Eigener Herd ist Goldes wert – oder so.

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Jetzt ist das kleine Patenkind auch schon 2.
Und weil die junge Dame momentan leidenschaftlich in der Küche wurschtelt und wieder und wieder kocht und „Kafä swatz“ serviert wurd es Zeit für einen eigenen Kinderherd.

Ein bisserl Übung hatte ich schon, der letzte Herd den ich gebaut hab ist, aber auch schon ein paar Jahre alt.
Weil ich wieder nur Fotos gemacht hab und eigentlich immer alles ausm Bauch baue gab es keine genauen Maße und so hab ich wieder auf mein Gefühl vertraut.
Und weil ich mich von nix, was Holz ist so schnell trennen kann, war eigentlich alles was ich gebraucht hab, schon im Haus. Die Seitenteile und die Platte oben sind aus alten Regalbrettern, die Knöpfe aus Astlochdübeln, die mir eine Kollegin mal in rauhen Mengen überlassen hat, das Klavierband war noch ein Stück vom letzten Herd und die Plexiglasplatte war auch noch übrig.
Ein paar Winkel und Schrauben lagen auch noch rum und ein Stück Rundholz (zum Anhängen von Küchenutensilien, ein Badhaken (Für die Topflappen) und ein bissl Maurerschnur waren auch schnell gefunden. Ein Hoch auf den Bastlerhaushalt.

Weil, wie ma siehtm brauchen kann man die Sachen immer mal …

Liebe Emma, ich wünsch dir viel Freud mit deinem eigenen Herd und komm bald wieder vorbei auf einen Kafämilchunzucka. *Wieselmodus an*

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.von Herzen verlinkt bei Annettes Herzblutprojekten

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Vom Glück der kleinen Dinge… Lenas Herd

Lena u Emil August 2012 2012-08-04

Seit ein paar Jahren wohnt er bei Lena. Der kleine rote Spielherd, den ich ihr zum 2. Geburstag gebaut habe. Ein paar Fichtenbretter, Schrauben, Farbe, Holzstöpsel, Lack. Ein paar Leisten, ein Stück Klavierband, ein wenig Filz und ein bischen Wolle. Und ein wenig Zeit. Aus diesen paar Dingen ist in gut 3 Stunden ein Kinderherd entstanden.
Jedes mal, wenn ich bei Lena und ihrer Familie bin werde ich bekocht. Mit Nudeln aus Filz oder Spagetti aus Papierschnipseln. Mit Kirschen aus ein paar Perlen und ein bischen Schnur. Und weil ich nicht jeden Tag dort bin, werden an allen anderen Tagen Mama, Papa, der Bruder, Oma, Opa oder wer halt grad da ist, verköstigt. Lena braucht ihren Herd, Tag für Tag. Wie man halt einen Herd braucht, um sich was zu kochen.

Was kann man schenken? Was soll man schenken? Was muss unbedingt her? Fragen, die man sich gelegentlich stellen sollte. Gehts doch nicht wirklich um den materiellen Wert des Geschenkes, sondern viel mehr um die, im besten Falle lang anhaltende Freude im Alltag. Klar schenk ich gerne. Nur immer weniger geh ich in den Laden und kaufe ein Geschenk. Am liebsten schenk ich Zeit. Gemeinsame Zeit, denn es gibt wenig wervolleres. Oder ich schenke Zeit in Form von Selbstgemachtem. Als Lena auf die Welt kam und bald klar wurde, sie wird mein Patenkind (oder besser gesagt – ich durfte ihre Patin werden), hab ich mir fest vorgenommen ihr wenn, dann Zeit oder was selbst gebautes zu schenken. In der einen oder anderen Form. Und wenn ich heute nach mehr als 2,5 Jahren, nachdem ich ihr den Herd mitgebracht habe, zu ihr komme und jedes Mal wieder bekocht werde, da lacht mein Herz. Was gibt es schöneres als gemeinsame Zeit zu genießen (und dabei immer so lecker bekocht zu werden…)?

