Fräulein Pakuti geht einkaufen… und Uli geht auf Reisen

Fräulein Pakuti

Das Buch von Uli Schreiber gibts ab sofort über mein Kontaktformular für 15 Euro incl. Porto zu bestellen. Bitte gebt eure Adresse an, ihr bekommt dann eine Email mit allen weiteren Daten.

Allen, die wissen wollen was Uli so treibt, während sie sich eine Auszeit gönnt und reist, sei Ihr Blog ans Herz gelegt.
Unter Post aus dem Uliversum bloggt sie immer wieder mal. Da Uli sich momentan auf einer Alp ohne große Technik befindet komme ich in den Genuß von regelmäßigen echten Postkarten in meinem Briefkasten, die ich dann für sie auf ihrem Blog einstelle. Durch dieses gemeinsame Projekt lässt sich wunderbar das Alte mit dem Modernen verbinden.

7 Sinne am 7.

Als Sinnesmensch beschäftige ich mich nicht nur beruflich, sondern auch so Tag für Tag mit den 7 Sinnen. Oder beschäftigen meine 7 Sinne mich?
Wie auch immer. Weil mir das Wahrnehmen so ein großes Thema ist, das, wie ich finde, im Alltag doch so wenig Beachtung findet, möchte ich ein neues Projekt starten. Wer mitmachen will ist herzlich eingeladen. Das Projekt 7 Sinne am 7. findet einmal im Monat statt, nämlich an jedem 7.

7 Sinne? Welche sind denn das?
Zu den Nahsinnen, sprich dem

Sehen
Hören
Riechen
Schmecken

brauche ich glaube ich nicht viel zu erzählen.

Zu den Fernsinnen, sprich dem

Gleichgewichtssinn,
Tastsinn,
und der Tiefensensibilität

erzähl ich vielleicht doch noch ein wenig.

Der Gleichgewichtssinn ist in Kooperation mit dem Gehirn unser System zur Auseinandersetzung mit der Schwerkraft. Egal ob wir stehen, gehen, balancieren, uns drehen oder wo rauf klettern, unser Gleichgewichtssinn sorgt dafür, dass wir die Bewegungen koordinieren können.

Der Tastsinn sitzt, vereinfacht gesprochen, auf der Haut und gibt uns Informationen darüber, ob etwas spitz oder stumpf, weich oder hart, diffus oder fest, heiß oder kalt ist.

Die Tiefensensibilität meint die Wahrnehmung von Informationen, die uns die Rezeptoren in Muskeln und Gelenken über Bewegung, Haltung und Position unseres Körpers im Raum geben. Schwer zu trennen vom Gleichgewicht, aber vereinfacht dargestellt für dieses Projekt alles, was mit Kraft, Druck und Zug zu tun hat (z.B. etwas tragen etc.), und wie man dabei seine eigene Kraftdosierung und Spannung wahrnimmt.

All unsere Sinnessysteme arbeiten Tag und Nacht mit unserem Gehirn zusammen. Unsere 7 Sinne nehmen Eindrücke aus der Umwelt auf, leiten sie weiter ans Gehirn, dieses filtert, sortiert und wertet aus, um unserem Körper dann Informationen weiter zu geben, wie dieser adäquat auf diese Einflüsse reagieren kann. Dieser Prozess wird von ähnlichen früheren Erfahrungen und auch unseren Emotionen beeinflusst.

Worum geht’s also bei diesem Projekt? Um die 7 Sinne. Was hast du besonders wahrgenommen im letzten Monat und vielleicht auch warum? Wo hast du nochmal nachgespürt?
Die 7 Sinne am 7. sollen Anregung sein, sich seiner Wahrnehmung bewusst zu werden und ein bisschen bewusster durch die Welt zu gehen. Wer mag, kann gerne Fotos dazu einstellen, das ist aber kein Muss.
Wenn du mitmachen möchtest hinterlasse einen Kommentar mit einem Link zu deinem Beitrag hier unter diesem Post. Bei deinem 7-Sinne-Post hinterlässt du einen Link zu diesem Post. Dann kann es losgehen…

Meine 7 Sinne diesen Monat:

7 Sinne

GESEHEN: unglaublich viele verschiedene Fische und Korallenformen
GEHÖRT: meinen eigenen Atem unter Wasser
GESCHMECKT: Spargel, endlich wieder
GEROCHEN: frische Kräuter in den Töpfen im Garten, so fein

IN BALANCE GEWESEN: beim Radeln
GEFÜHLT: Quallen im Gesicht beim Auftauchen, komisches Gefühl, wie Wackelpudding
MEINEN KÖRPER GESPÜRT: beim Filzen – viele, viele Steine diesen Monat

7 Sachen/39

Immer wieder Sonntags… 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.
Nach einer Idee von Frau Liebe..

