Fertiggestrickt – Mein Islandpullunder

2017-046

An so einigen Abenden, Runde um Runde ist er entstanden und vor kurzem fertig geworden.
Nach dieser Anleitung mit LettLopi Wolle aus Island. Feine Farben, grobe Wolle. Ein bissl kratzt er. Mein in Island aus gleicher Wolle gekaufter Pulli ist deutlich weicher. Mal schauen was ich da noch für nen Trick finde.
Der Pullunder trägt sich wunderbar und ist mir, da mir mit Pllis eh immer gleich zu warm ist, grad recht. Wird nicht mein letzter Islandpullunder geworden sein. Auch das Aufnehmen der Ärmelmaschen, vor dem mir ein bissl gegraust hat, ist kein großes Ding gewesen.

Jetzt darfs aber erst mal Sommer werden..

Heut mal verlinkt beim MMM wo ich immer gerne reinschaue, bis heute aber noch nix zeigen konnte…

Ein Apfelkleidchen fürs Septembermädchen

Frau Fischer und nähen? Äh, eigentlich keine wirkliche Symbiose.

2017-045

Früher hab ich um alles was mit einer Nadel zu tun hatte einen großen Bogen gemacht. Der Nagel war mir schon immer irgendwie lieber.
Irgendwann hab ich festgestellt, das sich ein paar Socken, eine Mütze, auch ein Janker, durchaus stricken lassen. Das ich auch eine große Patchworkdecke irgendwie durch eine Nähmaschine bringe (ja, ja, klein anfangen war irgendwie noch nie so richtig meines…).

Aber dann kam die kleine Nichte.

Und irgendwas hormonelles. Was in mir auslöst, das ich Kleidchen nett finde und gnerell auf einmal auch Dinge süß sind.
Und da kam dann auch irgendwie irgendwann der Wunsch dem Septembermädchen ein Kleid zu nähen.

Und wie die Frau Fischer so drauf ist, hat se sich erst mal umgeschaut, ein Kleid bei einer Freundin gefunden, grob den Schnitt abgenommen, improvisiert und… losgenäht.

Wie meine Frau letztens so schön gesagt hat – du schreckst ja vor nichts zurück.
Und nähen ist ja irgendwie auch in erster Linie nur dreidimensionales denken und konstruieren.
Kann ich.
Hab ich lang genug geübt.

So isses wohl. Aber nur durch ausprobieren kommt frau zu neuem Repertoire.
Begreifen kommt schließlich von greifen.
Hinlangen, ausprobieren, machen.

Ich mags, das Kleidchen. Apfelseptemberbunt. Wendbar. Mit Tasche auf der einen und bunt auf der anderen Seite. Zum Spielen, Zum rumkugeln.
Und ich hoff, das Septembermädchen mag es auch. Damit ich ncoh mal so eines nähen kann. Jetzt weiß ich ja wie ichs improvisieren kann.

Drum: Öfter mal an was neues rantrauen. Improvisieren kann ich ja.

Federleicht – ein gestricktes Zwischenstück

Nachdem mein Janker fertig war und ich nicht so wirklich einen weiteren Strickplan hatte musste was fixes her.
Ein Knäul feines Mohair – Seidengarn war noch im Vorrat, irgendwann mal gekauft, weil es sich so gut angefühlt hat. – Ja ich bin ein sehr haptischer Mensch. Die Materialien mit denen ich arbeite müssen sich gut anfühlen.

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Jetzt hab ich es verstrickt, zu einem simplen krausrechts gestrickten Dreiechstuch. Mit drei Maschen begonnen in jeder zweiten Reihe eine Masche zunehmend hab ich mich durch die vierhundert Meter durchgestrickt, am Ende des Knäuls abgekettet und in einer Woche ware es fertig, das federleichte Dreieckstuch.

Wie fein es wärmt, grad jetzt wo der Wind immer noch klt um die Ecken pfeift…

Jankerglück

Es gibt so Sachen, die muss ma mal gmacht haben.
Und dazu gehört für mich: Einen Janker stricken.
Einen warmen, kraus rechts gestrickten, simplen Janker ohne großen Schnickschnack. In Grau. Und mit Türkis, weil a bissl Farbe muss sein.

