Toscana – so viel feines Mittelalter und malerisches Drumrum

Tag um Tag haben wir uns treiben lassen, eine ganze Woche Toscana.
Florenz recht lang, aber auch noch

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San Galgano,

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San Gimignano mit wilden Gefährten aller Art
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Siena mit seinem spektakulären Dom, der Piazza und den vielen Gassen
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und Montepulciano waren einen Besuch wert.
Aber auch faul sein, in den Pool hüpfen, in eine Schwefelquelle springen, lecker Campingkocher bruzzeln und lesen kamen nicht zu kurz. So mag ich Urlaub…
Toscana, wir kommen wieder…

Toscana, da samma – Florenz geht ollaweil

Wo fährt man hin, wenn ma eigentlich nach Elba zum tauchen will aber einfach noch viel zu viel hustet um überhaupt unter Wasser zu kommen? In die Toscana. Da wollt ma schon lang mal hin. Womit anfangen? Hm? Wo ma immer vorbei fährt nach Elba? Nehmen wir doch einfach Florenz.

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Drei Tage haben wir uns erst mal gegönnt, um vom Campingplatz Internatzionale Florenz zu entdecken. Der Platz ist nett, liegt ein wenig ausserhalb, von dort kann man aber ohne Streß und Parkplatzprobleme mit dem Bus nach Florenz reinfahren.
Dort haben wir uns erst mal, des muss für mich immer sein, Florenz von oben angeschaut. Also nix wie in der Früh rauf auf den Glockenturm vom Dom, ungeschickterweise zuerst um dann wieder unten gute zwei Stunden anzustehen um in die Kuppel zu kommen. Lohnt sich! Beides. Solltet ihr das auch machen wollen, machts einfach andersrum. Die Glockenturmschlange ist niemals so lang wie die der Kuppel.

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Und sonst so? Wir ham uns treiben lassen, sind durch die Stadt spaziert, haben uns noch ein Kloster angeschaut, den David gesehen, sind in tollen Gärten unterwegs gewesen und haben den obligatorischen Weg über über die Ponte Veccio gewählt, waren in vielen kleinen Gässchen und Nebenstraßen, haben und die Markthalle von innen angeschaut (und leider da nix gegessen, das sollt man dringend machen), sind in der alten Klosterapotheke gewesen, haben Cappuccino getrunken und superfeine Apfeltörtchen gegessen und waren viel unterwegs.

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Sich treiben lassen, Kleinigkeiten entdecken, fotografieren, sich wundern, staunen. So mag ich es Städte zu entdecken. Florenz, wir kommen sicher noch mal wieder.

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Aber wir wollten ja noch weiter…

Eisbergspitzen – Island

Viel zu lang ist es her, das wir mit dem Flugzeug wieder abgehoben sind und ich nicht nur ein Tränchen vergossen habe, weil, ja weil wir eben wieder heimgeflogen sind.
Einige Wochen sind wir wieder daheim, der Alltag hat sich ungefragt in so vielem wieder eingeschlichen.
Und trotzdem, jeden Tag gelingt es mir auch, die inneren Bilder, meine Augenfotos wieder herzuholen. Und wieder einzutauchen.
So sehr mich Island geflasht hat, eines ist mir ganz besonders im Gedächtnis geblieben… die Eisberge und Eisschollen, die da in kleineren und größeren Gletscherseen und Lagunen schwimmen.
Welch ein Reichtum an Farben, Formen und Variationen. Von marmorartigen Schollen bis hin zum knalltürkisen grad gekippten Eisberg…

Da kalbt ein Gletscher und es dauert ganze sieben! Jahre, bis ein solcher Eisberg soweit geschmolzen ist, das er ins Meer wandert.
Bis dahin schwimmt er, kalbt selbst, dreht sich um 180° und bezaubert mit seiner Form und seinem Farbenspiel.
Ich hätte am Jökullsarlon festwachsen können, so sehr hat mich dieses Naturspektakel in seinen Bann gezogen.

