Fisch am Freitag ::293::

Freitagsritual: Fisch am Freitag.

Ein paar sinds geworden diesmal, sie alle und ein paar Teilchen mehr liegen mir arg am Herzen.
Meine kleine Nichte wird ja heuer ihren ersten Adventskalender bekommen, den ich ihr bedruckt habe und der ihr hoffentlich viele Jahre Freude machen wird.
Jetzt ist das kleine Mädchen grad mal in ihrem zweiten Lebensjar und da stellt sich die Frage was soll denn da rein?
Ich habs ein paar Ideen und wenn ihr mögt dann erzähl ich euch davon.
Und klar, die Fischerin hat auch Fisch in den Adventskalender gepackt. Was sonst. Aber nicht nur.

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Ein paar Ideen für Adventskalenderfüllungen für die ganz kleinen hab ich hier:
Und ja, es lässt sich nicht leugenen das ich halt Ergotherapeutin bin und auch einfach Ideen in Sachen Wahrnehmung, Spiel und Alltag drinstecken. Da kann ich auch nicht aus meiner Haut.

# Holzbausteine – ein kleines Set kann wunderbar auf viele Tage aufgeteilt werden und viele Tage sind belegt
# Sandtierchen – spannend zum fühlen
# Badweannentierchen
# Trinkbecher
# Haarspangen
# kleine Seife – eine feine und spannende Koordinationsübung und einfach Alltag
# Fruchtriegel
# Kinderschürze – mithelfen im Alltag
# Kindergeschirrtuch
# Aufziehtierchen
# Minischokonikolaus – ja das darf auch sein

Wie gesagt, die Bausteine nehmen einen großen Teil des Kalenders ein und werden bestimmt einige Jahre Freude machen.

Vieleicht ist ja die ein oder ander Idee dabei für dich.

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Genieß das Wochenende, ich werd heute den Aventskalender persönlich zum Nichtenkind fliegen.

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Adventskalender für eine ganze Kindheit

Meine kleine Nichte ist grad ein bissl über ein Jahr und wächst in drei Kulturen bzw Ländern auf. Spannend ist das.
Und weil es bei uns dazu gehört, das man als Kind einen Adventskalender hat (gut, was heißt als Kind… ich hab meinen aus der Kindheit immer noch, den füllt inzwischen nicht mehr meine Mama, sondern meine Frau) und so das Warten auf Weihnachten ein wenig verkürzt wird.

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Und weil es mir wichtig war das das kleine Mädchen auch einen hat hab ich ihr einen bedruckt. Mit Waldtieren von meinen handgeschnitzten Stempeln natürlich.
Ein Adventskalender den ich ihr die Woche gefüllt vorbeibringen werde und an dem sie hoffentlich lange Freude haben wird.

Wenn du wiessen magst was drin ist, komm Freitags wieder vorbei da verrat ich einige Ideen. Das kann man schon machen, weil das kleine Mädchen ja noch nicht online schauen kann.

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Der Kalender wird an kleinen Wäscheklammern an einer Schnur aufgehängt. Wo genau werden die Eltern entscheiden, vielleicht ja am Kamin?

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Fisch am Freitag ::292::

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Freitag isses, drum gibts heute wieder frischen Fisch.

Diese Fischerl sind mir letztes Jahr zugeschwommen als Michela mir ein Einweihungspäckchen geschickt hat.
Die Fische sind meine ganz eigenen, bedrucktes Papier mit meinem eigenen Praxislogo.
Lange hab ich sie gestreichelt und nicht so recht gewusst was aus ihnen werden soll.
Jetzt zieren sie meinen Arbeitsplaner vorn und hinten und ich freu mich täglich dran.

Und bei euch so?
Wer mag kann seinen Fisch gern wieder mit einem Kommentar verlinken.
Genießt das Wochenende, ich bin mal wieder unterwegs auf Fortbildung.

Große Atlasliebe :: Ein Origami-Adventskalender

Schon lange, also wirklich lange wollt ich mal solch einen Adventskalender falten.

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Und weil ich heuer superfrüh dran bin mit der Kalenderbauerei und so richtig im Flow war (Zwei wollten gebaut werden, für einen dritten brauchte ich nur noch die Füllung) kann ich ihn auch jetzt schon zeigen.

Die wunderbaren sechsteiligen Origamiwürfel hab ich schon oft in der Praxis mit Kindern gemacht. Und irgendwann hat sich die Idee in mir festgesetzt aus solchen Würfeln einen Adventskalender zu falten.
Das tolle ist nämlich, das der Würfel nur gesteckt ist und so jederzeit auf- und wieder zugemacht werden kann.

Nach langem hin- und herüberlegen – welches Papier, welche Größe und so weiter bin ich mal wieder bei meinen geliebten Atlanten gelandet. Das Papier ist robust, fein bedruckt, in unerschöpflicher Menge in meinem Haushalt vorhanden und ich kann es so zuschneiden wie ich es brauche.

