Stillstand – Im Süden nix Neues.

2. März 007

Der Kopf, der sonst so wunderbar Tag um Tag hunderte von Ideen produziert ist still. Hm, nein, nicht wirklich still, nur was die wilden Ideen angeht, die mir eigentlich so leicht in den Sinn kommen, die meistens fix zu Papier gebracht werden und dann auch ziemlich bald, wenn nicht gleich umgesetzt sind.

Der Kopf ist woanders, dreht und wendet – ob ich will oder nicht – die vielen kleinen und großen Baustellen, die sich rundum aufgetan haben oder wie fiese Eiterpickel auf einen Schlag aufplatzen, wo man sie vorher noch gar nicht erahnt hat.

Das, was mich im Fluss hält, was mir Energie gibt und Kraft, ist zum Stillstand gekommen. Neues, wunderbares Material liegt da, macht mich aber nicht im geringsten an.
Die Kraft reicht noch zum Herstellen der Aufträge, die da immer wieder reinkommen. Mehr aber nicht.
Die Kamera ist seltener dabei, wenn ich unterwegs bin.
Noch nicht einmal Fotografien gelingen mir so, das ich sie mit Überzeugung ins Augenglücklädchen packen will.
Auch auf meinem Blog hab ich gerade nicht wirklich was zu erzählen. Das Freudige, Spielerische in mir hält Winterschlaf, so kommt es mir vor.

Dieser Zustand ist seit einigen Wochen im Anzug, jetzt hat er sich breit gemacht. Um so mehr ich meinen Kopf anstrenge mir Ideen zu liefern, desto weniger wird was draus. So kostet es noch mehr Energie. Unmut macht sich breit.

Was heißt das jetzt- was schreibt sie das alles fragst du dich?
Ich werde mir Zeit nehmen. Zeit um wieder anzukommen. Zeit umd die Lust und die Freude an neuen Ideen wieder zu spüren. Ich werde auf Spurensuche gehen. Meinem Blick auf die Dinge möchte ich wieder mit kindlichem Staunen begegnen. Das alles braucht Zeit. Wieviel? Ich werde sehen. Es wird hier wohl ein wenig ruhiger werden. Der Freitagsfisch ist aber gesichert. Versprochen. Da liegen noch welche die ich zeigen mag.

Bis die Tage.

PS: Das einzige was mir gerade mit Schlafwandlerischer Sicherheit gelingt ist das Produzieren von Buntglas für meinen Tonschmuck – drum das Bild. Ärgerlich, wenn Tag um Tag was auf den Fliesenboden fliegt und zerbricht. Noch ärgerlicher, wenn gerade die Energie fehlt gleich wieder was nettes draus zu machen.

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5 Kommentare zu “Stillstand – Im Süden nix Neues.

  1. Liebe Andiva
    Es braucht Zeit… viel Zeit, um dann rückwärts zu verstehen was geschehen ist. Lass dir Zeit, denn es wird dir helfen… auch wenn es jetzt sehr schwierig ist zu verstehen. Ich weiss es ist nicht einfach, aber die Zeit wird dir helfen… das weiss ich. Versuch dich an ganz kleinen Schritten festzuhalten, auf deine Mitte zu hören, sie zu finden.
    Ich grüss dich ganz lieb und mit viel Herz
    Melanie

  2. Bring dein Herz ins Spiel.
    Das ist gefährlich, denn du wirst verwundbar.
    Ein Risiko.
    Doch alles, was du tust, ohne mit dem Herzen dabei zu sein,
    mit halbem Einsatz, wird dich leer zurück lassen.
    Und du wirst die Fülle des Lebens nur erahnen können.
    Petra Würth *♥LassDIRzeit…DUrockstdas…Umärmelgrüßchendazustell*

  3. Nimm dir deine Zeit und geh auf Forschungstour wie deine Quallenforscher ;-), nicht mit Ziel und Zweck, mit „Anfängergeist“ staunen und entdecken…, ich geh dann immer in den Wald… Alles Liebe und Vorfreude aufs Wiederlesen! Ghislana

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