Wir sind die Braut – Die Proseccobar

Weil der Sommer so wunderbar durchkommt und die einen oder anderen schon gefragt haben schmeiß ich jetzt mal die Proseccobar in die Runde.

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Wies halt so ist, Frau will auf ihrer Hochzeit was besonderes zu trinken, auf härteren Alkohol aber ganz bewusst verzichten, also haben wir uns für eine Proseccobar zum Sektempfang entschieden.
Der Plan war verschiedene Sirupsorten und verschiedene Beeren, Gurkenstücke und Co zum verfeinern des Proseccos zum selbstmixen anzubieten. Den Sekt selbst hat zu unserer Freude miene ehemals kleine (inzwischen dann doch echt große) Nachbarin übernommen.
Dekoriert war die Bar, Überraschung … natürlich mit Atlasschnickundschnack.
Wies so ist mit dem Wahnsinn, der seinen Lauf nahm, haben wir die Sirups für die Bar natürlich selbstgekocht.
Und weils jetzt die beste Jahreszeit ist sich einen fruchtigen Sirupvorrat zuzulegen hab ich hier nochmal alle Rezepte zusammengeschrieben. Also los gehts:

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Zwetschgensirup mit Thymian
• •650 g Pflaumen
• •4 Stiele Thymian
• •450 ml Wasser
• •450 g brauner Zucker
• •Zitronensaft

Die Pflaumen waschen und entsteinen, anschließend in Viertel schneiden.
Pflaumen, Zucker und Wasser in einen Topf geben, aufkochen und dann bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. Immer mal wieder umrühren. Nun den Thymian waschen und ebenfalls in den Topf geben. Weitere 10 Minuten köcheln lassen.
Zum Schluss den Sirup durch ein feines Sieb gießen und in Flaschen abfüllen.

Zitronen-Rosmarin-Sirup
• 450 g Zucker
• 800 ml Wasser
• 6 Bio-Zitronen, abgeriebene Schale und Saft
• 80 g Rosmarinzweige
Zucker und Wasser in einen tiefen Topf geben und langsam erhitzen. Zitronen waschen, Schale abreiben und zusammen mit dem Saft und den gewaschenen Rosmarinzweigen hinzufügen und alles zugedeckt 1 Stunde lang köcheln lassen.
Alles abseihen und nochmal aufkochen, zum Konservieren heiß in Flaschen abfüllen.

Rhabarber-Vanille-Sirup
• 600 g Rhabarber
• 200 g Zucker
• 600 ml Wasser
• 1/2 Vanilleschote

Zubereitung
Rhabarber waschen, grob zerkleinern. Mit Zucker, ausgeschabtem Vanillemark und -schote und 600 ml Wasser ca. 10 Minuten köcheln lassen. Durch ein Sieb geben, aufgefangene Flüssigkeit einkochen lassen und heiß in Flaschen abfüllen.

Erdbeer-Minz-Sirup
• 500 g frische Erdbeeren
• 250 g Zucker
• 250 ml Wasser
• 1 Bund Minze
• 1 Zitrone
Die Erdbeeren waschen und klein schneiden. Die Zitrone heiß abwaschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Die Erdbeeren zusammen mit 250 ml Wasser, dem Zitronensaft und dem Zucker in einem Topf erhitzen. Die Minzblätter dazugeben und alles 10 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und ca. 2 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb streichen und kalt werden lassen oder zum Konservieren nochmal heiß aufkochen und in Flaschen abfüllen.

Und wie mischt man das Ganze? Zum Beispiel so:

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Zwetschge-Thymian-Sirup mit Thymian, Zitrone und Blaubeeren

Zitrone-Rosmarin-Sirup mit Rosmarin und Gurke

Rhabarber-Vanille-Sirup mit Melisse und Erdbeere

Erdbeer-Minz Sirup mit Minze und Erdbeeren

Holunderblütensirup mit Minze und Limette

Schmeckt natürlich alles auch alkoholfrei mit Wasser oder Tonic Water!

