Ernteglück im Herbst – Zwetschgenchutney

Zwetschgenzeit isses, zwar nimma lang, aber ein paar gut Reife hab ich noch gepflückt…

Wullewupp 2014-10-043

Und weil Sommerreife konservieren eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist hab ich ein feines Zwetschgenchutney eingekocht. Die Menge ist ganz schön viel, aber zum einen lässt sich das Chutney wunderbar an Fleisch-und Käseliebhaber verschenken, zum anderen koch ich das Chutney auch nur alle 2 Jahre… so lang hält es sich leicht.

Also, viele Gläser spülen und folgende Zutaten vorbereiten:

1100 g Zwetschgen
800 g rote Zwiebeln
100 g Ingwer
500 g brauner
300 ml roten Balsamico
300 ml weißen Balsamico
Salz
1/2 TL Piment
1/2 TL Chayennepfeffer
Öl zum anbraten

viele Gläschen mit Schraubdeckel

Fürs Zwetschgenchutney hab ich die Zwetschgen halbiert, entsteint und in Streifen geschnitten.
Die Zwiebeln und den Ingwer hab ich in feine Würfel geschnitten.
Zuerst werden die Zwiebeln und den Ingwer im Öl glasig angebraten, anschließend kommen die Zwetschgen dazu und werden ein wenig gedünstet.
Jetzt kommen Gewürze und der Zucker dazu, der sich ein wenig auflösen soll. Alles mit Balsamico ablöschen, aufgekochen und zusammen gute 40 Minuten köcheln. Wer mag, kann zwischendurch probieren und vielleicht nachwürzen. Wenn die Masse gut einreduziert ist wird das Chutney in die Gäaser abgefüllt, die Gläser verschlossen und auf den Kopf gestellt.

Wenn sie abgekühlt sind, werden die Gläser noch beschriftet und wenn du magst ein wenig dekoriert.

Und da es immer ein Glas gibt das nicht ganz voll wird kann man dieses auch gleich wieder öffnen und mit Käse oder zu rotem gebratenem Fleisch genießen.

Parkettupcycling – oder warum Andivastempel immer andere Hölzerl haben und was das ganze mit Fototransfer auf Holz zu tun hat

Da wo ich arbeite, also da wo ich arbeite um mein Leben zu finanzieren hab ich eine Werkstatt und viele kinder die dort eifrig werkeln.
Sprich, da brauch ich einen Haufen Material. Und weil einer meiner Grundsätze ist, vorhandenes MAterial zu nutzen und Rohstoffe die für andere Müll sind genauer zu betrachten, um Recourcen zu sparen hab ich da diverse Holzbretter, alte Kästen, Regale, Dachlatten und so weiter. Und eben auch Parkett. Übriggeblieben bei einer Renovierung bei ich weiß gar nicht mehr wem. Mitgenommen und in den Keller gestellt. Das erste Kind sägen lassen und festgestellt, zu hart um von Kindern per Hand gesägt zu werden.
Also wider in den Keller geparkt und da stand es nun.

Bis ich es vor ein paar Tagen wieder drübergestolpert bin. Parkett, bockhart, Bodenmaterial.
Zum wegwerfen zu schade aber für die Praxis nicht zu gebrauchen.
Also umgedacht. Bretter mit heim genommen.

Efeuschmetterlingsgschicht 2014-10-03

Seit einiger Zeit hab ich den inzwischen auf vielen Blogs schon gesehenen Fototransferlack daheim. Ausgedruckte Bilder auch.
Also fix mit der Stichsäge ein paar Brettchen auf 13×13 und 13×18 cm zugeschnitten, geschliffen, und den Fototransferlack aufgetragen. Bilder uafgerakelt, getrocknet und Papier abgerubbelt. Fertig sind ganz eigene, spannend strukturierte Fotos auf Holz, die ich sehr mag. In Bunt und Schwarzweiß. Da wird es bald sicher noch mehr geben.

