A bissl Tradition –

und an guadn Rutsch.
Des schöne am leben aufm Dorf ist, das es manchmal so einfach ist.. alle spazieren dem Stern nach, an jeder Ecke wird gesungen und dann mit großem Tusch : A guads neis Johr! Ich mag des.

I bin dann a moi furt. Bis nagschts Johr.

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Freitagsfisch ganz frisch

Sozusagen eisgekühlt ist der letzte Fisch in diesem Jahr. Entstanden beim langen spazieren gehen diese Woche. Frisch gemalt in den Reif auf einer Bank. Mehr entsteht grad nicht. Denn hier herrscht Urlaubsstimmung. Hand in Hand. Seele baumeln lassen, lange schlafen, Freunde besuchen und viel draußen sein. Couch und Tee. Oder Glühwein. Lecker essen. Vielleicht Fisch heute abend?

Weihnachtsspaziergang2011 122

Weihnachtsspaziergang2011 123
Das war also der letzte Fisch dieses Jahr. Und der Letzte bei Frau Rieger. Da ich ohne Fisch nicht leben kann hab ich freundlich bei ihr angeklopft. Ob der Fisch nicht umziehen darf? Er darf. Drum gibts ab dem neuen Jahr den Fisch am Freitag bei mir. Ich freu mich auf ein buntes Aquarium und hoffe das ihr der Fischaktion treu beibt.
Danke Anja, für diese tolle Aktion. Danke auch fürs umziehen dürfen.
Ich hoffe deine Fische schwimmen auch weiter mit bei Fisch am Freitag.

Heute gibts noch mal mehr Fisch bei Frau Rieger

7 Sachen/22

Immer wieder sonntags– gut heute weihnachtsbedingt und weihnachtsastig erst Montags — 7 Sachen die ich am Sonntag mit meinen Händen gemacht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.
Nach einer Idee von Frau Liebe.

7 Sachen 2011-12-26
1. Die Winterweihnachtskeksdose mit Spieluhr aus London aufgezogen. Mir das ziemlich scheppse „Let it Snow“ angehört und mich wie ein Kind gefreut.
2. Plätzchen gefrühstückt. Dafür das ich grad mal drei Sorten gebacken habe, eine Wahnsinnsauswahl. Dank Mama, Schwiegermama und einigen Geschänkpäckchen aus der Arbeit…
3. Eine Geschenkekiste ins Auto geladen und ausgefahren.

7Sachen 2011-12-26

4. Ein Geschenk ausgepackt und mich gefreut.
5. Kaffee getrunken bei Freunden
6. Bei spontaner Plätzchenüberdosis nach sauren Gurken gefragt. Der gut sortierte Herbstsche Haushalt hat einfach alles. Plätzchenkoller mit Essiggurken erfolgreich neutralisiert.
7. Wild gestikuliert bei der immer wieder aufkommenden „wer kommt an Weihnachten“ Diskussion. Da bin ich stur. Die Wahrheit ist: Das Christkind. Tja.

Sodala. Die Ferien sind da. Jetzt mach ich mir nen faulen Lenz. Könnt sein dasses ein bisserl ruhiger wird hier aufm Blog. Ich wünscheuch ein paar schöne Tage…

Frohe Weihnachten

wünsch ich euch von ganzem Herzen.
Die Geschenke gut verpackt, den eigenwilligen „Divabaum“ geschmückt, so gut wie alles verräumt setz ich mich jetzt mit Plätzchen und Kakao auf die Couch (ja sie ist mal frei) und schau mir, wie jedes Jahr, den Michel in der Suppenschüssel an.
Jetzt kann Weihnachten kommen. Nach aller Hektik und allem gekruschtel und gewurschtel kommt sie jetzt für mich. Die staade Zeit.

Weihnachten11

Weihnachten11
Euch wünsch ich schöne und ruhige Momente, eure Lieben um euch rum und Zeit für das was ihr gern tun mögt.

