Wie alles begann…

Wie ich zum Stempelschnitzen kam?
Aus der Reihe:
Frühe Werke der Frau A. aus O.
Wie alles begann
Lang, lang ist es her, das ich zum ersten mal ein Schnitzmesser in der Hand hatte. Ich muss so ungefähr sechs oder sieben Jahre alt gewesen sein als ich meinen Vater – er ist gelernter Holzschnitzer, in Oberammergau quasi üblich- überreden konnte nicht nur zuschauen zu dürfen sondern eine eigene Schnitzerei machen zu dürfen.. und somit auch eines der heiligen und wirklich scharfen Schnitzmesser in die Hand zu bekommen.
Und wie das so ist.. mit kindlichem Übermut und dezenter Selbstüberschätzung habe ich mich für ein ortsübliches Motiv entschieden und wollte auch gleich unter die Herrgottsschnitzer gehen. Tja.. was soll ich sagen..Versuch macht kluch… eine eigenwillige Christusfigur. – vor einiger Zeit hab ich sie in der Werktischschublade bei meinem Vater wieder gefunden.
Das mit dem dreidimensionalen Herausarbeiten war dann doch eher schwierig.. deshalb auch der zweite Versuch, den ich dann aber wohl auch aufgegeben habe. Ich müsste mal einen Abdruck davon machen…

Nachdem meine Holzschnitzerkariere also schon früh ein jähes Ende nahm kam in der Schule irgendwann der Linolschnitt.. was „eher“ Zweidimensionales… damit konnt ich doch mehr anfangen.
Vom Linolschnitt zum Stempel war es dann nicht mehr weit.. was dabei rauskam gibts inzwischen seit drei Jahren auch zu kaufen. Und es wird gekauft – verrückt. 🙂

FischerEi

Eierfische, sind mein Beitrag zur Freitagsfischaktion.
Endlich hab ich mal wieder ein paar dieser feinen Fischlein gemacht. Diese fünf sind als Auftragsarbeit entstanden, ich hoffe sie gefallen.

Wer wissen will wie sie entstanden sind darf sich gern hierher verirren.
Fredissimas? Issn das? Hmm dazu mehr vor Ort. Und YEP! Ich bin mit in der Bande.
Eierfisch2
Mehr Freitagsfisch gibts wie immer bei Frau Rieger.

Alte Schätze – Kaleidoskop

Wie es manchmal so ist… liegen die schönsten Schätze oft unbeachtet irgendwo rum, werden eine Zeit lang nicht beachtet und dann wieder entdeckt. Gestern gings mir wieder mal so, nicht wirklich fit und deshalb eigentlich nur auf der Couch rumliegend und gelegentlich durch die Wohnung spazierend habe ich mein Glaskaleidoskop wiederentdeckt. Ein paar Minuten durchgeguckt, die Bilder auf mich wirken lassen (und versucht die Bilder mit Fotos einzufangen) und schon war der Tag nicht mehr gar so grau…
Kaleidoskop
Kaleidoskop 2
Das Kaleidoskop ist vor gut 8 Jahren während meiner Ausbildung im Praktikum entstanden. Dort wurden in einer Einrichtung viele Techniken angeboten, unter anderem gab es eine Metallwerkstatt und eine Tiffanywerkstatt. Von Beidem keine Ahnung hab ich mir nun mal eben eingebildet ein solches Kaleidoskop zu bauen. Mit viel durchgefrage, ausprobieren und durchaus auch Hilfe (ich glaub vor allem beim Löten des Rohres) Hab ich, was ich mir einmal in den Kopf gesetzt hatte, getan. Ich erinnere mich noch gut ans zuschneiden des Glases, eine mir gruselige Angelegenheit… es ist nicht alles auf den Millimeter geworden aber am Ende hat es mit einem guten Schwung Lötzinn doch gepasst. Gut, viel Lötzinn ist da quasi überall dran *grins*. Aber ich bin immer noch froh und begeistert von meinem Erstlingswerk, habe ich es doch in all den Jahren doch wirklich liebgewonnen. Leider habe ich bis heute nirgends mehr die Möglichkeit gehabt mit den beiden Techniken zu arbeiten.. vielleicht hätte ichs dann sogar noch gelernt.

