7 Sachen/8

Kaum zu glauben, am 31. Juli – man sagt es sei Sommer – meine 7 Sachen nach der Idee von Frau Liebe diesmal schier outdoorlastig…

7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

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1. Den Frühstückstisch gedeckt. Draußen. Auf der Terasse. Es war trocken. Mehr erwartet man ja schon gar nicht mehr.

2. Die ersten Minimini-Tomaten geerntet. Zwei davon sind Wildtomaten und gehören so klein. Das wird ein Festmahl heut abend.

3. Blüten geerntet. Vom Basilikum und von der Kornblume. Mehr dazu die Tage.

4. Mit dem Radl ins Gries gefahren.

5. Sachen gesammelt, Rost, Terrakotta und Wurzeln. Ich brauch das. Dringend.

6. Picknickdecke ausgerollt und rumgelegen. Im Gries mit ohne Wasser. Komisch. Da regnets wochenlang und da ist kein Wasser.

7. Hunger bekommen und selbstgebackenen Käsekuchen gegessen.

Steinreich

… bin ich. Wenns um Ideen und Phantasie geht. Und wenns um Filzkiesel geht. Es wurde nachgeordert und neugeordert. Und wenn ich schon dabei bin, dann filz ich halt noch Einen. Und noch Einen. In all diesen Steinen – zwischen 35 cm und 70 cm sind sie groß – steckt eine Menge Energie. Viel Wasser, Seife, Kraft und Liebe. Und es werden immer mehr.

Nachdem die Kiesel über die letzten Wochen entstanden sind, war heute endlich das passende Wetter zum Fotografieren. Die Bilder sind an der Ammer und im Graswangtal entstanden, in der Nähe vom Ammerursprung. Hier bin ich daheim und von hier kommen eben auch meine Ammerkiesel. Ich finde, sie fügen sich perfekt ein in diese wunderbare Landschaft – mein Zuhause. Und doch lass ich sie gerne ziehen. In die weite Welt. Zwei haben sich heute schon auf den Weg gemacht.

stoa

Fischdeckel am Freitag

Es begab sich vor ein paar Jahren, daß zwei junge Damen *räusper* auf ein Schlossfest im Fränkischen eingeladen waren. Der Einladung war zu entnehmen das Hut ausdrücklich erwünscht ist.

Ja. Was macht ma denn da? Da wir beide doch eher weniger für die großen Auftritte ausgestattet waren und sind, haben wir kurzerhand unsere ganz eigenen Hüte gedengelt. Und wer mich kennt, der weiß.. wenn was Neues  gebaut wird, wirds erst mal ein Fisch. Aus meinen FischerEien, einem türkisen Schal, ein paar Muscheln, nem Strohhut und einer batteriebetriebenen Lichterkette – jep das Ding war nachts beleuchtet, leider gibts keine Bilder davon- wurde ein anständiger Deckel. Silke hat die Filzblumenbestände geplündert und fertig. So spazieren und flanierten wir dann über das Schlossgelände und bestaunten die Hüte der Schickimickis.
Was da die Leute denken solln? Hm. Wenn ich mir den ganzen Tag darüber Gedanken machen müsst was denn die Leute denken, dann käm ich ja zu gar nichts mehr.

schlossseehausfisch

Mehr Fisch gibts wie immer Freitags bei Frau Rieger.

7 Sachen/7

Das Wetter ist ja ein Spielverderber grad. Drum heute meine 7 Sachen, frei nach Frau Liebe, heute relativ indoorlastig.
7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

7sachen7

Meine handgeschnitzten Stempel montiert und recht rumgebazelt. Bissl Nachschub für den Laden.

HimbeerQuark – Sahnetörtchen gemacht. Und gleich verspeist.

Zwei Baraquito dazu gemacht. Ist soo lecker und erinnert mich immer an Urlaub und Tauchen auf Gomera.

Zehennägel gegenseitig angepinselt. Wenn schon nicht Sommer draußen, dann wenigsterns bunt auf den Füßen.

Doch noch rausgekommen, die Jahresausstellung der Bildhauerschule angeschaut und in den Mappen des Abschlussjahrganges geblättert. Dieses Multiplex-Trum war eine der Mappen. Mich dabei mal wieder ein bissl geärgert, das ich selbst nie auf die Schnitzschule gegangen bin. Ein paar Grundlagen hätten bestimmt gut getan.

Akeleisamen gefunden, gepflückt und am Ende wild am eigenen Gartenzaun verstreut. Nix Golfrasen, sappalott!