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Und weils net mein Janker wär wenn er nicht doch ein bissl was extriges hätte (und mir die gekauften einfach alle net so gefallen haben) mit handgetöpferten Knöpfen. Für ein bissl Meer im Alltag.
Weil es ein Alltagsjanker ist. Ein Stück das man jeden Tag tragen kann.

Fertig ist er. Ich wars zwischendurch auch immer mal wieder. Aber was zählt … ich kann ihn jetzt anziehen. Und mich jeden Tag drüber freuen.

Filzfotoalben für die Naturkinder

Seit einigen Jahren darf ich immer wieder Fotoalben für die Vorschulkinder eines Naturkindergartens machen.
Im Januar sind wieder mal vier Alben per Post auf die Reise gegangen.

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Tanne, Eichhörnchen, Schwammerl und Raupe beherrbergen bald die Bilder aus der Kindergartenzeit der Madchen und Buben.
Es war mir wie immer eine Freude.

Nach und nach…

füllt sich mein Laden wieder.

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Mit feinen neuen Ringschalen, Seifenschalen, Hochzeitskarten und Co. Mit dem was grad leicht geht.
Die Stempel müssen noch ein bissl warten, mal schauen wie lang. Sollts aber doch mal ganz dringend einen Stempel brauchen, kannst du dich gern einfach bei mir melden und ich schau wie ich die Stempelschnitzerei unterkriege.

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Warum war der eigentlich zu, der Laden?
Klar Frage, klare Antwort. Durch meine Praxiseröffnung im September war dann doch auf einen Schlag viel zu tun. Drum hab ich mir eine Shoppause gegönnt.
Weil es aber für mich ohne Handwerk nicht wirklich geht, sprich ich einfach gern Dinge schaffe und mir das werkeln gut tut, gehts jetzt wieder weiter.
Erst mal mit Dingen die da sind. Weil sich der Einstieg damit leichter gestaltet. Und weil ich erst mal schauen muss wie sich der Laden und die eigene Praxis so miteinander organisieren lassen. Aber probieren mag ichs.

Drum gerne hereinspaziert wenn ihr mögt. So nach und nach kommt auch noch einiges dazu.

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Krokostola für die Damen

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Die beiden Patenkinder wurden natürlich auch wieder beschenkt zu Weihnachten. Und weil ich immer noch gerne Handgemsachtes schenke und beide ziemlich gut mit Spielsachen ausgestattet sind (gut, welches Kind hat hier auch zu wenig Spielzeug) gab es diesmal, Strickfieber sei Dank für die Damen je einen coole Krokoschal. Ziemlich fix gestrickt, Halswärmend und auch natürlich bespielbar. Quasi 2 in 1. Oder Drei. Und ganz ohne Überaschungsei.

Die Krokos sind auch wirklich gut strickbar, weil die Anleitung gut erklärt. Das macht dann auch mir Spaß, wo ich doch gar nicht so sehr der „Nach Anleitung arbeiten Typ“ bin.

Gestrickt nach einer Anleitung aus diesem Buch. Da gibt es noch so einige andere nette Geschichten, ich denke ich werd es mir noch mal aus der Bücherei ausleihen und noch das ein oder andere Kind bestricken…

Jetzt aber strick ich erst mal nur für mich. Muss auch sein.

Adventsmailart – Innehalten im großen Drumrum.

Ein paar Tage sind sie schon unterwegs und bestimmt schon angekommen.
Meine Adventsmailartkarten 2016.
Ohne weiter nachzudenken, hab ich mich angemeldet – mit dem flüchtigen Gedanken – Stempel schnitzen (den Rest, wie Rapport und Muster nicht wirklich wahrgenommen) – kann ich.
Vielleicht wird die Sache mit dem was ich gemailartet hab für dieses Jahr auch rund.
Damals, im Frühjahr, ohne großes Nachdenken bei der Siebdruckmailart (ja, spielen, ausprobieren!!!) mitgemacht (und die Stoffe bis heute nicht verarbeitet… aber gut.. das Leben 1.0) und kurz nach meinem damals recht früh angesetztem Drucktermin brach das, was sich der Alltag nennt über mich rein.

