Ringelblumenseife – von zweien die loszogen, die Welt zu entdecken

Es gibt Dinge, die macht ma mal. Wie Beeren sammeln, Marmelade kochen oder so.
Und es gibt Sachen die will ma mal machen, hat aber darob der chemischen Gschichten doch a weng Respekt davor.
Drum bin ich auch um die Seifensiederei lang rumgeschlichen. Wie gut, daß es Freundinen gibt, die beherzt anpacken können. (Und nebenbei noch große Brüder haben, die sie mit kompletter Schutzausrüstung – vom Gesichtsschutz bis hin zum säurefesten Handschuh ausstatten – aber das nur am Rande)
Drum haben wir uns drangewagt und es hat sich gelohnt.

Nach abenteuerlichem Ausstatten mit Schutzausrüstung

Seifenspektakel 2013-10-042

wurde abgewogen und Fett geschmolzen, Natronlauge aufgelöst, alles auf Temperatur gebracht,

Seifenspektakel 2013-10-041

aufgerührt, mit Ringelblumenblüten aus dem Garten und ätherischem Grapefruitöl angereichert,

Seifenspektakel 2013-10-043

in ausgewaschene Milchtüten abgefüllt, stocken lassen und rausgelöst.

Seifenspektakel 2013-10-045

Nach zwei Tagen haben wir die Blöcke in reichhaltige, feinduftende Seifenstücke geschnitten. Und jetzt kommt das schlimmste…. jetzt muss die Seife erst mal noch drei Monate reifen, damit sie einen feinen, cremigen Schaum bildet.

Ich glaub das war bei aller Spannung (es hat am Ende nicht mal PUFF gemacht) nicht die letzte Seife die wir gemacht haben – allein schon, weil wir jetzt diverse Gerätschaften auf immer mit Lauge eingsaut haben.
Frau Wolf, es war mir eine Freude… und solang wir warten… Schneid die Melone an!

100 Karten Sommer

Der Sommer ist so gut wie rum.
Die Frau kehrt bald ins Tal zurück.

Was ist aus meinem Plan geworden, jeden Tag eine Karte für die Frau zu schreiben?
Die 100 ist voll. 100 Tage. Es werden noch ein paar mehr.

Jeden Tag den wir uns nicht gesehen haben, gab es eine Collage Erlebtes. Mit ein paar Worten zum vergangenen Tag. Ein Ritual, den Tag zu erzählen ohne zu telefonieren oder sich zu sehen.

Alle hab ich nicht fotografiert aber eine ganze Menge Bilder sind es schon, die Woche für Woche auf den Berg geschickt wurden…

Elba September13 2013-09-1014
Elba September13 2013-09-1013
Elba September13 2013-09-1012
Gebkuchen Mom 2013-09-21

Es muss ein ganzer Stapel sein, im ganzen habe ich sie noch nicht gesehen.
Ein paar wenige haben das winzige Zimmer geschmückt über den Sommer…

Luitpoldhaus mit Ku und Ke August13 2013-08-183

Bald ist die Bergzeit der Frau rum, es gibt neue Veränderungen. Wir lassens auf uns zukommen.

Elba … immer wieder

Draußen wirds grau, kühl und nieselig. Der Alltag hat mich wieder.
Nicht grad meine Lieblingszeit.

Zeit um nochmal einzutauchen in Urlaubserinnerungen.

Elba. Schon wieder? Fragt sich vielleicht der ein oder andere hier.
Ja, Elba. Wie im Frühling, wieder tauchen, nur diesmal ohne die Frau (die immer noch obewn auf dem Berg weilt).
Dafür mit einer lieben Freundin.

Warum wieder Elba?

