:: Balsamico-Honig-Zwiebeln :: Rezept :: Ein bischen konservierter Urlaub ::

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Schon lang wollt ich mal selber Balsamicozwiebelen einkochen. Diese feinen Dinger bring ich mir aus jedem Italienurlaub mit und mag sie so gern.
Die Borretanezwiebeln sind jetzt bei uns aufm Dorf nicht unbedingt in jedem Lebensmittelladen vertreten und so hab ich das ganze immer wieder vor mir hergeschoben.
Letztens hab ich dann in München zufällig welche gekriegt und meinen ersten Einkochversuch gestartet.

Wenn keine Borretanezwiebeln zu bekommen sind lässt sich das Rezept auch wunderbar mit roten Zwiebeln (diese einfach achteln) machen.

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Du brauchst:

750 g Borretanezwiebeln (oder eben rote Zwiebeln)
350 ml Wasser
300 ml guten Balsamicoessig
3 EL Honig
1/2 TL Salz
1 TL Oregano (getrocknet)
1 TL Thymian (getrocknet)
5 Zweige Rosmarin
Pfeffer aus der Mühle

4 Gläaser a 275 ml mit Schraubverschluß

So gehts:

Die Gläser und Deckel 10 Minuten im heißen Wasser auskochen, daweil die Zwiebeln schälen.
Gläser und Deckel auf Küchenhandtuch abtrofen lassen.

Die Zwiebeln mit Wasser, 1 EL Honig, trocknenen Kräutern, Gewürzen und 1 Rosmarinzweig in eine Topf geben, aufkochen und ca 15 Minuten köcheln lassen, sie sollen glasig sein.

In der Zeit kann man schon mal die Gläser mit je einem Rosmarinzweig präparieren.
Die Zwiebeln in ein Sieb abgießen, den Sud auffangen, Zwiebeln mit den aufgefangenen Kräutern in die Gläser verteilen. Jetzt noch den Sud mit dem Balsamico mischen und auf 600 ml mit Wasser auffüllen.
Den Sud noch einmal in den Topf geben, einmal aufkochen lassen, über die Zwiebeln gießen und die Gläser verschließen und umgedreht 5 Minuten stehen lassen.

Fertig ist das feine Stück Italien, am besten noch eine Woche ziehen lassen und dann gut verstecken, sonst sind die schneller aufgegessen als man schauen kann.

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Fisch am Freitag ::282::

Freitag isses, drum gibts heut schon wieder Fisch

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Weil Sommer ist gibts diesmal Melonenfisch. Zufallsfund beim Schnibbeln, Auge drauf und fertig.
Und weils richtig warm werden soll am Wochenende gibts noch mein aktuelles Lieblingssalatrezept oben drauf.

Es bruacht für den:

MELONENFETASALAT

500 g Wassermelone#
1/2 Salatgurke
200 g Feta
10 Minzblätter
125 g Joghurt
3-5EL weißwer Balsamiko
Salz, Pfeffer

Die Melone und die Gorke würfeln und in eine Schüssel geben. Den Feta in den Händen klein zerbröseln und dazu gebe. Die Minzblätter klein hacken, in einer anderen Schüssel mit Joghurt, Essig, Salz und Pfeffer würzen und über den Salat geben. Alles gut durchmischen und genießen.

Habt ein schönes Wochenende und wenn jemand Fisch hat, ich freu mich wenn ihr ihn per Kommentar verlinkt.

Kleine Powerpäckchen für zwischendurch – Müsli schnittfest für die stillende Mama

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Weil natürlich nicht nur die kleine Nichte einen guten Start haben soll in dieser Welt, sondern auch die Eltern viel Kraft und Energie brauchen um gemeinsam als Familie zusammen zu wachsen, hab ich noch einen Schwung Powerecken gemacht.
In Anlehnung an die Stillkugeln, die oft im www rumschwirren, mir aber irgendwie nicht ganz zusagen (und ich mach ungern essbares, was ich selbst nicht mag) hab ich vor gut zwei Jahren mal ein wenig rumexperimentiert. Und dabei kamen diese Powerecken raus, deren Rezept ich hier schon mal aufgeschrieben habe.
Grad wenn der Papa wieder arbeiten geht und die Mama mit dem Kind allein daheim ist, ist zwischendurch was leckeres, energiegebendes, einhändig essbares Gold wert. Und weil ich grad nicht da sein kann um mal eben eine Riesenportion Lasagne in den Ofen zu schieben (Lasagne ist mein Babybesuchelternmitbringsel Nummer 1) hab ich einen Schwung Powerecken mit ins Paket gepackt.