Efeuschmetterlingsgschicht 2014-10-031

Und weil ich einfach nix wegschmeißen mag was man noch brauchen kann hab ich aus dem Parkettreststreifen Stempelhölzer geschnitten und geschliffen.
Klar könnt ich auch einfach irgendwo Stempelgriffe oder Hölzer in bestimmten Größen bestellen.
Da aber alle meine Stempel unterschiedlich groß sind und ich mir die Freiheit auch nicht nehmen lassen will, sie alle unterschiedlich groß zu machen hab ich so, wenn ich selbst zuschneide eben auch immer die passenden Stempelhölzer zur Verfügung. Und es braucht kein extra Holz dafür, weil eben rundum immer wieder genug da ist oder bei mir landet.

Mit mienem Parkettpiroetten wander ich noch fix zu Nina und zum Creadienstag

Essen auf Rädern …

Sodala.
Des mit den Schwangeren is ja so a Gschicht…
Die sind ja net einfach nur so schwanger, nein. Irgendwann, so nach 9 Monaten kriegen die ja ihre Kinder auch.
Was wunderbar ist, vorallem auch weil bei allen alles gut gegangen ist und es jetzt drei gesunde Kinder mehr gibt im Freundeskreis.
Eines davon ist jetzt auch mein Patenkind und die Ada Madrina freut sich ein Loch innen Bauch.

Es ist wunderbar, die Zwergerl kennenzulernen und natürlich wird ein jedes Kind begrüßt und beschenkt.

Aber jetzt mal ehrlich, so wunderbar es ist, das diese Zwergerl auf der Welt sind, so eine Geburt ist halt auch kein Spaziergang über die Blümchenwiese. Die Mamas (und auch die Zwergerl) hatten eine anstrengende Geburt. Und die Papas, die dabei waren sind ja auch nicht einfach nur rumgestanden und ham geguggt.

Und dann kommen sie heim, alles ist neu und anders, man lernt sich kennen und ist ganz und gar beschäftigt mit dem Knirps der alle Aufmerksamkeit braucht. Und wofür ist da keine wirkliche Zeit und Energie? Richtig, Fürs kochen. Daweil brauchts grad in der ersten Zeit, wo die Stillerei beginnt und sich der Körper auf so viel Neues einstellen muss was gscheids zum Essen.
Und weil immer nur Pizzaservice auch keine Lösung ist sag ich: Denkt auch an die Eltern.
Bewährt hat sich bei unseren Freunden (es gibt da ja schon ein paar Kinder…) selbstgekochtes mitzubringen. Am besten Sachen die einfach nur warmgemacht werden müssen.

Und weil im Herbst einfach Suppenzeit ist hab ich mal fix ein paar Suppen eingeweckt.

Einmal Kürbisorangensuppe mit gerösteten Kürbiskernen und einmal Kartoffelsuppe mit Speckwürfeln.
Gekocht und heiß in saubere große Schraubgläser eingefüllt. Das hält sich ein paar Tage/ Wochen und kann wunderbar fix aufgewärmt werden. Und es macht satt. (Und es heißt ja auch nicht das ma Extraarbeit hat, sowas lässt sich ja wunderbar in ausreichender Menge kochen und man selbst hat auch noch eine Portion für sich.)
Was sich auch immer anbietet sind Lasagne, Kartoffelgratin und alle Arten von Aufläufen. Lässt sich nämlich auch prima Einhändig essen. Und das ist manchmal gar nicht so unwichtig 🙂

Wullewupp 2014-10-04

Und wenn die Zeit noch nicht mal zum Essen aufwärmen reicht, die Energie aber innen Keller geht, dann brauchts schnelle Power.
Stillkugeln sind eine Möglichkeit (googelt mal), waren mir aber ein bissl zu, hmm. Halt nicht ganz mein Ding.
Müsliriegel tuns sicher auch, aber so richtig leckere Powerecken sind ein wirklicher Genuss. Drum hab ich die Fix auch noch gemacht (lassen sich auch wundewrbar Nichtschwanger/Stillend verdrücken.

Wullewupp 2014-10-041

Das Rezept hab ich aus allen möglichen Improvisiert, im Grunde gehts drum das reinzutun was lecker ist, Energie liefert und die richtige Menge an festen und flüssigen Stoffen hat.

