Ein fixer Adventskalender

Wie das Jahr um Jahr so ist, der erste Advent saust auf uns zu und da war doch noch was… jaaa der Adventskalender. Jedes Jahr baue ich einen für S.
Und weil da so einige bunte Kugeln rumkullerten dacht ich mir – schön zusammen und ein perfekter Rahmen für die einfachen aber schicken Säckchen mit Stempeln.

Adventskalender 2011-11-25

Du brauchst dazu:
20 kleine Weihnachtskugeln in bunt
1 Meter Satinband
24 Stück Packpapier
12 unterschiedlich lange Fäden Kordel
weihnachtliche Stempel und Zahlenstempel
Stempelkissen in weiß und kupfer
24 Briefklammern

Die Kugeln kunterbunt auf das Satinband fädeln, in der Mitte, sprich nach 10 Kugeln die 12 Kordelfäden einknoten, Die Enden vom Satinband zusammenbinden so erhältst du einen „Kranz“.
Die Packpapiere mit den Stempeln und Zahlen bestempeln, Geschenke einpacken, oben zum Abschluss wild falten, ein Loch rein, Briefklammer rein, Faden einmal drumrum geknotet und nach 24x ist das gute Stück fertig.
Am Donnerstag ist der erste, hau rein – das schaffst du.

Adventskalender 2011-11-251

So viel Leben…

in vielen, vielen Alben.

Meine ersten gut 10 Fotoalben sind noch von meiner Mama geklebt und schön beschriftet. Irgendwann vor gut 15 Jahren ging es los, daß ich mehr und mehr selbst fotografiert und meine eigenen Alben geklebt habe. Und nicht nur das, ich habe auch angefangen meine eigenen Alben zu bauen, und die sind, na sagen eine wir mal alles andere als klein. Angefangen in klassischen Buchbindetechniken, eine Zeit lang mit abendteuerlichen Tierfellimitaten und inzwischen überwiegend mit Stoff bezogen hat sich da ganz schön was angesammelt. Die Urlaubsalben haben überwiegend hinten drin noch ein Fach, bestehend aus einem Umschlag, einer Papiertüte oder Ähnlichem zum Aufbewaren von Infos, Eintrittskarten und sonstigen Schnipseln. Zu all den privaten Alben kamen in den letzten Jahren noch unzählige Spiralalben mit Bodypaintings dazu. Und so langsam hab ich den Überblick verloren. Drum hab ich mich mit lieber Hilfe drangemacht alle zu beschriften. Damit man die Alben nicht immer alle aus dem Regal zerren muss, hat jedes einen ausgestanzten, handbeschrifteten und laminierten Anhänger bekommen. So ist fix klar, was wann war und wo drin ist. Es hat ein wenig Zeit gebraucht, und am Ende auch Überwindung gekostet aber jetzt bin ich soooo froh, es geschafft zu haben.

fotoalben-tags

Kuriositäten des Alltags

Menschen beim Bowling gabs zu sehen, am Wochenende irgendwo in Bayern.
Was sich jetzt nicht sooo spannend anhört wird dann doch recht kurios wenn man das Ganze durch Glasbausteine betrachtet und fotografiert. Durch Dick und Dünn in wenigen Sekunden.

Altmühl Juli 2011 2011-07-11

Freitagsfisch

gibts heute mal in „gut Durch“ weil ziemlich heiß gebrannt.
Der Tonfisch schwimmt schon ein paar Jahre dorch meinen Garten. Entstanden ist er noch zu Ausbildungszeiten, nachdem wir in der Ergoschule immer themenbezogen irgendwelche Besteckkörbe, Krüge, und sonstigen Gebrauchsflöns töppern mussten, den ich eigentlich nie brauchen konnte *grr i mog des net wenn i „nachbaschteln“ soll*, entstand in meinem 2. Praktikum dieser große Fisch mal nebenbei.

tonfisch
Mehr Fisch gibts wie immer Freitags bei Frau Rieger.

Holziger Fisch

…schwimmt bei mir schon ein paar Jahre im Sonnenschirm. Das Treibholz habe ich in der Ammer gefunden, mein „Hauslieferant“. Gereinigt mit der Bürste und angemalt mit Acrylfarben ist er jetzt schon wieder ein wenig verwittert. Aber gerade das gefällt mir so.

holziger-fisch

Mehr Fisch wie immer Freitags bei Frau Rieger

Neue Alben

Die Pappen sind getrocknet, das Papier gefaltet und die Schrauben sind drin. Endlich hab ich zwei neue Fotoalben, beide sind 50x 36 cm groß und in einer Mischung aus klassischen Buchbindertechniken und andivaImprotechniken entstanden.  Diese Alben in der Größe mache ich inzwischen schon seit mehr als zehn Jahren und jedes Jahr werden 1 – 2 voll. Jetzt ist es an der Zeit die Fotos nachzubestellen und zu kleben. Für mich eine meditative Möglichkeit das Jahr noch einmal vorbei ziehen zu lassen.