Für eben zwischendurch mal, wenn die Energie runtergeht ein bissl Power. Ich hoff sie schmecken dir auch, Schwesterherz.

Wintersonnwend und feines Pizzasteckerlbrot

Wintersonnwend ist auch schon wieder rum.

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Bettina und ich haben ein wenig verspätet spontan am 23. gefeiert und ein Feuer gemacht.
Zu essen gabs, weil wirklich spontan und nix gscheids da ein Pizzastockbrot, das so simpel ist und so fein schmeckt das ich euch das Rezept gleich noch da lasse.
Vielleicht findet sich ja die Zeit die Rauhnächte mit einem kleinen Feuer zu begrüßen.

Wir haben einen fertigen Pizzateig genommen (kan man natürlich auch selber machen, ging aber so fixer diesmal), den Teig mit Tomatenmark bestrichen, die eine Hälfte mit Mais, Schwammerl in Scheiben, Oliven in Scheiben, ein bissl Salami und Käse belegt und die Pizza zusammengeklappt. Den Teig ein bissl festgedrückt (bissl Mehl, nehmen dann klebts nicht so) und in Streifen geschnitten.
Die Streifen dann nach mit der unterseite (die klebt noch ein bissl) um die Bambusstecken gewickelt und übers Feuer gehalten. Dabei immer in bissl gedreht und in wenigen Minuten waren sie fertig.

Wintersonnwend
Die topinszenierte Bilderstrecke zeigts noch mal kurz 🙂
Lasst es euch schmecken.

Bratapfellikör vom Feinsten

Gartenreste

Es gibt ja eines was ich gar nicht kann…
Lebensmittel die da sind schlecht werden lassen….

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Bei mir in der Arbeit gibts einige Apfelbäume und nicht jedes Jahr fühlt sich wer zuständig die Äpfel zu ernten…
So wars dann heuer auch und nachdem ich einige Apfelstrudel gemacht habe und ein Chutney waren immer noch Äpfel übrig die verarbeitet werden wollten… Also nix wie vorgedacht und in Richtung Winter Pläne geschmiedet… drum gibts dann bald einen feinen Bratapfellikör…

Dafür hab ich gemommen:

900g Gartenäpfel
5 Stangen Zimt
1 Anisstern
2 Vanilleschoten
2 Zitronen (Zesten davon)
1 Tonkabohne
400g brauner Kandis
1,5 Liter Wodka
etwas braunen Zucker

Die Äpfel hab ich entkernt und in eine Auflauffform gegeben. Alle Äpfel hab ich mit etwas braunem Zucker bestreut, Zimtstangen und Anis dazugelegt und ca 30 Minuten bei 190° Grad im Ofen gebacken.

Die gebackenen Äpfel hab ich geviertelt und mit dem Kandis und allen Gewürzen in ein großes verschließbares Glas gegeben und mit Wodka aufgegossen. Das ganze darf jetzt vier Wochen ziehen und wird immer mal wieder durchgeschüttelt und dann abgefüllt.
Weihnachten kommt… ein nettes Geschenk.

Wie aus einer Tauftorte dann doch keine wurde…

Schüffla 2015-07-20

Des Leben spielt manchmal anders…
Eine Tauftorte sollts werden, mit großem und vielen kleinen Booten. Mit wellen, Mit Namen, Datum und so weiter.
Garniert waren sie alle schon, mit Eiweißspritzgasur wie in guten Alten Zeiten. Dann kam a saftige Erkältung dazwischen und scho warns dahin die Pläne.
Aber s is wie s is.