Die Bilder können nur einen kleinen Einblick geben, mein Herz ist noch immer erfüllt von all dem was ich dort sehen durfte. In Echt und in ganz wunderbarer Form.
Mein Herz hängt an diesen Erinnerungen, an diesem Land.. Island, ich komm wieder, soviel steht fest.

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Robbenglück in Island

Es ist schon wieder einen Monat her, das wir da waren, oben im Norden, in Island.
Wie schnell einen das alltägliche Leben wieder hat, unglaublich.

Aber Island und all das was wir dort sehen und erleben durften wohnt in meinem Herzen. Und ein paar Bilder hab ich ja auch noch gemacht…
Oben im Norden, auf der Halbinsel Vatnsnes waren wir fast allein unterwegs … i
Im Reiseführer hab ich noch gelesen gehabt, das es dort möglich ist vom Strand aus Seehunde zu beobachten, die auf den dort vorgelagerten Sandbänken liegen und Fünfe grade sein lassen.

Wie das so ist mit dem was da steht und meiner Vorstellung, oft passts nicht ganz zusammen. Ich dachte so an 4 oder 5 Robben. Wenn wir Glück haben.
Auf der ersten Sandbank lagen dann gleich mehr als 100 Robben. Auf einmal.
Mit Fernglas und Kamera haben wir viel Zeit dort verbracht.
Beobachten. Staunen. In Gedanken mitnehmen…

… und vielleicht auch wieder diese zauberhafte Gelassenheit der Tiere mit in den Alltag nehmen…

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Mein Herz schlägt für…. Island

Ob die Berge schwarz sind, weiß, blau oder bunt….
Wir waren viel unterwegs in den Islandischen Bergen, sie waren immer anders. Hier in Lonsörhaefi waren wir, im Gegensatz zum Kerlingafjöll, weit und breit allein unterwegs. Keine 10 km von der Ringstraße entfernt kann man eintauchen in die Bunten Vulkanberge, die aussehen wie riesengroße Sandhaufen, die sich anfühlen wie riesengroße Schotterhaufen und die ein Farbs. und Formenspektrum an den Tag legen, das ich so bis heute noch nirgends gesehen habe.

In grad mal 2 Stunden lässt es sich eintauchen in dieses Naturspektakel, lässt einen staunen und glücklich sein. Baumlos mal wieder.
Island, so viel nix.. mit so viel spektakulärer Landschaft. Ich will da wieder hin.

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Das Herz lag da so.. und es war nicht das einzige…
Noch mehr Herzen sammeln die Fredfrauen wieder hier…

Island – wo der Teufel Flatulenzen hat

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Island ist bunt, wundersam bunt.
Im Norden der Insel kann man der Magma ziemlich nah kommen.
keine 200 Meter ist die Erdkruste an dieser Stelle dick.
Sehen kann man sie nicht, die Magma, dafür aber beeindruckende Naturspektakel in Form von bunten Sand- Lehm und Gesteinsformationen, brodelnden Schlamm und Flüssigkeitsbecken und wildrauchenden Schwefelschwaden.

Der Teufel soll in der Gegend gewesen sein…

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So viel nichts – Island im Hochland

Die Eindrücke sind noch immer sehr präsent im Kopf, Augenmensch, der ich bin kann ich die Augen einfach zwischendurch kurz zumachen und hab die Weite wieder vor mir.
Island ist schwarz, ist grün, ist bunt ist grau ist…. wunderbar. So viel wunderbares nichts. Und so wenig Gegenverkehr.
Die Sehnsucht ist groß. Sehnsucht nach dem vielen Nichts. Der Ruhe und der Gelassenheit. Das eigene Tempo ändert sich automatisch und passt sich den Gegebenheiten an.

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Island – Wenn schon schnorcheln, dann in der Silfraspalte

Wo fang ich an, wenn ich anfang von Island zu erzähen?
Eine Woche wieder da kann ich noch immer keine Top10 List erstellen.
Will ich auch gar nicht.
Es gibt so viele Flecken auf Island die man sich anschauen sollte.