Und wie dengelt man so eine Proseccobar? Zum Beispiel so:

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Wir haben einen Biertisch mit einer großen weißen Tischdecke abgedeckt, zwei alte Holzbierkisten dienten als Regal und eine alte Zinkwanne mit Eis als Proseccokühlung.
Dekoriert mit Atlasgirlanden, dazu dann auch demnächst nochmal mehr, war das ganze eine runde Sache.
Die Sirupflaschen wurden von mir gelabelt, weil Atlas und wies halt so ist, die Früchte wurden geschnippelt und in Weckgläsern angerichtet.
Die vier Kräutertöpfe haben wir in Kupferfarbenes Papier gewickelt, so ergab sich ein feines einheitliches Bild und in den Töpfen sind auch wieder Atlasblüten aufgetaucht.
Nennt es Übersprungshandlung oder wie ihr wollt, natürlich gabs auch kleine und größere Piekser. Für die kleinen kann man wunderbar selbstgestanztes Herzkonfetti zum verschönern nutzen. Der Klebestift und ich wir waren echt gute Freunde.

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Noch fix eine Schere zum Kräuterschnibbeln angebunden und fertig ist die Proseccobar deluxe, die anscheinend keiner in vollem Betrieb fotografiert hat. So what.
Aber sowas von Mille Grazie allen die Fotos gemacht haben an unserem Hochzeitstag, ich selber kam jetzt nicht wirklich dazu. Drum veröffentliche ich hier die Bilder von Bettina und Christian.

Und jetzt? Genieß ich ein Glasl und geh dann ins Bett. Der Sirup hält sich in kleine Flaschen gefüllt nämlich wunderbar einige Zeit und die restlichen Kräuter sprießen jetzt im Garten.

Kinderküchenglück

In alter Frau Fischer Tradition war auch heuer wieder der Plan daß das Christkind Selbstgemachtes bringt..

Die kleine Nichte kocht schon fleißig mit ihren Kindertöpfen und ursprünglich war die Idee auch ihr einen Herd zu bauen, die Idee wurde aber wegen Ärmelkanalüberquerung und Kofferinkompatibilität wieder verworfen.
Weil aber eben besagte Kindertöpfe schon da sind und auch ein kleiner Kofferherd auch, hab ich mich mit meiner Frau drangemacht ein paar kleine, feine Lebensmittel zu nähen.
Ein bissl Filz, ausgeschnitten, die Nähmaschine angeschmissen und kurz drauf waren Käse, Salat, Broccoli, Hühnerschenkel, Würstel, Fisch und Karotten fertig.

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Alles nett verpackt und mit ein paar Rühr- und Backutensilien versehen wandert unter den Christbaum.. das Christkind wirds bringen und ich freu mich schon auf das kleine Mädchen, das wild kochen mag.

Euch wünsch ich schöne Weihnachten und einen guten Rutsch. Bleibt Gesund und schaut auf Euch.
Ich mach hier jetzt ein paar Tage Nichtenzeit.

Kleines Unglücksupcycling … ein Schüsserl wird zum Salzgefäß

Memmingen und co 2015-04-07

Ein feines Tonschüsserl hats nicht überlebt bei Bettina, ist aber wenigstens brav in der Mitte zerbrochen.
Da einige Ecken fehlen ist an ein einfaches wieder zusammenkleben nicht wirklich zu denken.
Also muss eine neue Aufgabe her und sobald ich die Hälften in der Hand hatte, kam mir die Idee, sie beide auf ein Brettchen zu montieren.
Also Brett zugeschnitten, angemalt, beide Hälften aufgeklebt und abgedichtet.

Schon haben die Schalenhälften wieder einen Nutzen, Salz und Zucker zum kochen sind so schnell neben dem Herd greifbar.