7 Sachen

1. Den eigenen Minigemüseanbau begonnen – Ruccola und Schnittknoblauch in der Fliegerkiste
2. Eine Hochzeitstorte geplant
3. Bärlauch- und Schnittlauchknospen gesammelt und eingelegt – Frau Diva is wieder im Konservierungswahn
4. Ein Schokoladenglückschwein gebacken und zu zweit verspeist
5. Augen angenäht
6. Kies gewaschen – ma kommt auf komische Ideen wenns des ganze Wochenende regnet
7. Endlich wieder die Zehennägel bepinselt – der Sommer kann kommen

Fisch am Freitag/18

Freitag isses, drum gibts heute Fisch.
Keine Panik, es gibt nicht schon wieder was ertauchtes 🙂

Nein, heute gibts Tonfisch. Tischtonfisch. Tischfisch also quasi.

Tischfisch

Gezeigt hab ich den guten Tisch vor ein paar Jahren schon mal hier und nach wie vor freu ich mich jeden Tag dran. Der Gute ist auch schon 6 Jahre alt, ein klassisches Diva-Erstlingswerk (warum klein anfangen?), Jedere Scherben von eigener Hand getöpfert und glasiert und am Rand ist er noch immer nicht endgültig verfugt. Immer diese Übergangslösungen. Aber vielleicht schaffe ich es ja dieses Wochenende?
Und bei Euch so?
Wer mag kann sich gern wieder verlinken.
Hier sind alle Fische von heute versammelt.

Beauty is where you find it / Ein Stück ich

Nic hat wieder aufgerufen sich mit einem Thema zu beschäftigen und endlich, endlich schaff ichs auch mal wieder. Die Themen diesen Monat finde ich sehr, sehr spannend, versteck ich mich doch auch immer am liebsten hinter meinen Kameras. Warum ist man mit sich selbst eigentlich oft so überkritisch? Und findet immer was das man nicht leiden kann. Sich selbst mögen muss man lernen.
Seis drum. ICh hoffe ich halte durch diesen Monat, los gehts:
Thema heute: Ein Stück ich.
(OK eigentlich zwei Stück)

Ein Stück ich
Zuerst mein Kopf, allem voran die Augen die (neben allen anderen Sinnen) sowas wie der Eingang zu meinem Kopf sind. Sie sehen, leiten weiter und nehmen Inspirationen meist als erstes auf. Ich bin ein Augenmensch. Es ist ein Glück sehen zu können, Farben, Formen, Zusammenhänge und Strukturen wahrzunehmen.

Ein Stück ich

Dann noch meine Hände. Allen voran die Linke. Linkshänderin halt.
Meine Hände tasten, fühlen, nehmen wahr, empfinden heiß und kalt, spitz und stumpf, weich und hart, klar und diffus.
Sie schreiben, sie fädeln, sie filzen, sie stricken, sie halten, sie schieben, sie drücken, sie streicheln, sie spülen, sie modellieren, sie bewegen, sie gärtnern, sie matschen,…….

Was währ ich ohne?
Ohne Augen?
Ohne Hände?

Mehr zum Thema gibt es hier

Filzkiesel – die Großen

Aus der Reihe „ein Kieswerk zieht um“, haben sich nach vier Wochen intensivem trocknen acht Kiesel auf die Reise gemacht. Diese Riesenkiesel (40x50x60cm) wurden für einen Messestand bestellt und in ein paar 24 Stunden – Schichten über ein verlängertes Wochenende gefilzt, bis die Hände dann auch wirklich durch waren. Auch wenn mir solche Großaufträge doch Respekt einflößen – ist man doch auch immer abhängig von Materialzulieferern (die nicht immer die schnellsten sind, grummel) – liebe ich die Herausforderung. Da stecken viele, viele Stunden Arbeit, kiloweise Wolle und Schaumstoff drin (Danke auch allen schnellen Helfern als es dann doch gebrannt hat). Diesmal wieder zugeschnitten, damit die Kiesel auch beim draufsitzen komplett ihre Form behalten und als Hocker benutzt werden können.

Messesteine

Messekiesel 2

Messe abfahrt
Und weil man ja nicht jeden Tag ein solches Kieswerk daheim hat habe ich mich dann kurz vorm versenden noch auf den Weg gemacht und die Steine in ihrer ganzen Pracht vor heimischer Kulisse fotgrafiert. Also alle rein in den Berlingo und losgefahren… nach einer fixen Fotsession – mangels Model dann kurzerhand zum Größenvergleich mit mir selbst – ging es heim zum Labeln (Danke Doro, die Label wirken einfach toll an den Steinen) und verpacken nach Hause (nein ich weile nicht auf einem Schloss mit Lagerhalle… es sind simple 49m² und ein Carport). Da dachte ich noch drei Kisten mit 120x 60 x 60cm gehen doch locker rein in den Schack. Theoretisch ja, praktisch, wegen 100 Ecken und Kanten dann doch nicht. Also bin ich kurzerhand zweimal zur örtlichen Minipost gefahren. Inzwischen sind die Steine schon auf der Messe, wenn ich von dort Fotos bekomme zeig ich sie gern, bin ich ja selber schon ganz gespannt wie sie da wirken.