Fotos eingeklebt. Noch vom Urlaub 2009. Das wird mich noch eine Weile beschäftigen. Aber bei dem Wetter. Sonst fang ich noch an, verfrüht Plätzchen zu backen.

Wildblütenbutter yammie

So. Da isse wieder. Nach kurzem Totalausfall von Technik aller Art – jep auch die Kamera ist dabei draufgegangen -aber eine neue ist schon da… ohne drittes Auge bin ich nur ein halber Mensch – spring ich wieder rein ins Blogleben.

Das Wetter macht grad auch nicht mit. Aaaaber. Davon lass ich mir den Sommer nicht vermiesen. Da es nicht nach Grillen aussieht gibts ein nettes Picknick, wenns regnet eben auf der Couch.

Und dazu gibts Wildblütenbutter. Damit die morgen so richtig lecker durchgezogen ist hab ich sie heute schon zusammengemanscht. Das Manschen ist eh das schönste.
Wer mag sammelt sich über den Sommer Wildblüten, gut geeignet ist dazu eine Samenmischung „Essbare Blüten“, die kann man ganz einfach in einen großen Topf im Frühjahr aussähen, fleissig gießen und schon produziert man seine eigene Butterwiese. Die Blüten kann man frisch im Salat essen oder man trocknet sie und sammelt sie in einem Glas.Wer das nicht mag oder kann der nimmt einfach fertige Wildblütenmischungen – es gibt sie getrocknet im Kräuter- oder Bioladen.

Für die Wildblütenbutter brauchst du:

  • 125g Butter – diese schon am Tag vor dem großen Matschen aus dem Kühlschrank stellen, bei Zimmertemperatur lässt sie sich gut verarbeiten
  • Wildblüten aller Art, bei mir sind es Kornblumen, Hibiskus, Hollunder,Lavendel, Salbei, Veilchen, Ringelblumen, etwa 3 Teelöffel
  • 1-2Tl grobes Meersalz
  • etwa ein Tl Schnittlauch zur Würze – wer mag kann auch Kapuzinerkresse nehmen, die gibt auch ein bissl Schärfe, hab ich aber heuer vergessen

Die Butter mit allen Zutaten mit einer Gabel vermengen, ein bissl von allem aber aufheben zur Deko. Wenn alles gut durcheinander ist, einen Gefrierbeutel Platt hinlegen auf etwa 10×10 cm die Reste von Salz, Blüten und Schnittlauch verteilen. Jetzt kommt die Butter drauf, von beiden Seiten den Gefrierbeutel ein bissl anheben, anschließend eine Rolle formen. So is alles wunderhübsch verziert, jetzt noch ab in den Kühlschrnak, wenn alles fest ist auspacken und genießen. Am besten mit frischem Brot. Legga.

wildblutenbutter

BESSter Fisch von Marybess

.. wieder Freitag, wieder Fisch.

Diesmal kein Eigener, aber weils so toll ist und mir die Ideen und in Bildern eingefangenen Gedanken und Träumereien von ManuK. so gut gefallen, hab ich mal bei ihr angeklopft, ob sie mir für Freitag mal ein bissl Fisch ausleiht … und sie hat es getan. Drum gibts heute BessFisch bei Andiva.

Ein paar kleinefeine Kunstwerke darf ich schon mein eigen nennen, 3 von 5 sind natürlich mit Fisch, was sonst. Und von vielen träum ich….Viel, viel mehr von Frau Bess gibt es hier und hier und bald noch mehr Meer und Fisch und Zwiebelgeschichten – und was währe Fisch schon ohne Zwiebeln -?- auch auf Manus Seite. Schaut rein, es lohnt sich…Vorsicht Suchtgefahr – aber i hab nix gsagt.
Nebenbei kann die Frau auch super modeln. Grazie nommal dafür. Und Grazie für die schönen Lagerfeuerspinnereien. Es gibt Menschen mit denen kann man wunderbar Brause trinken während Weihnachtsbäume flambiert werden… gell Kalle?!

marrybess

Mehr Fisch wie immer bei Frau Rieger.

Treibfisch

Wieder mal Freitag, wieder mal Fisch.
Heute gibts quasi Sushi.. noch rohen Fisch. Roh, weil noch nicht fertig… drei Treibhölzer, eines vom Strand auf Korsika die anderen beiden aus der Ammer… sie liegen schon länger bei mir, ein Stück Rost- die optimale Schwanzflosse liegt auch schon mit dabei. Nur zu kompletten Fischen sind sie noch nicht geworden, aber ihre Bestimmung ist klar… oder?
Treibholz halt. Ich lass meine Gedanken dazu treiben….

freitafsfisch

Mehr Fisch wie immer Freitags bei Frau Rieger

Kleine Fluchten – Altmühl

Ein Zelt, zwei Schlafsäcke, zwei Isomatten, wenig Kochgeschirr, Wasser, ein paar Klamotten, Kamera, drei Tage Zeit – alles in vier wasserdichte Packsäcke und eine kleine Tonne gepackt, ein Kanu dazu. Mehr braucht es nicht zum Entschleunigen.