Frühlingspost 2015-04-102

Dienstagsverlinkt hier und da

Kürbisherzen auf dem Teller

Ich weiß gar nicht wie lang es her ist, das ich zum letzten mal Herzen auf dem Blog hatte… aber besser spät als nie.
Heut gibts eindlich mal wieder welche.
Kürbisgnocchi waren als SonntagAbendessen geplant. Und während wir spazieren gingen, kam mir die Idee, einfach , mal Herzen draus zu machen. Wenn man weiß wie ist es gar nicht schwer.

Aus einem simplen Kürbisgnocchiteig hab ich statt den üblichen Verdächtigen einfach Herzen geformt und schon macht das Essen gleich noch mal so viel Spaß.

Fisch und Stempel 2015-01-18

Für den Teig braucht man:
1 kleinen Hoccaidokürbis
100g Mehl
3 EL Haferflocken
Salz
Pfeffer
Muskat
1 Knoblauchzehe

Dazu noch:
60 g Butter
Salbeiblättchen
und wer mag noch:
magere Schinkenwürfel

Das Rezept ergibt ca 3 Portionen)
Der Kürbis wird entkernt, in ca 2 cm breite Spalten geschnitten, in eine geölte Auflaufform gelegt und bei 180° Grad ca 20 Minuten im Ofen gebacken, damit er weich wird.

Sobald die Kürbisspalten wieder kalt sind, werden sie zwerkleinert, am besten mit der Kartoffelpresse, wennn vorhanden mit dem Pürierstab oder einfach mit der Hand. Sobald der Kürbis Mus ist, kommen die Gewürze, der gepresste Knoblauch, das Mehl und die Haferflocken dazu. Das ganze soll einen weichen Teig ergeben, der nicht mehr all zu arg klebt. Wenns zu matschig ist, mehr Mehl…

Den Teig dann virteln, alle vier Teile jeweils zu einer langen Wurst rollen (ca 40 cm) und mit dem Messer in kleine Stücke schneiden (ca 0,5cm, vielleicht ein bissl größer).
Die einzelnen Teile werden jetzt zu Tropfen geformt (erst gekugelt, dann an einer Stelle langgerollt) und jeweils zwei Tropfen zusammengefügt und verstrichen, so das ein Herz entsteht. Man kann auch ganz normale Gnocchi formen, aber ganz ehrlich, der Aufwand für die Herzen is jetzt auch net größer)
Alles was fertig ist kommt auf Bretter und wird noch mal in den Kühlschrank gestellt.

Wenn man des Gebatzel hinter sich hat, kommt ein großer Topf mit gesalzenem Wasser auf den Herd und wird zum kochen gebracht. Zwischenzeitlich können die Schinkenwürfel schon ohne Fett in der Pfanne knusprig angebraten werden. Auch die Butter kann man schon in einem kleinen Topf schmelzen und die gehackten Salbeiblätter dazu geben. Das ganze darf vor sich hinköcheln, bis die Butter leicht braun ist.

Fisch und Stempel 2015-01-181

Sobald das Salzwasser kocht, werden die Kürbisherzen vorsichtig reingegeben. Sie sind fertig, wenn sie oben aufschwimmen (2-3 Minuten).
Die Herzen vorsichtig mit dem Schaumlöffel abseihen, auf Teller anrichten, mit Salbeibutter und Schinkenwürfeln garnieren, servieren und genießen.
Wers vegetarisch mag, lässt die Schinkenwürfel einfach weg. Und wer es vegan mag, ersetzt die Butter durch gutes Olivenöl.

Hier gibts noch andere Herzen.. schaut doch mal vorbei.

Selbstgebautes Spielzeug – Caro sucht nach plastikfreien Geschenken und ich hab da ein bissl was

Heut früh hatte ich im FB – Stream wieder eine Meldung von den Naturkindern. Caro macht sich auf ihrem Blog Gedanken zum plastikfreien Leben und hat gestern plastikfreies selbstgemachtes Spielzeug vorgestellt. Und ich dacht und schrieb… da hab ich auch was.
Ich hab sie gefragt und sie meinte: Gern.