Der kleine Ordner ist einfach nur mit Stoff bezogen, da ich gerade ja dabei bin mir wirklich sowas wie eine Microwerkstatt einzurichten, soll das eine SkizzenZettelSammelMappe werden – mal schauen ob ich das durchhalte.

fotoalben

Geschenkte Zeit

Manchmal spielt das Wetter nicht mit.  Eigentlich hatte ich heute ein Bodypainting geplant, aber es regnet und zwar so richtig.

Also sandel ich so rum, versuche Chaos zu beseitigen oder einfach faul zu sein (beides gelingt mir nie so richtig) – und schau immer mal wieder in meinen kleinen Garten, wo gerade mal gar nicht so viel blüht. Trotzdem ist es bunt – was sonst. Ich hab mir über die Jahre ein paar Mosaikkugeln gemacht, jede ein Sammelsurium aus selbst getöpferten Scherben, Spiegelscherben, Nuggets, gekauftem Glasmosaik und was sich sonst noch so findet. Da liegen sie so rum in meinem Garten und ich freu mich jeden Tag wieder drüber.

Angefangen hat die Mosaikerei aber mit einem Tisch – klar was sonst –  noch nie ein Mosaik verlegt aber gleich einen Tisch. Also hab ich damals vor vier Jahren mit Sylvie  – auch sie wollte einen Tisch ohne je mosaikt zu haben – eine Großaktion gestartet. Auf 3x verteilt haben wir aus Ton die Scherben und ich die Fische (was sonst – bei mir wird ja alles erst mal ein Fisch) ausgerollt und geschnitten, das ganze Zeug zum Brennen gekarrt, dann alles einzeln glasiert und beim dritten Treffen den ganzen Krempel auf Multiplexplatten geklebt, verfugt und auf einen schon fertigen Tisch vom Schweden montiert. Ich mag meinen Gartentisch, der mir schon seit vier Jahren treue Dienste leistet. Heuer hat er noch einen kleinen Bruder bekommen –  ein Beistelltisch für die Hängematte – aus einem Terrakottatopf und einer vermosaikten Holzplatte – ohne großen Plan einfach so entstanden aus einer spontanen Idee. All diese Stücke sind nicht mit dem Lot entstanden, sie haben Höhen und Tiefen wie das Leben auch.

Ach ja, Isabelle… wann kommst du denn mal vorbei für deinen Spiegel?

Suchergebnisse für mosaik geschenkte zeit

Nur mal schauen… und Schätze heimbringen

Heut hab ich mir mal frei gegeben –  wenn man nebengewerblich sein eigener Chef ist, is des manchmal so eine Sache…..
Um nicht wieder daheim von einem Gewurschtel ins nächste zu kommen, bin ich nach Waal auf den Kunsthandwerkermarkt gefahren – und ich muss sagen, es lohnt sich. Zum einen gibt es dort wirklich tolle Sachen, zum anderen ist der Weg dahin einfach toll. Wenn man so wie ich aus den Bergen kommt, ist man begeistert von jedem Kornfeld das sich einem bietet (hier gibts keine), weiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiil da gibts ja dann auch Mohn, und wo es Mohn gibt, da gibt es verblühten Mohn, und aus dem kann man ja schon wieder tolle Silbersachen machen (so is des mit dem sich selbst frei geben). Die Seele konnte baumeln, die Augen schauen, und ein paar neue Schätze habe ich jetzt auch.

Die tolle Dose ist von Susanne Möhle (ich liebe die Kombination von Ton und Holz) und der Draht-Steinfisch in der Kesselflickertechnik von Katharina Auerswald, die – wie sie mir erzählt – hat auch an keinem Stein etc. vorbei gehen kann, ohne darin etwas zu sehen – woher kenn ich das nur?  Der türkise Fisch ist von mir, er ist aus Schwemmholz und mir quasi zugelaufen. Die zwei Fischlein werden demnächst zu einem Artverwandten in meinem Sonnenschirm ziehen. Irgendwie komm ich früher oder später immer wieder auf Fische – schon in der Schule habe ich aus jedem Material im Werken einen Fisch gemacht.

waal-2010