Elba ie Kleine 2013-09-15

Darum. Weil es sich auf Elba wunderbar tauchen lässt. Und weil ich mit Omnisub eine feine kleine Tauchbasis gefunden habe, wo ich mir sicher war, auch als Alleintauchende erfahrene Buddies oder Guides zugewiesen zu bekommen. Denn nichts ist stressiger, als selbst mit noch wenig Erfahrung mit unerfahrenen Tauchern zu tauchen, war ich doch noch vor kurzem sehr mit mir und meinem Krempel unter Wasser beschäftigt. Und es war genau so, wie erwartet. Feine, entspannte Tauchgänge an tollen Plätzen mit erfahrenen Tauchern oder Guides der Basis, eine gut organisierte Tauchbasis und für Fragen aller Art gabs auch immer jemanden, der weiterhelfen konnte. Genug zu sehen gabs unter Wasser auch wieder, Zeit zum Schneckenchecken, Begegnungen mit jagenden Sepia und Muränen in der Nacht und eine wunderbare UW Kulisse bei Tag.
Kurzum: Ich komm wieder.

Wer gern mal virtuell mit abtauchen möchte, hier gibt es ein feines aktuelles Video von Omnisub…. ich fotografiere leider immer noch nicht selbst unter Wasser, aber das kommt, dank immer mehr Sicherheit und Ruhe unter Wasser, demnächst bestimmt.
Und wer mag kann sich gern mal dieses kleine Video anschauen, eines meiner Lieblingsviecher unter Wasser, die violette Coryphella. Nicht von mir gefilmt sondern im www gefunden.

Da Bettina mit dabei war haben wir uns natürlich auch ein bissl was von der Insel angeschaut. Und auch beim zweiten Urlaub auf der Insel dieses Jahr auf dieser feinen Insel gab es noch genug Neues zu entdecken…
Ich nehm euch gern nochmal mit…

Elba September13 2013-09-1011

Elba September13 2013-09-1010

… in die Häfen …

Elba September13 2013-09-105

… in die Städtchen …

Elba September13 2013-09-104

Elba September13 2013-09-101

Elba September13 2013-09-10

Elba September13 2013-09-103

Elba September13 2013-09-108

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und in die Buchten.

Elba lohnt sich immer. Auch für Nichttaucher. Wobei, ganz ehrlich, unter Wasser isses am allerschönsten …

… und nein, ich krieg keine Kohle von der Tauchbasis für diesen Post, ich bin wirklich volle Kanne überzeugt von denen!

Vom Suchen, Finden und McGyvern

Ich mag nichts mehr, als die unaufgeräumten, Liegenlosen, nicht mit dem Rechen bearbeiteten Strände. Da wos was zu entdecken gibt, Dinge zu finden und Sachen zu Sammeln.
Mangels Muscheln waren es diesmal vor allem Strandglasscherben. Die Kleinen, die Großen, die Halbscharfen und die Rundgeschliffenen. Ich könnte stundenlang drin versinken.

Elba die Kleine 2013 2013-06-022

Aber auch Treibholz, Korken, Steine, Rost und andere Kuriositäten mussten mit.

Elba 2013 2013-06-0214

Und weil die Neugier so groß war wurde auch McGyvert.
Leblose schwimmende Seeigel im Hafenbecken? Dann auch noch welche die ich so bisher noch nie gesehen habe. Das muss man sich mal näher anschauen.
Mangels eigenem Kescher wurde kurzerhand nach passendem MAterial geforscht. Und weil an solchen Häfen so einiges rumiegt waren flux ein paar Bambusstangen und ein zerbeulter Eimer zusammengesammelt und improvisiert.
Da das Tier noch drin war, ging es wieder zurück ins Meer. Was die Viecher aber zum schwimmen und eben nicht mehr lebendig sein gebracht hat ist bisher noch nicht klar.

Elba 2013 2013-06-0215

Euch einen schönen Sonntag. Was gibts bei euch zu entdecken?

Kleiner Ausflug in die Vergangenheit – TIM Augsburg

Augsburg, Kisten Briefmarken 2013-04-062

Augsburg, Kisten Briefmarken 2013-04-063

Vor kurzem waren wir an einem dieser wunderbar kalten Frühlingstage im Textil und Idustriemuseum in Augsburg.
Ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit war es in quasi doppelter Hinsicht.