Ringschalen und Co 2015-07-172

Kurzerhand Minimuffins gebacken, dezent blau glasiert und die Schifferl draufgsetzt.

Ringschalen und Co 2015-07-17

Geht genau so und schmeckt a.
Irgendwann is bestimmt mal wieder die Gelegeneit für a Torte.

Dienstagsverlinkt.

Fisch am Freitag Brettl /186

Freitag isses, drum gibts heute Fisch.

Läcka 2015-07-21

Läcka 2015-07-211

Brettlfisch, Frühstücksbrettlfisch, der jahrelang eingepackt im Schrank lag weil doch viel zu schade oder so.
Seit einiger Zeit nun endlich in die Küche gezogen serviert er mir jetzt mein fixes nach der Arbeit – boah was hab ich hunger – ich will aber nix kochen – Sommerabendessen.

Und weils so lecker ist und fixer als fix geht verrat ichs euch:

Mein bayerisch – griechischer Freundschaftsburger

Ein Pitabrot aufschneiden und lose mit ca 1/2 cm dicken Fetascheiben belegen. Das ganze für ca 40 Sekunden in die Microwelle schmeißen, so das der Käse schmelzen kann.

Eine ordendliche Portion Weißkrautsalat draufwerfen, Tomaten- und Gurkenscheiben dazu, pfeffern (gesalzen ist ja schon der Käse), Deckel drauf und dann:
Halbieren, vierteln, achteln, spachteln!

Lassts euch schmecken.
Und bei euch so? Wer mag kann seinen Fisch gern wieder mit einem Kommentar verlinken.
Habt ein schönes Wochenende

Fisch am Freitag/176

Freitag isses, drum Butter bei die Fische!

Grilln 2015-05-111

Das feine Fischbuttermodel hab ich schon eine Zeit lang daheim. Lang hab ich gesucht nach einem Fischbuttermodell, weil es einfach nicht das Nummer1 Motiv in Sachen Buttermodel ist.
Aber jetzt hab ich eines und es macht großen Spaß die schnöde Butter fein zu präsentieren.
Früher waren Buttermodel in jedem guten Haushalt zu finden. Oder zumindest in jedem der es sich leisten konnte. Von meiner Mama weiß ich, das es bei ihnen so was früher nicht gab und Butter auch nicht immer da war. Und wenn es mal welche gab hat mein Opa wohl das frische Butterstück beschnitzt und so verziert mit Edelweiß und co.
Mir gefällt der Gedanke, ist es doch das Anrichten und verzieren, das dem Essen Wertschätzung entgegenbringt und zeigt das man es sich auch immer irgendwie schön machen kann.

Die Buttermodell werden in Deutschland von Formstechern hergestellt, eine aussterbende Berufsgruppe, die sich eigentlich auf feine, filigrane Holzdruckstöcke spezialisiert hat. Hier hab ich einen gefunden der noch zweiteilige Buutterformen von Hand macht und drum verlink ich ihn euch gern. Einen Fisch gibts da auch…

Stempel 2015-05-10

Und weil Frühling ist und wir letztes Wochenende gegrillt haben musste natürlich eine feine Kräuterbutter her.
Also fix in den Garten gehüpft, Wiesenschaumkraut, Gänseblümchen, Löwenzahnblüten und Gundermann geerntet, feine Kräuter aus den Draußentöpfen dazu (wild durcheinander Schnittlauch, Thymian, Estragon, bissl Bohnenkraut und Petersilie), die Kräuter fein gehackt und Blüten und Kräuter mit Salz und Pfeffer unter die Zimmerwarme Butter gemischt.
Alles in die gut gewässerte Form gebaazelt, selbige verschlossen und in den Kühlschrank zum aushärten gegeben.
Und tadaaaa. fertig ist sie, die erste Fischkräuterbutter des Jahres.

Grilln 2015-05-11

Eigentlich wollt ich mir ja auch noch selbst ein Buttermodelll schnitzen. Der Papa ist gelernter Schnitzer und hätt alles da. Aber wie so oft, schiebt ma zu viel auf. Oder hat zu viel Pläne?

