Bretonische Wildapfelmarmelade

Es ist und bleibt ein Glück wenn man mit offenem Herzen und offenen Augen durch die Gegend radelt und Dinge findet die man ja so einfach nicht findet.
So sind uns letzte Woche in der Bretagne wilde Apfelbäume begegnet und da sie schon reif und richtig lecker waren haben wir ein knappes Kilo Äpfel gepflückt.

Da sich die Äpfel leider nicht wirklich gut lagern lassen und eigentlich auch viel zu schnell weggegessen wären habe ich gestern ein wenig Sommer und Urlaub konserviert. Eine solche Marmelade habe ich vor ein paar Jahren mal in Meran in einer kleinenfeinen Pension gefrühstückt, sie hat so wunderbar geschmeckt, drum habe ich versucht sie nachzukochen

Für die Wildapfelmarmelade brauchst du:

ca 900 g Wilde leckere Äpfel – du kannst auch welche aus dem Garten nehmen
1 Flasche Cidre brut
1 Stange Zimt
350 g Gelierzucker 2:1
1-2 Zitronen

apfelschmackos
Die Äpfel werden geschält, entkernt und geachtelt, dann in ganz feine Schnipsel geschnitten. Die Apfelschnitze kommen kommen jetzt mit der Zimtstange in einen großen Topf und werden mit Cidre aufgegossen bis sie leicht bedeckt sind.
Das ganze kocht man jetzt auf und lässt es dasnn so lange köcheln bis die Apfelschnipsel schön weich sind. Das kann je nach Sorte schon mal 15 Minuten dauern. Immer mal wieder probieren, zu matschig sollte es nicht werden.
Das ganze dann in einen Messbecher kippen und mit Cidre auf 800 ml auffüllen.
Alles wieder in den Topf, Gelierzucker unterrühren, mit Zitrone abschmecken und dann unter rühren 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Gleich alles heiß in schon vorbereitete Schraubgläser abfüllen (ich nehm gern die kleineren, dann ist öfter mal Abwechslung auf dem Tisch) und gleich verschließen.
Den übrigen Rest im Anschluss mit frischem Brot verspachteln.

Yammie. Schmeckt nach Urlaub.

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7 Kommentare zu “Bretonische Wildapfelmarmelade

  1. Da läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Nur eine Frage habe ich, bist Du sicher, dass es Wildäpfel und keine verwilderten Apfelbäume waren? Meine Wildäpfel, an deren Baum ganz lange Stacheln sind, sind so dermaßen sauer,sie hinterlassen ein gefühl wie Schlehen, die noch keinen Frost hatten, dass sie sich nicht eignen würden, glaube ich— leider—

    • Oh, Kalle da hast du sicher Recht. es sind wohl verwilderte Äpfel, keine echten Wilden. Hmmm. Der Unterschied war mir so gar nicht richtig bewusst. Aber sie waren schon sehr süß und drum sind die Bäume wohl von verwilderten Äpfeln. Sollte jemand die sorte kennen freu ich mich sehr wenn sie mir verraten wird.

    • Hui, ja dann muss ich ja jetzt schnell mit dem Aufräumen anfangen.. das man am Tisch frühstücken kann, ohne dauernd Stempelschnitzel zu essen…

  2. Pingback: andiva’s Bretonische Wildapfelmarmelade (❦ 296) | Germanys next Kabinettsküche

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