Campers Paradise

… heute aus der Reihe Campers Paradise: Unser Bestecktascherl.

Urlaub braucht Wasser. Und ein Zelt. Oder den Berlingo, der VW Bus für Arme… fertig.

Ich liebe campen, in welcher Form auch immer, am liebsten auf fuzzikleinen Campingplätzen in Weinbergen (Elsaß), aufm supidupi Bauernhofcamping (Holland in Horst, jep das hieß echt so) oder direkt im Jachthafen (auch in Holland/Friesland). Der wahre Luxus ist das jederzeit weiterreisen können, viel zu sehen und zu entdecken.

Damit das packen, suchen und wühlen in unserer mobilen Campingküche (alles rein in die Curverbox und gut is) nicht Überhand nimmt haben wir eine superschöne Bestecktasche aus Filz und Stoff genäht. Da ist alles drin was die „Besteck- und Messerschublade““ hergibt, bis hin zur kleinenfeinen Parmesanreibe, Minischneeebesen und Co. Das gute Stück reist jetzt schon ein paar Jahre mit und hat sich bestens bewährt.

bestecktascherl

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Erster Ausflug mittm Schack

Über die Ostertage war es endlich so weit… ab mittm Schack zum Gardasee. Schließlich muss ma ja testen, ob es sich wirklich gut zu zweit in dem kleinen Autola schlafen lässt.

Also erstmal abenteuerliches Gebretter über Stock, Stein und Autostrada nach Lazise. Wohin sonst. Campingplatz belagert. Von Menschen mit RiesenWomos a bissl komisch beguckt werden. Tja.
Es pennt sich gut in dem kleinen, feinen Berlingo. Wenn ma der Sache vertraut und sich a bissl dran gewöhnt hat auch auf der Thermarest und ohne mörderdicke Matratze. Und es ist toooooollllllllll. Weil es macht unabhängig. Und genau so stell ich mir Reisen vor.

Was wir sonst so am Lago gemacht haben? Eingekauft.. nirgends gibts bessere Kekse u Kaffee als in Italien. Eis gegessen. Aufn MonteBaldo gerumpelt. Runtergeschaut. Leuten beim Gleitschirmfliegen zugeschaut. Uns gefragt, wo die eigentlich landen wollen wenn da unten nur See ist. Verschiedene Blümerl bewundert. Uns über die Entstehung von Zapfen gewundert. (Wundern und fragen tu ich mich immer gern.) Tolle Hausfassaden beguckt. Rumspaziert. Cappuccino getrunken. Muscheln gesammelt. Rumspaziert. Böötchen geschaut und Fernweh bekommen. Gekocht. Essen gegangen. Mörderisch viel Käse aufm Markt eingekauft. Schifferl gefahren. Faul gewesen. Im Pool geplanscht. Füße innen Gardasee gehalten…. Genuß kann so einfach sein.
Bald muss ich wieder los… Hab die Tage wieder gemerkt, wie gern ich unterwegs bin in der Welt.

lago

Berlingoausbau – Vorhänge fürs Heck

So. Die Vorhänge für die Heckfenster vom Schack sind fertig.
Auf der Rückseite der beiden genau aufs Fenster zugeschnittenen und genähten Vorhänge haben wir jetzt noch insgesamt 24 Magnete mit je 4 kg Haftkraft eingenäht. Dazu habe ich erst mal die Vorhänge nochmal mit den Magneten (gleichmäßig verteilt) in die Fenster gehängt und anschließend entsprechend Haushaltsband zugeschnitten, meist sind 2 bis 3 Magnete unter einem Streifen Band eingenäht.
Die Bänder habe ich noch vor Ort an die Vorhänge gesteckt und an den jeweiligen Stellen der Magnete mit einem wasserfesten Stift markiert. Silke hat das Ganze dann in Fisselarbeit mit der Nähmaschine angenäht. Jeder Magnet hat eine eigene kleine, abgeschlossene Tasche, so dass man ihn beim Befestigen der Vorhänge auch noch ein wenig verschieben kann. Die Magnete sind relativ hartnäckig wenn es ums anpappen an der Nähmaschine geht, deshalb wurde jeweils die Tasche schon zu 2/3 fertiggenäht, der Magnet möglichst schon unter dem Stoff platziert (von der Maschine will er nämlich gar nimma ab), und dann mit einem Pinselstil hineingeschoben.
Von der ursprünglichen Idee, die Magnete mit Klett in einem Schlauch mit Taschen zu befestigen, damit man sie zum Waschen abnehmen kann, bin ich abgekommen, weils mir schlicht zu kompliziert wurde. Das muss die Waschmaschine einfach abkönnen.