Bis die Tage
Eure Diva

Freitagsfisch – Chalkbag

.. noch mal großmäulig kommt er daher. Da die ersten 2 schon ausgezogen sind gibts noch mal Nachschub. Lila und Türkis sind schon wieder weg, Hellblau und Grün noch zu haben. Die Chalkbags lassen sich auch wunderbar als Gürteltäschchen für Krimskrams nutzen.

Mehr Fisch gibts noch 2x bei Frau Rieger

Freitagsfisch Großmaul 2011-12-22

Freitagsfisch Großmaul 2011-12-221

Druckfrisch…

Es ist ein Kreuz mit den neuen Dingen. Und mit dem sich trauen. Fisch ging ja schon mal. Aber um die Eule zu drucken hab ich glaub gerade 2 Stunden drumrum geschlichen. (Mieser Stundenlohn!) Jetzt isse fertig… und ich auch.

Eule

Weihnachtsmarkt und Glitzerwelt

… ein Blick hinter die Kulissen.
Was gibt es schöneres als die Adventswochenenden mit einem Glühwein in der Hand, in der anderen vielleicht noch eine Bratwurst, ein Crepes, einen Lebkuchen, oder was auch immer, über einen schön beleuchteten, stimmungsvollen Weihnachtsmarkt zu bummeln. Im besten Fall findet man einen – oder hat einen am Ort, wo es neben Fressalien (die immer nährende Quelle- wurscht wasses kostet) nicht nur Bratpfannen und Chinaware hat, sondern auch oder im besten Falle nur Kunsthandwerker ihre liebevoll geschmückten Buden eröffnen und ihre Waren feilbieten. Ja, wenn ich mich auf einen Weihnachsmarkt, oder auch irgend einen anderen Markt stelle, will ich – im besten Fall – auch etwas verkaufen.

Ich gebe mir viel Mühe, überlege wie ich meine Waren gut präsentieren kann – weiß ich doch um die Schwierigkeit die vielen kleinen Schmuckstücke übersichtlich zu zeigen – bereite vor, produziere noch etwas nach, schaue auf ein stimmiges Gesamtbild, dekoriere, beleuchte, fahre alles Tag für Tag zu meinem Stand und wieder heim, hänge Lichterketten auf, zupfe hier was glatt, und da. Jedes meiner Stücke ist mit viel Herzblut hergestellt worden, ich arbeite mich in neue Techniken ein, feile an Alten.. habe mit den Jahren meinen eigenen Stil entwickelt und gefunden. Weil es so schön ist zahle ich noch eine anständige Standgebühr + Strom, wenn etwas kaputt geht ist das mein Problem. Das Finanzamt hält, weil ehrlich und angemeldet, auch noch seine Hand auf.

In jedem Stück steckt Können, Leidenschaft und Freude – ein Stück Andi, ein Stück Diva – ANDIVA eben.

Wenn Leute kommen, schauen und staunen komme ich ins Gespräch, erzähle von Inspirationen, Entstehungsgeschichten, Fundorten meiner Hölzer.. dem Großen im Kleinen, den dazugehörigen Geschichten eben. Wenn ich merke es interessiert, natürlich nur. Möchte jemand nur schauen, gern, ich halte mich zurück. Lasse schauen, drehen und wenden, räume unauffällig wieder alles an seinen Platz. Wird etwas gekauft verpacke ich es gut, damit es heil zuhause ankommt… Ich bin freundlich und lächle, auch wenn es mich friert und ich Angst haben muss das mir der Orkan meinen Stand in kürzester Zeit räumt.

Ich könnte noch lange erzählen… es sieht so simpel aus und doch steckt viel dahinter.