Als Patentante hab ich mir schon damals, als mein erstes Patenkind auf die Welt kam gedacht, was schenk ich, wenn? Und ich hatte mir vorgenommen Zeit zu schenken.
Zeit in Form von da sein und Dinge unternehmen, oder eben auch Zeit im Sinne von „Ich nehm mir Zeit dir was zu bauen“.

Und bis jetzt hab ichs auch geschafft, diese Pläne in die Tat umzusetzen.
Lena ist jetzt 6 1/2 und Jahr um Jahr fiel mir zu Weihnachten und zum Geburtstag was ein, was sich umsetzen lies. Aber nicht nur Lena hat das ein oder andere Spielsach gekriegt, da gibts ja auch noch ein paar andere Kinder rundum.

Und weil die Spielzeugbauerei älter ist als mein Blog, fiel mir auf, das ich noch nicht mal alles gezeigt hab, was da so entstanden ist.
Drum möcht ich euch heute mitnehmen, auf eine kleine Reise durch mein Blog und zu ein paar neuenalten Bildern, dies da noch so gibt…

Ohne Plastik sind sie eh, weil ich beim werklen organische Materialen bevorzuge, Holz, Filz und Co spielen die Hauptrolle, aber auch Stoffe und Glas.
Los gehts, ich versuchs mal ein bissl nach Alter zu sortieren… Mal schaun wie des klappt.

Das erste Spielzeug das die ganz Kleinen so von mir bekommen, ist meistens ein gefilztes oder genähtes Viech, gefüllt mit Kirschkernen oder Quarzkies. zum befühlen, greifen, in den Mund stecken… und wenns Bäucherl zwickt dann auch um ein warmes Körnerkissen zu machen. Ober um den wilden Kerlen ein bissl Körperbegrenzung geben zu können. Auch zum rumziehen, schleppen und Deckenburgenbauen sind sie später noch geeignet. Oder einfach als Freund… Der Möglichkeiten gibt es viele, die Kinder machen damit schon ihres…

So entstanden der Kirschkernrochen , die Schildkröten und auch die Kiessackerlfische .

Spielzeug

Relativ bald drauf bekam Lena ihre handgeschnittenen, feingeschliffenen und zum Teil gedrechselten Bausteine für die ersten Bauwerke. Die Steine hab ich alle mit der Kreissäge zugeschnitten, nach Lust und Laune, und wies mir grad gefiel. Ergänzt hab ich die Bausteine und dazugehörigen Zwiebeltürme, die mir netterweise mein Cousin gedrechselt hat, mit Glassteinen und Kugeln. Optisch und haptisch ein Genuss. Und oft in Gebrau, um Burgen, Schlösser und Zäune zu bauen.

Ein paar Puzzel sind auch entstanden, aus Holz und bemalt, das eine ein komplett selbst geschnittenes Fischpuzzle mit der Laubsäge, hurra… und der andere Puzzlefisch Martin besteht aus einem gekauften Blancoholzpuzzle, das ich einfach nur bemalt habe. Vielleicht eine Alternative für Leute die keine Lust haben zu sägen…

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Lena bekam auch schon bald ihre eigene Kugelbahn, aus einem Bilderrahmen, den ich mit Holzschienen aufgemotzt habe. Oben und unten ist jeweils ein Loch gebohrt, die Kugeln sausen so durch und können unten wieder gefangen werden. (Wieso es da schon wieder Meeresgetier und Unterwasserwelt gibt??? Tja, das ist mir ein Rätsel 🙂 )

Die Korkenflitzer sind nicht nur Plastikfrei, sondern absolute Upcycler. Und nicht nur ein von mir gebautes Spielzeug für die Kleinen, größere Kinder können die schon gut selbst bauen.

Ein absoluter Freund und Superkuschler ist der Hosenbeinfisch…. Ein Kissenfisch und treuer Gefähre gleichzeitig. Und sogar für so Nähverweigerer wie mich machbar.