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So hab ich also 144 Quadrate zugeschnitten um 24 Würfel zu falten.
Ich hab mich für verschiedene Größen entschieden, so hab ich Quadrate mit 10cm, 12.5cm, 15cm und 20cm zugeschnitten.
Die Würfel haben am Ende eine Kantenlänge von vier bis sieben Zentimeter.
Blatt für Blatt gefaltet und zusammen gesteckt ergibt das Ganze einen Adventskalender der besonderen Art für meine Frau.
Und auch wenn ich die letzten Jahre immer wieder davor zurückgeschreckt bin 144x das gleiche zu falten kann ich im Nachhinein sagen, daß ich ziemlich schnell im Flow war. Das Ganze hat was sehr meditatives.

Du möchtest auch einen solchen Adventskalender falten?
Das ist gar nicht so schwer. Ich hab überlegt eine genaue Anleitung auszuarbeiten, aber ganz ehrlich, das brauch ich nicht. Es gibt hier ein wunderbares Video das genau erklärt wie solch ein Würfel gefaltet und zusammengesteckt wird. Hier gehts zum Video..
Für einen Adventskalender brauchst du also 24×6 Quadrate eines Papieres deiner Wahl und es kann losgehen.

Für die Zahlen hab ich noch Papierstreifen zugeschnitten, bestempelt und in die Taschen eingesteckt. Du kannst die Zahlen aber natürlich auch direkt auf die Würfel schreiben.

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Befüllt ist der Kalender auch schon, was drin ist kann ich aber natürlich nicht verraten.

Und wenn die Würfel geleert sind, kann man sie wunderbar auch noch an den Christbaum hängen.
(Quasi ein DIY im DIY)

Dazu brauchts dann nur ein Stück Schnur und ein Stück Zahnstocher…

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Wie schauts bei euch aus?
Schon im Adventskalenderfieber?
Ich mach dann mal weiter und füll den für die kleine Nichte.

Fisch am Freitag ::291::

Freitag is, drum gibts heut wieder Fisch.

Diesmal Südfranzösischer.
Diese Fischerl und allerlei Meeresgetier habe ich in Nizza entdeckt.

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Der Spielplatz steht mitten in der Stadt und gefiel mir sehr.
Warum wohl. Fischfreundin eben.

Und ihr so? Noch jemand Fisch?
Verlinkt ihn gern mit einem Kommentar.
Genießt das Wochenende.

Fisch am Freitag ::290::

Freitag isses, drum gibts heute wieder Fisch.
Diesmal siebgedruckter aus London. Als ich letztes mal in L. war kam ich noch nicht mal mehr in die City.
Die kleine Nichte hatte ihre Namingceremony und die Feier war in einem Museumsgebäude im Dorf, wie meine Schwester so schön sagt…

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Und eben in dem besagten (Heimat)Museum gibs einen keleinen Laden, in dem unter anderem auch einege tolle Teile von lokalen Kunsthandwerkern, wie auch dieses Geschirrtuch, das mir sofort ins Auge sprang und mit musste. Und weils natürlich wieder zu schad ist, um Geschirr zu trocknen (und ich ehrlich gesagt Geschirr eh nie abtrockne, das tut es ja irgendwann von allein) darf es auf den Tisch. Noch ein kleines bischen Restsommer. Bevors dann eh wieder kalt und herbstlich wird.

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Und bei euch so? Wer hat noch Fisch und mag ihn per Kommentar verlinken? Immer gerne.
Lassts euch gut gehen und genießt das Wochenende.

Ein neues Sofakleid

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Auch scho wieder a Zeit her…
Aber gut.

Mein Sofa hat auch schon ein paar Tage auf dem Buckel und der Ursprungsbezug, was rotes, ziemlich staubanfälliges ist einfach schon lang nicht mehr meines.
Die obligatorischen Überwürfe vom Möbelschweden hab ich schon länger drüber geworfen, und die Kissen waren auch schon wechselnd anders bezogen. Nur noch nie so richtig passend.
Letztes Jahr in Stockholm hab ich dann ganz zufällig in einem afrikanischen Laden diese feinen bedruckten Stoffe gefunden und auf gut Glück je einen Meter gekauft.
Knapp wars, ein bissl hab ich für den Überschlag (Quasi Hotelverschluß) anstückeln müssen mit einem einfachen weißen Baumwollstoff. Aber es schaugt gut aus und fühlt sich gut an auf dem Sofa.
Und s funktioniert. Das Sofa ist ja noch gut, nur gefällts mir nicht mehr in der Ursprungsversion. Also quasi Upcycling.

