:: Balsamico-Honig-Zwiebeln :: Rezept :: Ein bischen konservierter Urlaub ::

P1690930

Schon lang wollt ich mal selber Balsamicozwiebelen einkochen. Diese feinen Dinger bring ich mir aus jedem Italienurlaub mit und mag sie so gern.
Die Borretanezwiebeln sind jetzt bei uns aufm Dorf nicht unbedingt in jedem Lebensmittelladen vertreten und so hab ich das ganze immer wieder vor mir hergeschoben.
Letztens hab ich dann in München zufällig welche gekriegt und meinen ersten Einkochversuch gestartet.

Wenn keine Borretanezwiebeln zu bekommen sind lässt sich das Rezept auch wunderbar mit roten Zwiebeln (diese einfach achteln) machen.

P1690931

Du brauchst:

750 g Borretanezwiebeln (oder eben rote Zwiebeln)
350 ml Wasser
300 ml guten Balsamicoessig
3 EL Honig
1/2 TL Salz
1 TL Oregano (getrocknet)
1 TL Thymian (getrocknet)
5 Zweige Rosmarin
Pfeffer aus der Mühle

4 Gläaser a 275 ml mit Schraubverschluß

So gehts:

Die Gläser und Deckel 10 Minuten im heißen Wasser auskochen, daweil die Zwiebeln schälen.
Gläser und Deckel auf Küchenhandtuch abtrofen lassen.

Die Zwiebeln mit Wasser, 1 EL Honig, trocknenen Kräutern, Gewürzen und 1 Rosmarinzweig in eine Topf geben, aufkochen und ca 15 Minuten köcheln lassen, sie sollen glasig sein.

In der Zeit kann man schon mal die Gläser mit je einem Rosmarinzweig präparieren.
Die Zwiebeln in ein Sieb abgießen, den Sud auffangen, Zwiebeln mit den aufgefangenen Kräutern in die Gläser verteilen. Jetzt noch den Sud mit dem Balsamico mischen und auf 600 ml mit Wasser auffüllen.
Den Sud noch einmal in den Topf geben, einmal aufkochen lassen, über die Zwiebeln gießen und die Gläser verschließen und umgedreht 5 Minuten stehen lassen.

Fertig ist das feine Stück Italien, am besten noch eine Woche ziehen lassen und dann gut verstecken, sonst sind die schneller aufgegessen als man schauen kann.

P1690934

Advertisements

Fisch am Freitag ::289::

Schwupp. schon wieder Freitag, drum gibts Fisch.
Ein bissl is es schon her, das ich mich doch mal wieder ans dechaotisieren gemacht hab (jepp ein Perpetuum Mobile quasi bei mir #neverendingstory) und mich das Stempelchaos a weng genervt hat kam ich auf die fixe Idee es selbigen aber auch schön zu machen.
Schwupps waren ein paar aufgehobene, im Papierkorb gelandete Pralinenschachteln mit frisch bestempelten Landkarten bezogen und die Stempel passen perfekt rein, ohne wieder einzustauben.
So mag ichs. Ich und Ordnung? So ganz freunde werden wir nie, aber ich freu mich schon wenn es kleine Fortschritte gibt.

P1680303
Die Sardine ist ein Neuzugang im fischerschen Stempelparadies, sie war mit Auslöser für die kleine Sortieraktion

P1680302

P1680301

P1680300

Die Schachteln lassen sich wunderbar mit simplem Klebestift bekleben und es schaut fein aus. Ich kann mir das auch gut als Geschenkverpackung vorstellen.

(Und danke der Frau B, ehemals H. aus M, ehemals I. sehr herzlich nochmal für die Beschaffung von gefühlten 100 kg Atlanten)

Und bei euch so? Hat noch wer Fisch den er/sie teilen mag? Immer gern per Kommentar hier.
Habt ein schönes Wochenende

Dem Karwendel beim rumstehen zuschauen

Was hilft gegen das ständige Gefühl, dies und das und überhaupt noch irgendwas zu müssen?
Jemanden einstellen. Ja auch. Hab ich gemacht.
Mit drölftausen Listen dem ganzen herwerden. Kann sein, aber diese Listen füllen sich halt auch dauerhaft wieder von selbst.

2017-103

2017-102

2017-101

2017-10

Also Pausetaste. Die Arbeit ist mir bis heut ja noch nicht einmal davon gelaufen. Und: Ich operier ja nicht am offenen Herzen.

Zwei entscheidende Dinge bei aller Selbst- und ständigkeit. Und damit auch immer wieder zu wissen wanns gut ist. Also nix wie raus am Sammstag, Wetter verspricht besten Herbst – und mal wohin wo ma noch nicht war. Auch wenns ums Eck ist, gleicher Landkreis.

Barmsee bei Krün.
Kann man wunderbar drumrumlaufen, einkehren, fotografieren, 5e grade sein lassen und dem Karwendel beim rumstehen zuschauen.
Und Sonne tanken.
Perfekt.
Möge die neue Woche kommen, die paar Tag rock ich jetzt auch wieder runter.