Zum einen ein klitzekleiner Sprung in meine eigene Vergangenheit, habe ich doch mal drei Jahre in Augsburg gelebt und gelernt und bin oft am brachliegenden Industriegelände der Kammgarnspinnerei vorbei geradelt und immer wieder ein klein wenig in Gedanken eingetaucht in diese Welt – und ja ab und zu hab ich auch hier und da mal ein wenig mehr reingesplinst in die Gebäude, die nicht alle hermetisch abgeriegelt waren. Und ich hab dort meine erste Filzwolle gekauft, in der Werkstatt von Monika Fergg und war von da an dann auch endgültig vom Filzfieber infiziert.
Das Gelände hat sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt und so wichen Gebäude der AKS einer Schule und Wohnprojekten.
Die andere Vergangenheit die einer Stadt die im 19. Jahrhundert rudum in die Textilindustrie verwebt war – vom Garn bis zum Textildruck ist in Augsburg alles entstanden und wird eindrucksvoll gezeigt im ersten Landesmuseum in Bayerisch-Schwaben.
Wirklich toll ist es, daß man die meisten Dinge auch anfassen darf und das ein oder andere durchaus auch ausprobieren. So haben auch Kinder Spaß am gang durchs Museum.
Die Sondervorstellung der Webstühle lohnt sich allemal. Schon allein zuschauen zu dürfen wie flink auch schon die alten Maschinen ihren Dienst verrichten – was quasi nix ist im Vergleich zu den modernsten Hochleistungswebstühen ist wirklich beeindruckend.
Nicht nur die Gewinnung der Rohstoffe und ihre Verarbeitung zu Stoffen sind Thema im Textilmuseum, sondern auch all die Themen ums Färben, Drucken, Designen der Muster, die Entstehung der Mode bis hin zu den Stoffen der Zukunft.

Wer also mal in Augsburg ist, ein Besuch lohnt sich… und wer Lust hat kann ja auch noch eine kleine Runde auf dem alten Gelände der AKS drehen, ein klein wenig der alten Fabrikgebäude ist noch zu sehen.

Es ist so schee am Königssee/ ein Wochenende im Berchtesgadener Land

Weil das Gute und Schöne ja bekanntlich so nah liegt, haben wir uns schon vor längerem vorgenommen, immer mal wieder den einen oder anderen bayerischen See anzusteuern. Wohin also diesmal? Das Wetter wurde nicht wirklich gut angesagt, ein bissl rumgeschaut – so wurde es letztes Wochenende für 3 Tage der Königssee. Also fix den Campingkrempel in den Schack gepackt, das Bett dazu und ab geht die Luzie…

Das Schöne ist, man kann sich ohne weiteres dort ewig aufhalten. Das doofe ist – es gibt so viel zu sehen, das die Zeit nicht ausreicht.

Berchtesgaden2012 2012-07-101

Drum haben wir uns Tag für Tag ein wenig vorgenommen und waren am Freitag erst mal in der Almbachklamm, wo man sich ewig sattsehen kann am Wasser, das rauscht, pritschelt, plätschert.. und sich über die Jahrtausende seinen Weg gebahnt hat. Unten am eingang gibt es die letzte noch laufende Kugelmühle, hier werden aus Marmor, welcher aus der Gegend stammt, noch in Handarbeit (und mit Hilfe von viel, viel Wasser) Murmeln oder Schusser hergestellt. Jep, natürlich wohnen solche Schusser jetzt auch bei mir. An was rundem aus Steinn komm ich net vorbei…

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Am Samstag haben wir uns ein bissl in die Eiszeit zurück versetzt und die Schellenberger Eishöhle angeschaut. Gegangen sind wir die Tour über die Bergstation vom Untersberg, den spektakulären Thomas Eder Steig lang zur Höhle. Eigentlich eine wunderbare Panoramastrecke, aber leider, leider diesmal recht feucht und neblig. Mitten auf dem Berg geht es gute 55 Meter runter in die Eishöhle, deren Eis gute 3000 Jahre alt und bis zu 30 Meter dick ist. An der Toni-Lenz Hütte vorbei ging es dann 3 Stunden lang wieder runter ins Tal, leider zieht sich der Weg am Schluß ein bissl.