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:: Balsamico-Honig-Zwiebeln :: Rezept :: Ein bischen konservierter Urlaub ::

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Schon lang wollt ich mal selber Balsamicozwiebelen einkochen. Diese feinen Dinger bring ich mir aus jedem Italienurlaub mit und mag sie so gern.
Die Borretanezwiebeln sind jetzt bei uns aufm Dorf nicht unbedingt in jedem Lebensmittelladen vertreten und so hab ich das ganze immer wieder vor mir hergeschoben.
Letztens hab ich dann in München zufällig welche gekriegt und meinen ersten Einkochversuch gestartet.

Wenn keine Borretanezwiebeln zu bekommen sind lässt sich das Rezept auch wunderbar mit roten Zwiebeln (diese einfach achteln) machen.

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Du brauchst:

750 g Borretanezwiebeln (oder eben rote Zwiebeln)
350 ml Wasser
300 ml guten Balsamicoessig
3 EL Honig
1/2 TL Salz
1 TL Oregano (getrocknet)
1 TL Thymian (getrocknet)
5 Zweige Rosmarin
Pfeffer aus der Mühle

4 Gläaser a 275 ml mit Schraubverschluß

So gehts:

Die Gläser und Deckel 10 Minuten im heißen Wasser auskochen, daweil die Zwiebeln schälen.
Gläser und Deckel auf Küchenhandtuch abtrofen lassen.

Die Zwiebeln mit Wasser, 1 EL Honig, trocknenen Kräutern, Gewürzen und 1 Rosmarinzweig in eine Topf geben, aufkochen und ca 15 Minuten köcheln lassen, sie sollen glasig sein.

In der Zeit kann man schon mal die Gläser mit je einem Rosmarinzweig präparieren.
Die Zwiebeln in ein Sieb abgießen, den Sud auffangen, Zwiebeln mit den aufgefangenen Kräutern in die Gläser verteilen. Jetzt noch den Sud mit dem Balsamico mischen und auf 600 ml mit Wasser auffüllen.
Den Sud noch einmal in den Topf geben, einmal aufkochen lassen, über die Zwiebeln gießen und die Gläser verschließen und umgedreht 5 Minuten stehen lassen.

Fertig ist das feine Stück Italien, am besten noch eine Woche ziehen lassen und dann gut verstecken, sonst sind die schneller aufgegessen als man schauen kann.

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Fisch am Freitag ::289::

Schwupp. schon wieder Freitag, drum gibts Fisch.
Ein bissl is es schon her, das ich mich doch mal wieder ans dechaotisieren gemacht hab (jepp ein Perpetuum Mobile quasi bei mir #neverendingstory) und mich das Stempelchaos a weng genervt hat kam ich auf die fixe Idee es selbigen aber auch schön zu machen.
Schwupps waren ein paar aufgehobene, im Papierkorb gelandete Pralinenschachteln mit frisch bestempelten Landkarten bezogen und die Stempel passen perfekt rein, ohne wieder einzustauben.
So mag ichs. Ich und Ordnung? So ganz freunde werden wir nie, aber ich freu mich schon wenn es kleine Fortschritte gibt.

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Die Sardine ist ein Neuzugang im fischerschen Stempelparadies, sie war mit Auslöser für die kleine Sortieraktion

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Die Schachteln lassen sich wunderbar mit simplem Klebestift bekleben und es schaut fein aus. Ich kann mir das auch gut als Geschenkverpackung vorstellen.

(Und danke der Frau B, ehemals H. aus M, ehemals I. sehr herzlich nochmal für die Beschaffung von gefühlten 100 kg Atlanten)

Und bei euch so? Hat noch wer Fisch den er/sie teilen mag? Immer gern per Kommentar hier.
Habt ein schönes Wochenende

Dem Karwendel beim rumstehen zuschauen

Was hilft gegen das ständige Gefühl, dies und das und überhaupt noch irgendwas zu müssen?
Jemanden einstellen. Ja auch. Hab ich gemacht.
Mit drölftausen Listen dem ganzen herwerden. Kann sein, aber diese Listen füllen sich halt auch dauerhaft wieder von selbst.

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Also Pausetaste. Die Arbeit ist mir bis heut ja noch nicht einmal davon gelaufen. Und: Ich operier ja nicht am offenen Herzen.

Zwei entscheidende Dinge bei aller Selbst- und ständigkeit. Und damit auch immer wieder zu wissen wanns gut ist. Also nix wie raus am Sammstag, Wetter verspricht besten Herbst – und mal wohin wo ma noch nicht war. Auch wenns ums Eck ist, gleicher Landkreis.

Barmsee bei Krün.
Kann man wunderbar drumrumlaufen, einkehren, fotografieren, 5e grade sein lassen und dem Karwendel beim rumstehen zuschauen.
Und Sonne tanken.
Perfekt.
Möge die neue Woche kommen, die paar Tag rock ich jetzt auch wieder runter.