Fisch am Freitag ::288::

Südfrankreich September 2017

Schon wieder ist eine Woche quasi rum und weil Freitag ist, gibts nach guter alter Tradition wieder Fisch.
Wir haben unseren Septemberurlaub ja diesmal in Südfrankreich verbracht und sind durch viele Orte spaziert. Was mir immer wieder aufgefallen ist, in fast allen Örtchen gibt es Trinkwasserbrunnen.
Und in manchen gibts die auch mit Fisch. Wie fein. Und wenns grad ist, bringt auch die Blumenfrau auf dem Markt ihre Blumen kurzfristig unter.

Und bei euch so? Hat noch jemand Fisch? Verlinkt ihn gerne per Kommentar und genießt das Wochenende.

Teststrickerinnen gesucht…

Das Septembermädchen ist vor kurzem ein Jahr geworden und inzwischen auch nicht nur mehr mit Mützen eingestrickt worden.
Dieses Mützerl hab ich ihr damals gleich mit der Decke zur Geburt geschenkt.

Septämbermädchen1

Die erste Mütze, selbstentworfen war leider viel zu schnell zu klein, drum hab ich eine bischen größere entworfen. So eine wärmende Mütze soll ja auch eine Zeit lang halten.

Gestrickt, aufgeschrieben und damit für mich und für andere konserviert.

Die Mütze ist für einen Kopfumfang von 47 cm gut passend, also für Einjährige oder auch ein bissl kleinere Kinder perfekt.

Hast du Lust, die Mütze zu stricken und auch zu zeigen? Ich würd mich sehr über Feedback freuen.
Melde dich gern per Kontaktformular bei mir, ich schick dir die Anleitung zu.

Und wenn alles gut funktioniert gibts bald meine erste Strickanleitung für alle, die sie gern wollen.

Vom einfach machen

Schon lang gabs hier nix mehr wirkliches zu lesen. Der Fisch lief und lief, zwar meistens mit nur geringen Mitfischern, manchmal auch mit gar keinen, aber mehr war hier nicht los.

P1680555

Immer wieder war da zwischendurch das Gefühl wieder was, wieder mehr schreiben zu wollen, meist dann wenn kein Rechner in der Nähe war, aber die Gedanken schreibenswürdig waren. Bis ich dann dazu kam aufzuschreiben, waren sie – nicht weg, aber schwer fassbar.
Nach und nach wurde der Zugang zu meinem eigenen Blog, zu meinem virtuellen Zuhause immer schwieriger. Eingeigelt. Stacheln zeigend. Alles was mir so in den Sinn kam ließ sich nicht mehr so einfach frei von der Leber weg niederschreiben, irgendwie war der Wind raus.
Oft auch der Gedanke „Wen interessierts“ .. sind es doch nur meine Ideen und Gedanken, die ich da in die virtuelle Welt rausschreibe.

Der Alltag tat sein übriges, hat mich, seit ich voll selbständig bin doch sehr im Griff. Mehr oft warscheinlich mit dem „Ich muss noch“ Gedanken, oftmals weniger mit dem „Das kann warten“.

Eigentlich, ganz ehrlich, brennt nix so sehr, daß es nicht auch mal noch einen Augenblick warten kann.

Irgendwas ist immer.

Mir fehlt mein Blog, mein rausschreiben und mein Bilder zeigen. Es fühlt sich schräg an, mein virtuelles Wohnzimmer so zu vernachlässigen.
Manche Ideen und Projekte wollen gezeigt weren, sind dann aber noch nicht so weit fertig, daß… Ein Teufelskreis.

Und:

Irgendwas ist ja immer.
Nachdem ich bei Annette die Woche so viel Paralellen lesen konnte gab mir das den Schubser. Danke Annette!

Den es gebraucht hat.
Ich schreib jetzt wieder.
Weil jeder Weg mit dem ersten Schritt beginnt und weil ich will.

Wenn du mitlesen magst, ich freu mich. Wenn du mir ein paar Worte dalassen magst ebenso.
Und wenn du irgendwas wissen magst, dich irgendwas interessiert etc, dann frag gerne.

Hinter den kleiner werdenden Kaktusstacheln ist ein Blümchen, schon gesehen?

Fisch am Freitag ::287::

Südfrankreich September 20171

Freitag isses, drum gibts heut mal wieder Fisch.
Dieser fein bepinselte Roller ist mir bei unserer letzten Reise (von der ich gern bald mal mehr erzählen mag) in Finale Ligure übern Weg gelaufen.

Sollt ich mal einen Roller mein eigen nennen, so könnt er gerne aussehen.
Und bei euch so? Irgenwer noch Fisch auf Lager?
Gerne her damit, verlinkt euren Blog- oder Instafisch gerne per Kommentar.
Habt ein schönes Wochenende.