Wenn gehen zu langsam ist und radeln zu schnell ist Kanuwandern genau das Tempo, das es braucht um einen gemeinsamen langsamen Rhytmus zu finden.
Um zu paddeln, zu sehen, zu fotografieren, zu genießen.
Die Gedanken fließen gleich mit.
Tempo und Geschwindigkeit werden gleichgültig.
Drei Tage Zeit.
Zeit hat man nicht, Zeit muss man sich nehmen.
Es lohnt sich, sich Zeit zu nehmen.
Bei sich zu sein.
Für sich.
Die Welt ist schnell genug.

altmuhl

Eine 3 Tages Tour auf der Altmühl lässt sich leicht organisieren. Wir sind von Treuchtlingen über Pappenheim und Dollnstein nach Eichstätt gefahren. Sehr empfehlen kann ich Boote Glas in Eichstätt, Frau Glas und Team sind zuverlässig und günstig.
Wir ließen uns mit Sack, Pack und Boot nach Treuchtlingen chauffieren und haben dort eingesetzt. Kurioserweise sind wir mit Auto und Hänger quer über ein Volksfest gefahren um zur Einstiegsstelle zu kommen. Kaum waren wir im Wasser, schon waren wir in einer anderen Welt.  Die Altmühl ist ein Wanderfluss, alle zu umtragenden Wehre sind gut ausgeschildert und mit vernünftigen Ein- und Ausstiegsstellen ausgestattet. Die Tagesetappen sind leicht zu schaffen, auch wenn man nicht durchgehend paddelt, sich treiben lässt und genießt. Pappenheim und Dollnstein haben je einen Campingplatz und am Ortsende einen Supermarkt, mehrere Wirtschaften etc. Es ist aber auch kein Problem einen der ausgewiesenen Bootsrastpöätze mit Zeltmöglichkewit zu nutzen, ein Kanister Trinkwasser zum kochen und waschen geht immer noch aufs Boot. Es empfiehlt sich, wenn man die absolute Ruhe sucht die Tour nicht über den Samstag zu planen, da gehts rund auf der Altmühl. Wer sich aber über Menschen auf der Bootsrutsche und deren Techniken amüsieren mag, der kann auch am Samstag viel Spaß haben.
Nach 3 Tagen paddeln kamen wir in Eichstätt keine 300 Meter vom Bootsverleiher an, haben das Boot aus dem Wasser geholt, die Paddel abgegeben, alles ins Auto umgeladen und konnten stressfrei heimfahren.

Frische Silberblätter

…hab ich heute endlich mal wieder fertig gemacht. Es dauert manchmal eine Weile bis aus vielen gestrichenen Schichten gebrannte und gebürstete bzw. polierte Schmuckstücke entstehen. Zum ersten Mal gibt es ein paar Gingkoblätter als Ohrhänger, sie sind so wunderbar leicht, man spürt sie kaum. Danke an Kusi und Kerstin fürs ernten dürfen. Die beiden haben einen Baum, der fehlt mir noch in meinem Garten. Ein Salbeiblatt ist auch wieder dabei, die Struktur, und vor allem wie gut sie rauskommt im Silber haut mich jedes mal wieder um. Zum ersten mal habe ich mich auch an ein Ahornblatt gewagt, es gibt so viel unterschiedliche Ahornformen, diesmal habe ich am Lech einen gefunden, der so kleine Blätter hat, das sie sich gut zu Schmuckstücken verarbeiten lassen. Die Ketten sind auf handgefärbte Seidenbänder gefädelt die sich über das Zeiknotenprinzip in der Länge verändern lassen. Alle feinen Feinsilberteilchen gibts wieder in meinem Laden.

silberblatter

Kuriositäten des Alltags

Menschen beim Bowling gabs zu sehen, am Wochenende irgendwo in Bayern.
Was sich jetzt nicht sooo spannend anhört wird dann doch recht kurios wenn man das Ganze durch Glasbausteine betrachtet und fotografiert. Durch Dick und Dünn in wenigen Sekunden.

Altmühl Juli 2011 2011-07-11