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entlohnt wurden wir Abends dann mit wunderbarem Bergblick und Alpenglühn, endlich, endlich war der Nebel verschwunden.

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Sonntags waren dann die Füße recht platt und wir haben das Wochenende am Hintersee und im Zauberwald ausklingen lassen.
Es gibt wenig entspannenderes, als mit einem Auto in dem mann wohnen kann durch die Gegend zu ziehen und damit überall zuhause zu sein. Und weil es noch so viel zu entdecken gibt haben wir schon wieder eine Gegend, wo wir unbedingt noch einmal hin müssen.

Bunter Besuch

hat sich heute mal wieder gezeigt. Ein wunderbares Paar, zwei Kulturen (Venus und Mars??? Oder woher auch immer…) und doch Eins.
Was gibt es schöneres als aus einer spontanen Laune heraus die Farben zusammen zu packen, loszuradeln, ein schönes Plätzchen zu suchen und etwas entstehen zu lassen.

Und dabei miteinander und gerade deswegen so sehr bei sich zu sein.
Danke euch Beiden. Es fügt sich selten jemand so wunderbar ins Chaos ein.

ausserirdische

8

Zahl der Unendlichkeit.

Wer weiß.

Ich danke Dir.

Und freue mich auf unsere weitere gemeinsame Zeit.

Lass uns entspannt gemeinsam unseren Weg gehen.

Mit allem was dazu gehört.

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Fischdeckel am Freitag

Es begab sich vor ein paar Jahren, daß zwei junge Damen *räusper* auf ein Schlossfest im Fränkischen eingeladen waren. Der Einladung war zu entnehmen das Hut ausdrücklich erwünscht ist.

Ja. Was macht ma denn da? Da wir beide doch eher weniger für die großen Auftritte ausgestattet waren und sind, haben wir kurzerhand unsere ganz eigenen Hüte gedengelt. Und wer mich kennt, der weiß.. wenn was Neues  gebaut wird, wirds erst mal ein Fisch. Aus meinen FischerEien, einem türkisen Schal, ein paar Muscheln, nem Strohhut und einer batteriebetriebenen Lichterkette – jep das Ding war nachts beleuchtet, leider gibts keine Bilder davon- wurde ein anständiger Deckel. Silke hat die Filzblumenbestände geplündert und fertig. So spazieren und flanierten wir dann über das Schlossgelände und bestaunten die Hüte der Schickimickis.
Was da die Leute denken solln? Hm. Wenn ich mir den ganzen Tag darüber Gedanken machen müsst was denn die Leute denken, dann käm ich ja zu gar nichts mehr.

schlossseehausfisch

Mehr Fisch gibts wie immer Freitags bei Frau Rieger.

7 Sachen/6

Wieder mal Sonntag und die Tage dazwischen vergingen wie im Flug…

Heute frei nach Frau Liebe, die sich eine Woche Pause gönnt, sieben sehr wasserlastige Sachen.
7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.
Mehr Bilder zum Abendteuer vor der Haustür gibts die Tage..

7-sachen6

1. Wertsachen, Foto etc in die wasserdichte Tonne packen
2. Zelt abbauen und Krempel verstauen
3. Alles zum Wasser tragen
4. Boot ins Wasser lassen
5. Packsäcke inss Boot stapeln…
6. Wehre umtragen und das Boot hoch und runter rutschen lassen- Gepäck immer fleißig rein und raus
7. Paddeln, paddeln,paddeln

und jetzt platt und braungebrannt ins Bett fallen