Und bei euch so? Wer mag kann seinen Fisch gern wieder mit einem Kommentar verlinken.

Brot und Salz

MartinsWand 2015-03-159

Die letzten Jahre standen rundum eigentlich unter einem Motto. Entweder wurde geheiratet, alle rundum bekamen Kinder und so weiter und so fort.
Heuer stehen zwar auch noch eine Hochzeit und ein Kind in der Runde der Freunde und Geschwister an (jedenfalls eines das bis jetzt bekannt ist) aber es kristalisiert sich deutlich raus, es wird ein Jahr der Umzüge und auch der eigenen Heime…. Mit dem Wort Eigenheim tu ich mich trotz eigenem Bausparvertrag a weng schwer. Es ist wie es ist, die Leut wern (mehr oder weniger) seßhaft.
Und was schenkt man wenn jemand umzieht?
Brot und Salz.

Hier sind die letzten Wochen einige experimentelle Salzdosen entstanden, aus Ton und Treibholz, geprägt, geworfen, geschnitten, ausgehöhlt und glasiert. Jede ein Unikat, wie die Menschen die eine bekommen.

Dosen 2015-03-142

Kissen und Einhorn 2015-03-135

Kissen und Einhorn 2015-03-134

Dosen 2015-03-141

Das Brot ist ein feines, selbstgebackenes fixes Zwiebelbrot, gebacken im Blumentopf, so lässt es sich wunderbar verschenken.

Für das Zwiebelbrot habe ich folgende Zutaten genommen:

MartinsWand 2015-03-1511

1 Würfel Hefe,
500ml Buttermilch
100 g Röstzwiebeln
500 g Mehl
1/2 TL Zucker
1 TL Salz
getrocknete Blüten

1 Tonpflanztopf 15 cm Durchmesser ausgelegt mit Backpapier

Die Hefe habe ich mit dem Zucker in etwas warmen Wasser aufgelöst, alle anderen Zutaten außer den Blüten, mit den Knethaken untergerührt, in die Form gegeben und bei 190° Grad ca 45 Minuten gebacken. Das heiße Brot habe ich sofort mit Wasser bestrichen und die Blüten aufgestreut.

Schmeckt fein als Abendbrot, zum Grillen oder zu jedem Fest.

Erstes Sonnenfrühstück mit feinem Weißbier-Himbeergelee

Es wird Frühling, aber sowas von.
Auf de Berg no genug Schnee zum Skifahren und herunten is schee sonnig auf der Terasse. Alos nix wia naus, mit Jacke, feinen Semmeln, Gelee und Kaffee und s erste Frühstück draußen bei -1° bei volle Kanne Sonnenschein genießen.

Dosen 2015-03-14

Und weil die Zeit zum Beeren sammeln no a bissl lang is, mit aber nach am feinen, frischen Gelee war hab i gestern no fix a Weißbier-Himbeergelee eingekocht.

Und weils so fein ist verrat ich euch wie ichs gemacht hab:

300 g gefrorene Himbeeren
0,75 l helles, naturtrübes Weißbier
1 Zitrone
300 g brauner Zucker
1 Packerl Gelfix Super (von der Firma mit dem Doktortitel)

An Schwung Glasl mit Twistoffdeckel

Die Himbeeren hab ich im Kühlschrank auftauen lassen, dann durch ein Sieb gestrichen und den Saft aufgefangen.
Den Saft im großen Topf mit Weißbier aufgeschüttet, Zitronensaft dazu, den abgewogenen Zucker mit dem Gelfix vermischt und untergeührt.
Das Ganze dann aufgekocht und fünf Minuten sprudelnd kochen lassen (Nehmt nen großen Topf, des schäumt wie wild),
anschließend heiß in die Gläser abgefüllt, zugeschraubt und fünf Minuten über Kopf stehen lassen.

Schmeckt herb und süß, und wunderbar anders, als alles was man sich sonst so aufs Brot .
I glaub es ist mein neuer Lieblingsaufstrich…

Kissen und Einhorn 2015-03-13

Jetzt kanns dann gern auch wärmer werden… obwohl einmal Skifahren geht noch…