Durchschnaufen

Grad ist im Hintergrund gut was los.
Die letzten Sonnentage werden immer kürzer und wenn ich von früh bis spät arbeite ist an Sonne tanken nicht zu denken.
In der früh ist es noch dunkel wenn ich los muß und abends… ist es wieder dunkel.
Darum nix wie raus wenn es irgendwie machbar ist.
Sonne und Licht tanken. Durchatmen. Nichts müssen. Das Auge schweifen lassen. fotografieren.
Daheim ist es einfach schön.
Mit das wichtigste für mich wenn die dunklen Tage kommen. Dunkel ist so gar nicht meines.
Deshalb mag ich den Schnee im Winter so gern.. er macht alles einfach ein bissl heller.

Wenn du magst, tauch kurz mit ein…
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Der Blick auf die kleinen Dinge

Die letzten Monate waren arbeitsreiche, mit langen Tagen und viel zu tun. Abends war ich oft recht platt und die Wochenenden waren auch immer gut gefüllt mit allen möglichen Terminen.
Kurzum, vor gut vier Wochen hab ich gemerkt, ich bin platt. Flunderplatt.
Jetzt lassen sich Gegebenheiten nicht einfach fix von einer Sekunde auf die andere ändern. Manchmal heißts auch einfach
Durchhalten.
Atmen
Weitemachen.

Und zwischendurch …

Innehalten.
Inseln schaffen.
Fokussieren.

Und seien sie noch so klein die Inseln, mir hilft der Blick durch die Kamera.
Viecher beobachten. Abdrücken. Runterkommen.

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Nur noch kurz und dann darf die Arbeit einfach Arbeit sein.
Dann ist wieder mehr Zeit zum runterkommen.
Ich freu mich drauf.

Dem Karwendel beim rumstehen zuschauen

Was hilft gegen das ständige Gefühl, dies und das und überhaupt noch irgendwas zu müssen?
Jemanden einstellen. Ja auch. Hab ich gemacht.
Mit drölftausen Listen dem ganzen herwerden. Kann sein, aber diese Listen füllen sich halt auch dauerhaft wieder von selbst.

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Also Pausetaste. Die Arbeit ist mir bis heut ja noch nicht einmal davon gelaufen. Und: Ich operier ja nicht am offenen Herzen.

Zwei entscheidende Dinge bei aller Selbst- und ständigkeit. Und damit auch immer wieder zu wissen wanns gut ist. Also nix wie raus am Sammstag, Wetter verspricht besten Herbst – und mal wohin wo ma noch nicht war. Auch wenns ums Eck ist, gleicher Landkreis.

Barmsee bei Krün.
Kann man wunderbar drumrumlaufen, einkehren, fotografieren, 5e grade sein lassen und dem Karwendel beim rumstehen zuschauen.
Und Sonne tanken.
Perfekt.
Möge die neue Woche kommen, die paar Tag rock ich jetzt auch wieder runter.

Kleine Auszeit am Lago

Gehts euch auch so?
Das Jahr rauscht grad schon wieder nur so durch..
Aber komme was wolle…
Ein paar Tage wegfahren geht immer.
Also nix wie weg für ein paar Tage an den Gardasee.
Ein bissl Italien atmen.
Cappuccino trinken.
Über den Markt spazieren.
Die Füße ins Wasser halten.
Bergamo besuchen.
Sich treiben lassen.
Auf den La Rocca radeln.
Runterschauen.
Durchatmen.
Zeit miteinander haben.
Ausruhen.
Auftanken, für das was kommt.

Kleine Bilderflut.

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Im Gleichgewicht …

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bleiben

Dieses Jahr große Herausforderung vom Leben
an mich.
Entscheidungen getroffen.
Meinen Weg gefunden.
Viel überlegt.
Getan.
Gemacht.

Mich von eingem verabschiedet.
Neues dazugewonnen.

Und gelernt.

Eine Garantie gibt es nie.
Aber nur durchs „schau ma mal“ kommt ma keinen Schritt weiter.

Drum Schritt für Schritt.

Machen.

Nicht nur reden.

Meinen Weg.

Selbständig und Einzelunternehmerisch.

Aber nie allein.

In einem großen Netz aus vielen Beziehungen.
Mit Menschen, die ganz ohne große Trara da sind, wenn man sie braucht.

Spreu vom Weizen.
Wenns turbulent wird im Leben und nicht glatt läuft, lernt man die Menschen richtig kennen.
Manche verschwinden schneller als man schauen kann.
Ent -täuscht werden.
Nicht nur eine Täuschung weniger.
Balast abwerfen.
Bei mir bleiben.

Danke den einen. Und den anderen.

Wie schön ist es da, die Eine an meiner Seite zu haben die immer da ist. Und Stoamandl mit mir baut. Fürs Gleichgewicht.

Wenn das Herz…

.. ein bisschen Raum braucht.

Die letzten Monate waren ziemlich turbulente.
Kündigung, Chaos, Entscheidungen treffen, Entscheidung getroffen. Loslegen.
Hier war außer ein bischen Fisch nicht mehr wirklich was los, aber im Hintergrund gings rund.
Diel letzten Wochen war ich nur damit beschäftigt meiner Praxis ein Gesicht und eine Form zu geben.
Das war spannend, aber auch wirklich anstrengend.
Letzten Montag hab ich dann begonnen zu behandeln und am Freitag gabs die große Einweihungsparty.
Die war – der Wahnsinn. So viele liebe und interessierte Menschen hätt ich nie erwartet.

Heute dann, nachdem gestern auch nur gewurschtelt wurde, war mir fix klar.. das Herz braucht Pause.
Raum. Zeit um anzukommen. Ruhe.

Drum hab ich seit Monaten mal wieder mein Radl ausgepackt und die Kamera mitgenommen.
Herbstlicht. Herbstfarben. Eintauchen. Abtauchen. Augenspaziergänge.

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Noch brauch ich ein wenig. Aber ich mag mich hier wieder öfter melden.
Mein Blog geht mir ab.

Die Welt von oben sehen – vom Glück des Augenblickes

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Vor fast zwei Wochen saß ich mit meiner Frau im Flieger richtung Süden. Nicht der erste Flug, einer halt der uns auf eine Insel bringt, die nicht mal eben mit dem Auto erreichbar ist.
Ein Flug bei dem ich, weil ich Glück hatte am Fenster sitzen konnte.
Ein Flug, der mir durch bestes Wetter eine wunderbare Reise über die Alpen beschert hat, wie ich sie noch nie vorher sehen konnte.
Zum reinlegen, die schneebedeckten Gipfel, oder?

Ich konnt mich kaum sattsehen an diesem Weiß ind dem Knallblau.
Was für ein Glück.
Und welch ein Geschenk, so einen Blick auf die Welt haben zu dürfen.

Erkennt jemand von euch den ein oder anderen Berg? Ich leider gar nicht.