Dem Karwendel beim rumstehen zuschauen

Was hilft gegen das ständige Gefühl, dies und das und überhaupt noch irgendwas zu müssen?
Jemanden einstellen. Ja auch. Hab ich gemacht.
Mit drölftausen Listen dem ganzen herwerden. Kann sein, aber diese Listen füllen sich halt auch dauerhaft wieder von selbst.

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Also Pausetaste. Die Arbeit ist mir bis heut ja noch nicht einmal davon gelaufen. Und: Ich operier ja nicht am offenen Herzen.

Zwei entscheidende Dinge bei aller Selbst- und ständigkeit. Und damit auch immer wieder zu wissen wanns gut ist. Also nix wie raus am Sammstag, Wetter verspricht besten Herbst – und mal wohin wo ma noch nicht war. Auch wenns ums Eck ist, gleicher Landkreis.

Barmsee bei Krün.
Kann man wunderbar drumrumlaufen, einkehren, fotografieren, 5e grade sein lassen und dem Karwendel beim rumstehen zuschauen.
Und Sonne tanken.
Perfekt.
Möge die neue Woche kommen, die paar Tag rock ich jetzt auch wieder runter.

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Kleine Auszeit am Lago

Gehts euch auch so?
Das Jahr rauscht grad schon wieder nur so durch..
Aber komme was wolle…
Ein paar Tage wegfahren geht immer.
Also nix wie weg für ein paar Tage an den Gardasee.
Ein bissl Italien atmen.
Cappuccino trinken.
Über den Markt spazieren.
Die Füße ins Wasser halten.
Bergamo besuchen.
Sich treiben lassen.
Auf den La Rocca radeln.
Runterschauen.
Durchatmen.
Zeit miteinander haben.
Ausruhen.
Auftanken, für das was kommt.

Kleine Bilderflut.

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Im Gleichgewicht …

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bleiben

Dieses Jahr große Herausforderung vom Leben
an mich.
Entscheidungen getroffen.
Meinen Weg gefunden.
Viel überlegt.
Getan.
Gemacht.

Mich von eingem verabschiedet.
Neues dazugewonnen.

Und gelernt.

Eine Garantie gibt es nie.
Aber nur durchs „schau ma mal“ kommt ma keinen Schritt weiter.

Drum Schritt für Schritt.

Machen.

Nicht nur reden.

Meinen Weg.

Selbständig und Einzelunternehmerisch.

Aber nie allein.

In einem großen Netz aus vielen Beziehungen.
Mit Menschen, die ganz ohne große Trara da sind, wenn man sie braucht.

Spreu vom Weizen.
Wenns turbulent wird im Leben und nicht glatt läuft, lernt man die Menschen richtig kennen.
Manche verschwinden schneller als man schauen kann.
Ent -täuscht werden.
Nicht nur eine Täuschung weniger.
Balast abwerfen.
Bei mir bleiben.

Danke den einen. Und den anderen.

Wie schön ist es da, die Eine an meiner Seite zu haben die immer da ist. Und Stoamandl mit mir baut. Fürs Gleichgewicht.

Wenn das Herz…

.. ein bisschen Raum braucht.

Die letzten Monate waren ziemlich turbulente.
Kündigung, Chaos, Entscheidungen treffen, Entscheidung getroffen. Loslegen.
Hier war außer ein bischen Fisch nicht mehr wirklich was los, aber im Hintergrund gings rund.
Diel letzten Wochen war ich nur damit beschäftigt meiner Praxis ein Gesicht und eine Form zu geben.
Das war spannend, aber auch wirklich anstrengend.
Letzten Montag hab ich dann begonnen zu behandeln und am Freitag gabs die große Einweihungsparty.
Die war – der Wahnsinn. So viele liebe und interessierte Menschen hätt ich nie erwartet.

Heute dann, nachdem gestern auch nur gewurschtelt wurde, war mir fix klar.. das Herz braucht Pause.
Raum. Zeit um anzukommen. Ruhe.

Drum hab ich seit Monaten mal wieder mein Radl ausgepackt und die Kamera mitgenommen.
Herbstlicht. Herbstfarben. Eintauchen. Abtauchen. Augenspaziergänge.