Eulennachwuchs

gibts jetzt endlich an der Fotoalbumfront.
Das Ursprungsalbum entstand mal fürs Patenkind, diesem folgten (dank immer mehr Kindern die so im Freundeskreis zur Welt kamen) das Schaf, der bunte Fisch, ein paar kleinere und nun, da wieder ein kleiner Mensch zur Welt kam – und ich noch einmal Patentante werden darf – gibt es noch mal ein ganz neues Tier.
Eule
Die Eule an sich mag ich schon lange, hab sie als Stempel hergestellt und hier und da mal hingekritzelt.
Nun ist eine Filzeule entstanden – ich mag sie wie sie da so auf ihrem Ast hockt, mit ihren beiden Knopfaugen guckt und bald viele, viele Fotos aus einem bunten, kleinen Kinderleben beherrbergt…
Und ja, es gibt sie auch bald zu bestellen, sie zieht zu den anderen Alben… auf das ein ganzer Zoo entsteht…

7 Sachen/ 12

So, endlich schaff ichs dann auch mal wieder die 7 Sachen mitzumachen.
Nach einer Idee von Frau Liebe:
Immer wieder Sonntags… 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

1. Den ersten Schnee in der Hand gehalten. In meinem Garten. Am 9. Oktober. Das wird ein langer Winter.
Schnee juheee
2. Die letzten Wildtomaten geerntet. Sie wurden noch reif. Lecker aber leider aufgeplatzt.. sie nehmen wohl das Bergwetter übel…
Erntereste
3. Seifenblasen gepustet. Ein junger Knirps hat sich darüber gefreut.
Seifenblasen
4. Selbstgemachten Apfelstrudel mit Vanillesoße gegessen. Gepflückt hab ich die Äpfel ebenfalls selbst. Gebacken allerdings gestern schon.
Apfelstrudel
5. Eine Eule weitergemacht. Wie sie im Ganzen wird zeig ich bald.
Eule
6. Kleinkram zugeschnitten. Wofür.. zeig ich auch bald… wenns was wird
Schnippelei
7. Ein Kartoffelherz aus dem Netz gezogen. Kleine Freuden im Alltag.
Kartoffelherz

Plattfisch

Manche Sachen sind lange. lange im Kopf. Diese Hefte zum Beispiel. Ne eigentlich sind sie nicht im Kopf, sondern im Schrank. Weil die Idee im Kopf ist, aber aus welchen Gründen auch immer nicht umgesetzt wird. Hm.
Aber nun sind sie da. Plattfische mal wieder.
Handbestempelte Hefte, 40 Seiten, 14,5 x 19,5 cm,natürlich mit Fisch.. und ein paar Ausserirdischen.. wie die da hinkamen? Weiß ich jetzt auch nicht so genau. Aber wie sie hier hinkommen… das weiß ich.

Mehr Fisch wie immer Freitags bei Frau Rieger.

Gartenglück

die letzten Tage waren zum genießen – viel, viel Sonne, Zeit zum Seeletanken und wunderbares Licht. Angeblich solls ja dann bald schneien – bei uns auf über 850 Metern auch nichts ungewöhnliches… aber noch ist es ein bissl hin. Solange genieße ich in der letzten Stunde die es nach dem Arbeiten noch hell ist, die Dinge die da passieren in meinem Garten. Der Mohn – er begleitet mich seit Mai in verschiedenen Versionen – hat schon lange seine Samenkapseln ausgebildet und vergeht nach und nach um die Samen freizugeben.
Septembersonntag 2011-09-261
Was wohl passiert mit dem neuen Samen? Wird er keimen? Werden neue Blüten daraus? Oder raffen ihn die Schnecken dahin?
Wie im Herbst so nach und nach alle Systeme der Natur runterfahren wirds auch bei mir gerade ruhiger. Die Ideen ruhen, ich nehme mir mehr Pausen, lasse Eindrücke auf mich wirken und bin gespannt was kommt. Die wilden Zeiten holen mich sicher schneller ein als mir lieb ist.
Wie ruhig ist es bei dir?

Berg und See, so scheee

Mei, was soll ma groß erzählen…
Drei Tage raus, den Schack packen und los.
Es muss nicht immer um die halbe Welt sein, manchmal reichen gute 70 Kilometer und der Tegernsee.

Ja, man kann auch ohne weiteres daheim ein paar ruhige Tage haben, aber – mal ehrlich – wie ruhig sind die dann? Hier noch was rumwurschteln, da anrufen, des besorgen… und schon ist wieder Zeit verflogen.



Drum drei Tage Tegernsee, rauf auf die Berge – zum runterkommen und rum ummen See (oder mittm Boot mittendurch), damit der Kopf frei werden kann.
Sonne – Wasser – Berge – Schack.
Mehr brauchts nicht.