Die Vorhänge halten nun bombig in den Fenstern, sind fix angebracht, man kann sie schier einfach nur an die Fenster werfen und gut ist. Wenn man es ein wenig heller haben will, oder einfach mal kurz rausschauen möchte, kann man die Vorhänge auch teilweise wegklappen und sie halten immer noch. Für mich die optimale Lösung.

Zu guter Letzt habe ich noch aus einem dünneren Stoff eine Tasche genäht, die groß genug ist um alle Vorhänge zu beherbergen. So ist zuhause oder wenn es auf große Fahrt geht alles gut verstaut und man muss nichts suchen. Und ein Stück Klett wurde doch noch verarbeitet.. zum Verschließen der Tasche.

So, fertig. Jetzt gehts zum Praxistest.

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Berlingoausbau/ Vorhänge fürn Schack 2

Die vorderen Vorhänge sind Dank der schon vorhandenen Befestigungsmöglichkeiten kein großes Problem gewesen. Ein wenig komplizierter war die Verdunkelung des Berlingos an den Heckscheiben und an den seitlichen Scheiben des Kofferraums. Da es keine „Aufhängemöglichkeiten“ gibt war meine individuelle Lösung passgenaue Stoffauskleidung der Fenster.

Die beiden Fenster hinten seitlich im Kofferraum wurden mit Filzplatten (ca. 4 mm dicker Filz, blickdicht) ausgestattet, welche nach eigens hergestellter Schablone geschnitten wurden. Befestigt werden die Filzplatten mit Hebelsaughaken, welche zum einen fix an der Scheibe kleben, zum anderen durch einen eingeschnittenen Schlitz im Filz diesen am Fenster halten. Die Filzstücke sind bewusst ein wenig größer als die Fenster geschnitten, so ist es einfacher den Filz mit den Saughaken einzupassen. Die Idee mit den Saughakenbefestigungen hat den Vorteil, das man bei Bedarf in die Haken der Saugnäpfe ein Rundholz befestigen kann, welches mit Haken versehen wird um bei Bedarf Klamotten etc. über Nacht dort aufzuhängen. Damit warte ich aber noch bis zum Praxistest.

Die Verdunkelung für die Heckscheiben besteht aus dem gleichen Stoff wie die Vorhänge. Die jeweiligen Stücke wurden nach dem gleichen Schablonenprinzip angefertigt wie die Filzplatten. Der Stoff wurde mit Nahtzugabe zugeschnitten und vernäht. Befestigt werden die Heckvorhänge mit Magneten von 4 kg Tragkraft. Momentan werden die Magnete noch „einfach so“ angebracht, Ziel ist es jedoch, sie noch einzunähen. Bei Fragen und Anregungen freue ich mich über Mail per Kontaktformular.

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Berlingoausbau/ Vorhänge vorne fürn Schack

Bett im Berlingo, schön und gut, aber wer will schon auf dem Präsentierteller liegen. Also, es hilft nix, Vorhänge mussten her.

Da ich im Auto selbst nichts anbohren wollte, wurde einige Zeit an einer optimalen Lösung getüftelt, aber jetzt isses fix 🙂 . Für die Frontscheibe wie auch die Fahrer-, Beifahrer- und Rückbankscheiben haben wir simple Vorhänge mit Tunnel genäht. Die Maße sind für den vorderen Vorhang: 1,35 cm x 68 cm (+Nahtzugabe) Die seitlichen Vorhänge haben die Maße von 1,65 cm x 68 cm (+Nahtzugabe). Oben ist jeweils ein ca. 3 cm großer Tunnel eingenäht. Zur Fixierung der Vorhänge habe ich nach schon vorhandenen Festmachmöglichkeiten gesucht. Die Lösung sind zum einen die seitlichen Befestigungen der Sonnenblenden, hier habe ich an jeder Seite ein Stück Reepschnur als Schlaufe festgeknotet (stört nicht weiter und bleibt dort auch wenn ich nicht campe). Zum anderen gibt es hinten im Kofferraum links und rechts jeweils eine Klappe in der Verkleidung die wohl zum Festmachen eines Fangnetzes gedacht ist. Wenn man die Klappe öffnet sieht man bis zur Befestigungsmöglichkeit im Autorahmen durch. Dort habe ich nach dem „Ostereieraufhängprinzip“ an einer Reepschnur jeweils ein Bambusstöckchen befestigt. Das Stöckchen wurde ins Blech des Autos eingefädelt. Die angehängte Reepschnur hat am anderen Ende eine Schlaufe und wird durch die Klappe in der Verkleidung einfach festgeklemmt. Zum Befestigen der Vorhänge in den Schlaufen habe ich auf Spannfix und Haken aus dem Reisemobilbedarf zurückgegriffen. Das Spannfix dehnt sich auf der notwendigen Länge entsprechend und so können die Vorhänge in die Reepschnurschlaufen eingehängt werden und sind dort in gespanntem Zustand fixiert.