Ich bleibe auch freundlich wenn ich meine Lieblingssätze höre.. so ca 100 mal am Tag kommen sie:

„Oh des ist ja eine gute Idee, des kann ich selber auch/ des mach ich selber nach. “
wahlweise:
“ Oh, das ist ja teuer, des kann ich auch basteln“
wahlweise:
„Äh, das kostet Geld? Wie machen sie des denn? Woher haben sie das Material? Und wie funktioniert das?“
wahlweise
und am liebsten zu meiner Korkentasche gehört
(Arbeitsaufwand wenn man weiß wie es geht 20 Stunden)
Was? Dafür wollen sie Geld? Des kann ich selber“
wahlweise:
und wenn ich 2 Ohrringe kaufe, bekomm ich dann Rabatt?
(Wer fragt eigentlich an den Bratwurstständen nach Rabatt, schreit wahlweise „das kann ich selber, oder wie machen sie das denn?“)

Mir blutet das Ohr. Ich höre mir das 100 mal an einem Markttag an und werde dafür nicht bezahlt! Auch wenn Lächeln die beste Methode ist, anderen Menschen die Zähne zu zeigen..

Da fehlt dann ein kleiner Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringen kann.

Ja, ich kann auch vieles selber machen. Aber ich tu es nicht. Weil ich gutes Handwerk zu schätzen weiß. Weil ich weiß was ich kann und was nicht. Weil mir bewusst ist was an ausprobieren und Entwicklung dahinter steckt. Weil ich keinen anderen Stil kopieren kann uns will. Weil ich Respekt habe vor der Arbeit und den Ideen anderer. Und weil gute Arbeit auch gutes Geld wert ist. Wer schreit schon „hier“ wenn es um 1€ Stundenlohn geht?
-Mein Geschirr habe ich mir über die Jahre zusammen gespart und nach und nach auf Töpfermärkten bei verschiedenen Keramikern gekauft. An jeder Tasse, jedem Teller freue ich mich bis heute, weil ich weiß den gibt es nur ein mal in genau der Form und Farbe. Und weil ich weiß, des Stück Geschirr hat ein Mensch mit Leib und Seele gemacht, und für gut und verkaufenswert befunden. Wieviele Dinge Landen nie in einem Laden, weil etwas doch nicht geklappt hat.-

Weihnachten ist ja das Fest der Besinnung. Vielleicht kann der Mensch sich ja darauf besinnen was von Wert ist. Des Teil aus dem Euroshop, welches nach 3 Tagen auseinander fällt, oder gutes Handwerk? Der Respekt vor der Arbeit und den Ideen anderer oder nur besinnungsloses nachbauen und nachmachen? Die verbale Wertschätzung? Oft ist nichts sagen einfach besser…

Auch wenn mich die Bloggerwelt jetzt steinigt… (bei allen Tutorials, DIYs etc) das musste ich mal los werden. Vielleicht erreicht es ja nur einen. Dann hat es sich schon gelohnt..

Weihnachtsmarkt und Glitzerwelt…
Weihnachsmarkt 11 2 2011-12-181

Sieben Sachen/21

Letzte Woche geschwänzt, diese Woche wieder dabei … Nach einer Idee von Frau Liebe:
Immer wieder Sonntags … 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

Weihnachtsmarkt

1. Bergsteigertee gekocht. In Massen. So ein Tag draußen aufm Weihnachtsmarkt ist lang.
2. Die Hütte aufgemacht, Platte raus, wieder reinschieben, fertig ist der Verkaufstisch. Geht nur mit 4 Händen.
3. Den Untergrund gebaut, aus Kisten und einer großen Decke. Noch ist die Hütte riesig.
4. Alle Waren eingeräumt und hindekoriert – ist eine recht aufwändige Geschichte.

Weihnachsmarkt

5. Abends die Hütte komplett entkernt. Also alles sortieren, rausräumen, Klammern, Reißnägel, Nägel raus, Boden aus Styropor raus, Stühle weg, ins Auto verladen, Gasheizung hinterher, Decke weg, Kisten verstauen, kehren, Kabel einrollen, Lampen weg, Lichterkette demontieren … Verkaufstresen rein, Tür zu, Kabeltrommel aufrollen – heimfahren – dort den Krempel verstauen …
6. Pizzadienst anrufen und Pizza essen – zu mehr hats nicht mehr gelangt.
7. Weihnachtsgeschenklikörchen abfüllen und beschriften – es ist ja nicht so, dass der Tag schon rum wär.

Was freu ich mich auf Weihnachten – alle Viere von sich strecken.
Eine gute letzte Chaoswoche wünscht die platte Diva.