Für mich stand fix fest, wenn ich nach Island reise will ich die Silfraspalte sehen.
Sie liegt mit ein paar anderen Spalten im Thingvellir Nationalpark und ist klar. Sowas von klar. Das Wasser, das diese Spalten speist kommt vom Gletscher und fliest erst mal gute 30 Jahre durch Lavagestein bis es dort landet.
Durch den Nationalpark verlaufen die Kanten der Kontinentalplatten. Man kann also, wenn man durch die Silfraspalte schnorchelt mit der linken Hand die nordamerikanische und mit der rechten Hand die eurasische Kontinentalplatte gleichzeitig berühren.
Abgefahren.
Aber des tollste ist, neben dem Gefühl dort durchzuschnorcheln, die Sicht, dieses Wahnsinnswasser, die knallgrünen Spagettialgen und die dezente Strömung die einen abwärts treibt. Und eine absoute Erfrischung ist das 2 grad kalte Wasser, das so fein schmeckt wie vorher noch kein Wasser.

Nach einer 3/4Stunde war das Vergnügen leider schon vorbei. Aber nächtses Mal komm ich da zum tauchen hin. Definitiv.

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Island Sylfraspalte Schnorcheln 2014-09-011

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Zimelich schräg ist es allerdings im Trockenanzug zu schnorcheln. Leider viel zu viel Auftrieb um auch mal abzutauchen. Und am End hätt ich auch ohne weiteres nen Halbtrockenanzug nutzen können, denn mein Trocki hatte natürlich ein Leck. Sprich, ich war dann doch ganz nass. Ein hoch aufs körpereigene Biopren.

So, ich seh mich dann mal weiter an meinen Islandbildern satt. Und demnächst zeig ich auch gern mal wieder ein paar…

Wenn das Herz auf Reisen ist…

Bilder schaffen es, Gedanken auf Reisen zu schicken.
Um wirklich erlebt zu haben mus man hinreisen. Mit Kopf, Bauch, Herz und Seele.
Sehen ohne pixelumwandelndes Gerät. Staunen.
Spüren.
Laufen. Sich ganz klein fühlen im großen weiten Nichts zwischen all den großen Naturwundern und Spektakeln die einen ausfüllen können mit ihrem bloßen Dasein.
Die da stehen und sind und von weitem wirken als könne ihnen nichts was anhaben.
Die, von nahem betrachtet, sich aber ständig wandelnde, den Naturkräften ausgesetzte tanzende Gewalten sind. Wasser, Feuer, Eis. Stein und Erden.
Wir mögen zum Mond geflogen sein. Aber: Mensch was bist du in deinem schalten und walten klein.

Heimgekommen nach 17 Tagen voll und übervoll mit Eindrücken. Sacken lassen. Gedanken reifen lassen.
Froh und glücksdurchflossen selbst erlebt und gespürt zu haben.
Körperlich da, Herz und Seele sind noch unterwegs.
Reisen ist ein Geschenk. Noch schöner ist es mit der tollsten Frau der Welt, die seit 11 Jahren an meiner Seite ist.
Danke dir.

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Ein paar wenige Bilder von über 3500. Eigentlich wollt ich nicht mehr als 10 Fotos machen. Hat aber irgendwie nicht so ganz geklappt.

Ich könnt noch ein paar Posts mit Islandeindrücken langweilen. Soll ich? Oder soll ich nicht?
Wie sieht jemand Anderes eigentlich ein Bild, der das was drauf ist nicht mit eigenen Augen gesehen hat?

Mein Herz schlägt für….

Elba.

Nicht nur unter, sondern auch über Wasser.

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Mein Herz schlägt…

für wilde, bunte Strände
für kunterbunte Fundstücke
für Häfen, Schiffe und Fischerboote,
für kleine, verwinkelte Dörfer
für marode Schönheiten,
für vielfarbiges Wasser
für robuste, wilde Pflanzen
für kleine Buchten

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Elba Juni 22014 2014-06-21

Noch mehr Herzenssachen gibts wieder bei den Fredissimas… da hüpf ich fix auch vorbei.