Touris noch unentdecktes – und das ist in der Gegend gar nicht so einfach), Sachen sammeln, garteln, winzige Viecher beobachten,  fotografieren, etwas mit den eigenen Händen herstellen – filzen, töpfern, schnitzen, malen…., abtauchen, bergsteigen, und dabei die Welt drumrum zu vergessen.  Viel sehen, bewusst riechen und fühlen – mich selbst wieder spüren. All das lässt mich zur Ruhe kommen und Energie tanken. Das wenigste kostet, das meiste lässt sich gut zwischendurch machen und alles bringt mich wieder mit beiden Füßen auf den Boden und macht den Kopf frei. Und weil im Strudel des Alltags die kleinen Fluchten manchmal recht laut schreien müssen, um Aufmerksamkeit zu bekommen habe ich mir eine kleinefeine Erinnerung gebaut. Ein Stück Holz als Wasser und Weite, das feine Treibhölzchen (vom Bodensee, dort habe ich zum ersten mal bewusst die Möglichkeit gehabt beim drüberlaufen Treibholz zu hören) und ein feines Stück Tuch aus dem Passionstheater. Mal sehen wie laut es rufen muss…

Soviel zu meinen kleinen Fluchten.. welche sind eure?

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2 Kommentare zu “Kleine Fluchten

  1. das is wieder soooooo schön geschrieben! wenn ich (wenn berühmt) mal meine Biografie schreibe (also bald) engagiere ich sie! na und das Produkt is natürlich och ne Wucht … so jetzt geh ich gärtnern, dass is meine Flucht

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