Sollte jemand Fragen dazu haben kann er/sie mich gerne kontaktieren über das Kontaktformular des Blogs.

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PS:Der Badehosenklützachristbaumkugelfrosch begleitet mich seit ich den Schack habe und ist aus dem Auto nicht mehr wegzudenken :).

Berlingoausbau/ Bett im Berlingo

Vor einiger Zeit habe ich schon über den Berlingoausbau gepostet, jetzt ist das gute Stück fertig.

Das Bett besteht aus Fichtenleisten und Pappelsperrholz, eine Beschreibung gab es schon im ersten Berlingopost. Nach dem ersten Test haben wir den“ Tisch“ an den Seiten noch ein wenig zugeschnitten (Augenmaß und Handgewicht… verlassen den Konditor nicht), damit sich die hintere Platte komplett umklappen lässt.  An den hinteren Seiten, also dort wo die Platte nachgeschnitten wurde, haben wir die Auflageflächen mit 30 mm Fichtenleisten und Schlossschrauben verstärkt. Da die Platte sich hinten etwas durchgebogen hat, habe ich einen weiteren Fuß eingebaut, der sich problemlos zum Beladen entfernen lässt, da es sich um eine einfache Steckverbindung mit einer Steckschraube handelt. So kann man zum einen im Kofferraum sitzen, zum anderen kommt man leichter an die darunter verstauten Kisten. Den Test ohne eingebaute Rückbank hat die Bettkonstruktion auch schon bestanden, also ist es auch kein Problem mit Urlaubs- und Tauchequipment zu verreisen. Die komplette Bettkonstruktion steht frei und lässt sich mit wenigen Handgriffen komplett zusammenklappen und platzsparend zu verstauen. Wer mehr wissen will bzw Maße möchte kann mich gerne über das Kontaktformular anschreiben.

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Berlingoausbau/ Dem Schack sein Bett

…. ist fertig. Also fast. Man kann darin schon zu zweit liegen und schlafen (nö, wir hams noch nicht ausprobiert, dafür ist es definitiv zu kalt draußen).

Nach langem Geplane, Getüftel und Geschraube haben wir es geschafft, aus meinem neuen Berlingo (Baujahr 09/10,  2011er Serie) einen Minicamper zu machen. Das Bettgestell besteht nach langem Überlegen komplett aus Holz (Fichten-Vierkanthölzer 44mm und Pappelsperrholz 15 mm) und Schraubenverbindungen. Im Kofferaum befindet sich quasi ein „Tisch“, die Verbindungen des Rahmens bestehen aus Winkeln und Schrauben, um das ganze Gestell optimal verstauen zu können – wenn man es nicht braucht (wenig Platz) – haben alle Füße Scharniere und Kistenverschlüsse (auf Spannung) bekommen. Die Platte im Kofferaum ist unterteilt und mit Klavierband klappbar gemacht, damit man im Kofferraum sitzen kann. Zum Frühstücken, zum Sonnenuntergang Anschauen oder was auch immer. Nach vorne liegt die zweite Platte auf einem umgedrehten U auf, fixiert mit Steckschrauben. Platte drei ist mit Platte zwei mit Scharnieren verbunden und  liegt auf einem weiteren, kleineren U und dem vorherigen U auf, genauso mit Steckschrauben fixiert. Die Rücksitze sind drin und umgeklappt. Eine weitere Option für ein Bett ohne Rücksitze ist in Arbeit. Schlafen werden wir auf unseren guten alten Thermarests, sie nehmen wenig Platz ein und sind gut verstaubar. Das Bett hat die Maße 1,20 x 2,00 Meter und eine Höhe vom Kofferraumboden aus von 42,9 cm, was bedeutet, das wir als nicht allzu große Leute auch drin sitzen können ohne uns die Rübe anzuhauen. Ein erstes Testschlafen steht die nächsten Wochen an, momentan haben wir hier noch Minusgrade, sprich es ist grad noch zu kalt.

Jetzt müssen noch die Vorhänge genäht und ohne Bohrungen befestigt werden, optimale Boxen zum Verstauen von allem Krempel gefunden werden, dann kanns losgehen. Mehr dazu gibts die nächsten Wochen.

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