Heimelig im Advent

Klingt ja schön.
Is aber hier grad nicht die Realität.
Eigentlich wollte ich ein schönes Adventsgesteck oder sowas in der Art haben. Mit ein bissl Glitzergekugel, Sternen, Kerzen und allem was so dazugehört.
Wollt ich. Also eigentlich.
Auf vielen Blogs wimmelt es grad vor schönen Ideen und tollen Inspirationen.

Aber die aktuelle Wirklichkeit schaut anders aus. Nicht nur, das der berufliche Alltag und die Märkte die letzten Wochenenden viel Energie brauchten. Nein. Ich muss auf mich aufpassen. Bin dabei Schritt für Schritt wieder in meine Mitte zu kommen. Da wird aus einem Ja auch immer öfter ein Nein.
Sich nicht mehr für alles verantwortlich fühlen. Dinge abgeben. Ja, sogar Weihnachtsgeschenke kaufen, weil die Kraft grad nicht reicht, alles selbst zu machen. ( Ein immer noch komisches Gefühl, ich kenn mich so nicht). Nicht alles mitmachen müssen. Pausen machen. Gedanken sortieren. Wieder mal was lesen und nicht bis spät in die Nacht nach dem Brotjob noch was herstellen.

Rundum Chaos.
Innen und Außen.
Aber es wird. Stück für Stück.

WEihnachtschaos 2014-12-026
Ein Tisch auf dem grad kein Platz ist für Advent.

WEihnachtschaos 2014-12-02
Spannenderweise funktionieren die Dinge die gemacht gehören gerade immer noch gut. Oder schon wieder gut?

WEihnachtschaos 2014-12-023
Und auch so manch anderes läuft.
Das was mir gut tut.
Plätzchen backen, faul sein, spazieren gehen. Fünfe grade sein lassen.

Immerhin schneits schon. Dann stimmt die Deko draußen schon. Der Rest kann warten. Wird kommen. Und wenn nicht, 4 Stumpenkerzen werden ja auch nicht schlecht.

WEihnachtschaos 2014-12-025

Mut tut gut. Mut zum „Ja, so is es grad“.

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5 Kommentare zu “Heimelig im Advent

  1. Oh ja, das ist gar nicht so einfach: das Nein sagen und sich nicht für alles verantwortlich fühlen. Alljährlich muss ich für Omas, Opas, die Urgroßeltern, meine Geschwister und auch noch für die Paten die Geschenke für meine Kinder benennen und zum Teil sogar kaufen und am Ende stehe ich da und was schenke ich den dreien? Letztes Wochenende sind wir tatsächlich zu einem Familienwochenende aufgebrochen und haben hier das Chaos einfach liegen lassen. Das hat so gut getan. Ich glaube das „Rauskommen“ und den Alltag aus anderer Sicht zu betrachten ist ganz wichtig. Vielleicht noch ein kleiner Denkanstoß: Ordnung und Kreativität für mich zwei Gegensätze :-). Gute Erholung und herzliche Grüße sendet dir Karin

  2. so gut, liebe andi, weiter auf diesem weg. wir alle wissen, dass wir das brauchen, aber es ist so schwer, es wirklich ernst zu nehmen und entsprechend zu handeln. pass gut auf dich auf, ja, das ist wichtig. so so wichtig.

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