Lena u Emil August 2012 178

Lenas Herd ist wohl das meistbespielte Spielzeug überhaupt. Der wird quasi noch immer täglich benutzt, und sie hat ihn schon mehr als vier Jahre.
Irgendwann als ich sie mal besucht habe, hab ich ihr erzählt das ich den für sie gebaut habe (als sie ihn bekam war sie 2)… Und aus den leuchtenden Augen und er großen Frage „Und was hast du noch für mich gebaut“ (mit anschließendem Spaziergang durch die Wohnung, wo wir die einzelnen Sachen nochmal angeschaut haben und ich ihr erzählen sollte wie ich das gemacht hab..) wurd mir klar: Ja, auch dieses kleine Mädel weiß das schon zu schätzen das etwas nur für sie gebaut wurde….

Ja.Da.Hüpft.Das.Patentantenherz.

Spielzeug1

Spielzeug2

Ostereier und Schränkle 050

Und weil mein großen Patenkind ein Mädel ist hat sie natürlich auch ein Puppenhäusl to go gebraucht und wo das dann da war, natürlich auch einen vernünftigen fürs Geschirrschrank. fürs Puppenhäusl.

Da kann man sich dann so richtig austoben.

Zosserl 014

Zum guten Schluss darf natürlich auch ein vernünftiges Steckenpferdl nicht fehlen. Schließlich stehen Pferde ja ganz oft ganz oben auf den Wunschzetteln. Und da die Echten doch immer so viel Platz brauchen wurde es das auch sehr geliebte Kompaktmodell…

So, des war ja jetzt doch so einiges, mir wars ein Vergnügen mal wieder ein bissl in Erinnerungen zu stöbern und vielleicht ist ja für euch die eine oder andere umsetzbare oder variierbare Idee dabei? Ich bin gespannt und freu mich über Resonanz.

Sieben Sachen /1

Eine wunderschöne Idee habe ich vor ein paar Wochen bei Frau Liebe entdeckt.

Die Idee heißt 7 Sachen. Es geht darum (immer  Sonntags) 7 Sachen zu zeigen, für die man seine Hände gebraucht hat. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist egal.
Für mich bedeutet das auch wieder, mir bewusst zu machen was ich mit meinen Händen so alles schaffe. Denn die Hand ist das präzieseste Werkzeug, das der Mensch hat.

Hier also meine ersten 7. Mal sehen, wie oft ich es schaffe dranzudenken und mitzumachen.

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1.Malen.
2 wunderschöne Schwemmhölzer von der Elbe haben einen Fisch als Begleitung bekommen. Beide sind schon in meinen Laden gewandert.

2. Bohren.

Ebendiese Hölzer wollen ja auch immer an Colliers ummen Hals baumeln. Drum ist Bohren unerlässlich. Der wahre Nervenkitzel ist erst Malen dann Bohren – einmal net aufgepasst und schon fliegt einem Treibholz in Einzelteilen um die Ohren.

3. Geschenk einpacken.
Fürs Patenkind, sie ist drei geworden.

4. Spielen
Mit Lena und dem neuen Geschenk. Kochen, mangels Puppenstubentopf wurde kurzerhand ein Kinderkochtopf Nudeln auf den Miniherd gestellt. Tolles Kind. Ideen muss man haben.

5. Fotoquatsch machen
Auch mit Lena. Sie Fotografiert mich durch das *weißjetztdenNamennicht* und ich fotografiere sie durch das Ding mit der Digi. So viele Augen hab ich? Großes Gekicher.

6. Nähen.
Wer mich kennt weiß, dass ich das nicht wirklich kann – is eher so ne Chaossache, aber erfüllt seinen Zweck. Und muss manchmal sein.

7. Füllung für meine Filzkiesel vorbereiten.
Momentan herrscht Steinknappheit im divaschen Kieswerk. Also muss nachproduziert werden. Drum auch die Näherei.