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Als ich dann dann da saß mit meiner Aufgabe, den 12. Dezember mit 24 Karten für 23 Mädels zu füllen hab ich – aus dem Bauch raus recht schnell entschieden – Schön und Pragmatisch.
Drum ein paar runde Gegenstände geschnappt, eine Teedose, Geldstücke und los gings.
Gestempelt mit Kupfer und Gold auf Tonpapier. Verstärkt mit weiterem Papier.

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So sollts werden.
(Das verfolgt mich ein wenig… in meiner Praxis ist auch viel so entstanden – und hat aber seinen Sinn, seine Daseinsberechtigung.
Hier sind inzwischen auch alle Karten gelandet und ich freu mich über jede Einzelne.

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Danke euch ihr lieben Mitmailarterinnen.

Was bin ich froh mit gemacht zu haben. Es ist so wunderbar Tag für Tag schöne, handgemachte Post zu bekommen. Gerade in so einem turbulenten Jahr, wie ichs letztes Jahr hatte. Drum auch heute erst der Post zur Post. So isses manchmal.

Mal sehen was das neue Jahr so bringt. An Kreativen. An Anstubsern. An Neuem.
Nach Rückblick ist mir grad nicht. Mehr nach nach vorn schauen.
Mal sehen was kommt.
Mal nix aufregendes wär mir Recht.
Aber es kommt eh wie es kommt. Und die für mich beste Möglichkeit ist … aus dem was kommt das Beste zu machen.
In diesem Sinne.
Habt ein gutes Jahr.

Seifenglück

Wir habens wieder getan. Die Frau W. und ich
Vor gut vier Wochen ging es ab in die Hexenküche zum Seifen sieden.
Und weil eine Sorte nicht genug war wurdens diesmal vier.

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Karottenseife
Gewürzseife
Rosmarin – Wacholder – Ziegenmilch Seife
Hafer-Honig Seife

sinds reihum geworden.

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Am nächsten Tag frisch geschnitten, gestempelt – ja mit Glanz und Glitzer – und Stempel – was muss das muss – und zum reifen ausgelegt.
Vier Wochen roch es jetzt in meiner Wohnung und auch im Stiegenhaus nach feinen Seifen. Intensiv sind sie im Geruch aber nicht aufdringlich.
Fein im Schaum und angenehm in der Reinigung. Und schön anzuschauen obendrein.

Weiterverschenkt zu Weihnachten.
Um selbergemachtes kommt hier halt keiner drumrum.
Auch um die Seifenschalen.
Hilftjanix.

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Stifteglück

Spazieren mit Silke Hille Consti, DEZ 2015

Nimmer lang, und schon ist wieder Weihnachten. Und damit verbunden bei vielen die Frage nach den Geschenken. Was schenk ich, was wüscht du dir….

Letztes Jahr war das kleine Patenmädchen noch keine 1,5 Jahre alt, als Weihnachten kam… Schenken wollt ich ihr was, am liebsten was woran sie lange Freude hat. Kleine Kinder entdecken mehr und mehr ihre Selbstwirksamkeit.
Und woran kann man schon früh anfangen und hat lang Freude dran? Richtig, an Stiften.
Dicke, gut greifbare weiche Stifte sind perfekt für kleine Kinderhände. Ein Mäppchen dazugenäht und einen passenden großen Spitzer dazugesteckt. Jetzt hat die junge Dame das Stiftemäppchen schon fast ein Jahr und malt immer wieder ganz fleißig.
So schauts aus… mit dem Malen kann man nicht früh genug anfangen. Denn Malen heißt Spuren hinterlassen.

Wenn ihr also noch ein Geschenk sucht für kleine Menschen… Stifte sind was feines.