Ich hab mal

300 g Basismüsli ohne Rosinen
80 g Sesam
50 g Kürbiskerne
50 g gehackte Cashewkerne
50 g getrocknete Beeren (kleingehackt)
50 g Butter
100 g Honig
100 g brauner Zucker

genommen

Das Müsli, den Sesam, die Kürbiskerne und die Casehews hab ich in der Pfanne ohne Fett angeröstet und zur Seite gestellt.

Die Butter hab ich dann mit Zucker und Honig aufgekocht, die angerösteten Körner und die Beeren dazu gegeben und noch gute drei Minuten weitergeröstet. Die karamellisierte Masse dann ganz fix auf ein Backpapier gegeben, mit einem weiteren Backpapier belegt, zu einer Fläche mit ca 2 cm Dicke ausgerollt und kalt werden lassen. Als die MAsse abgekühlt war hab ich sie mit einem scharfen Hackmesser in ca 2×2 cm große Stücke geschnitten und auf Pralinenpapier gesetzt. So pappt nix zam und es lässt sich wunderbar auch einhändig essen.
Und selbst wenn man grad nicht schwanger ist … die Dinger schmecken saulecker. In anderer Form geschnitten sind es sicher auch ganz feine Müsliriegel.

So, des war jetzt net wenig Text. Aber, ihr Lieben, mir als olle Kümmertante liegt das echt am Herzen.
Ich mach dann morgen mal wieder eine Runde.

Und psst, wer weiter weg wohnt, so feine Wecksuppen und Müslipowerecken lassen sich auch wunderbar schicken…
Und auch wenn wer nicht schwanger ist, oder frischgebackene Mama, Papa und Co.. auch wenn jemand krank ist, sich den Arm gebrochen hat oder was weiß ich, Freundeskreisinszeniertes Essen auf Rädern ist immer eine gute Idee…

Habs nett und esst leckeres!

Fisch am Freitag/ 144

Freitag isses, drum gibts heute wieder Fisch…

ein Gieskannenfisch musste vor ein paar Jahren mal unbedingt mit nach Hause.
Hübsch aber leider unpraktisch, lässt er sich durch seine Bauart nicht komplett mit Wasser füllen und auch das Gießen ist nicht so leicht.
Hier wandert er nun von hier nach da. Manchmal, wenn ich an einem Blumenfeld vorbei komme wie die Woche, darf er als Blumenvase gute Dienste tun.
Mit Dahlien, Sonnenblumen, Cosmea und Co leistet er mir grad gute Gesellschaft an der Couch…
So mag ichs gern.

Septemberflow Martine 2014-09-21

Septemberflow Martine 2014-09-211

Und bei euch so? Wer mag kann seinen Fisch gern wieder mit einem Kommentar verlinken.
Habt ein schönes Wochenende…
Ah und weil ich heute mal Blümchenfisch habe spring ich damit rüber zum Holunderblütchen… sie sammelt jeden Freitag Blumen … eine schöne Idee schaut doch mal vorbei…

Robbenglück in Island

Es ist schon wieder einen Monat her, das wir da waren, oben im Norden, in Island.
Wie schnell einen das alltägliche Leben wieder hat, unglaublich.

Aber Island und all das was wir dort sehen und erleben durften wohnt in meinem Herzen. Und ein paar Bilder hab ich ja auch noch gemacht…
Oben im Norden, auf der Halbinsel Vatnsnes waren wir fast allein unterwegs … i
Im Reiseführer hab ich noch gelesen gehabt, das es dort möglich ist vom Strand aus Seehunde zu beobachten, die auf den dort vorgelagerten Sandbänken liegen und Fünfe grade sein lassen.

Wie das so ist mit dem was da steht und meiner Vorstellung, oft passts nicht ganz zusammen. Ich dachte so an 4 oder 5 Robben. Wenn wir Glück haben.
Auf der ersten Sandbank lagen dann gleich mehr als 100 Robben. Auf einmal.
Mit Fernglas und Kamera haben wir viel Zeit dort verbracht.
Beobachten. Staunen. In Gedanken mitnehmen…

… und vielleicht auch wieder diese zauberhafte Gelassenheit der Tiere mit in den Alltag nehmen…

Island 2014 2014-09-0138

Island 2014 2014-09-0139

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