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Noch brauch ich ein wenig. Aber ich mag mich hier wieder öfter melden.
Mein Blog geht mir ab.

Die Welt von oben sehen – vom Glück des Augenblickes

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Vor fast zwei Wochen saß ich mit meiner Frau im Flieger richtung Süden. Nicht der erste Flug, einer halt der uns auf eine Insel bringt, die nicht mal eben mit dem Auto erreichbar ist.
Ein Flug bei dem ich, weil ich Glück hatte am Fenster sitzen konnte.
Ein Flug, der mir durch bestes Wetter eine wunderbare Reise über die Alpen beschert hat, wie ich sie noch nie vorher sehen konnte.
Zum reinlegen, die schneebedeckten Gipfel, oder?

Ich konnt mich kaum sattsehen an diesem Weiß ind dem Knallblau.
Was für ein Glück.
Und welch ein Geschenk, so einen Blick auf die Welt haben zu dürfen.

Erkennt jemand von euch den ein oder anderen Berg? Ich leider gar nicht.

Abschied

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Laber und Seepferdchendruck 2015-10-02
StempelVisitenkarten 2015-10-02

Lang schon blüht sie, die Herbstanemone und begleitet unermüdlich die letzten ‚Spätsommertage und den Herbst.
Alles andere im Garten hat sich bereits verabschiedet und ist dem großen Buddeln zum Opfer gefallen.
Nur die Anemone steckt erste Frostnächte weg, legt sich unter dem ersten Schnee kurz hin und steht wieder auf.

Trennen kann ich mich noch nicht, auch wenn es immer kälter wird und es nur noch eine Frage von ein paar wenigen Tagen ist, bis sie dann doch in den Winterschlaf findet.

Grad merk ich wieder, wie schwer es mir fällt, mich von dem was war und was schön war zu lösen, mich auf das was kommt einzulassen.
Der Herbst ist immer wieder Umbruchzeit, nicht nur draußen in der Natur, auch bei mir. Der erfüllte Sommer, mit Reisen und vielen Festen ist
vorbei, die langen Tage sind gewesen… mir fehlt jetzt schon das viele Licht und das viele draußen sein.
Auch wenn es gut ist, wie es ist, brauchts wieder einen Moment.
Mehr Ruhe, mehr Zeit,
wie mag ich sie füllen?
Muss ich sie füllen? Kann, darf ich Zeit auch einfach mal verstreichen lassen?
Wie sehr steckt man doch manchmal im Hamsterrad der gesellschaftlichen (?) Erwartungen.
Wie gern würd ich mir auch Winterschlaf gönnen, einfach mal nichts müssen und nur bei mir sein.
Weil es sich aber einfach nicht machen lässt, werd ich mir bald ein paar Tage nichtstun gönnen. Zeit mit der Frau, Zeit allein und sonst Abende freihalten und nichts müssen, keine Bestellungen, keine Termine. Außer mit mir.

Grad mal ein Jahr ist es her, das es mir den Boden unter den Füßen weggerissen hat.
Dieses nicht bei mir sein, mir fremd sein ist eine Wand, die ich so nicht mehr erleben mag.
Auf mich selbst schauen. Tag für Tag wichtig. Viel zu oft vernachlässigt.
Gedanken dazu sind vielleicht ein guter Weg.

Wenn ich fragen darf… wie schaust du auf dich? Wie gelingen dir Pausen im Alltag? Ein gutes Gleichgewicht aus Pflichten und für dich sein?

Irland :: Kieselglück

Noch mehr Meer

In Irland, ganz im Nordwesten, nicht weit vom nördlichsten Punkt der Republik haben wir den schönsten Kieselstrand weit und breit gefunden.
Lauter rundgeschliffene, glatte, kunterbunte Kiesel.
Wenns nach mir ging… ich hätt da auch mit einem LAdter hinreisen können…
So sind alle verfügbaren Taschen voll gewesen als wir weiter gefahren sind…

London und Irland 2015-09-1334

London und Irland 2015-09-1332

London und Irland 2015-09-1333