Adventskalender für eine ganze Kindheit

Meine kleine Nichte ist grad ein bissl über ein Jahr und wächst in drei Kulturen bzw Ländern auf. Spannend ist das.
Und weil es bei uns dazu gehört, das man als Kind einen Adventskalender hat (gut, was heißt als Kind… ich hab meinen aus der Kindheit immer noch, den füllt inzwischen nicht mehr meine Mama, sondern meine Frau) und so das Warten auf Weihnachten ein wenig verkürzt wird.

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Und weil es mir wichtig war das das kleine Mädchen auch einen hat hab ich ihr einen bedruckt. Mit Waldtieren von meinen handgeschnitzten Stempeln natürlich.
Ein Adventskalender den ich ihr die Woche gefüllt vorbeibringen werde und an dem sie hoffentlich lange Freude haben wird.

Wenn du wiessen magst was drin ist, komm Freitags wieder vorbei da verrat ich einige Ideen. Das kann man schon machen, weil das kleine Mädchen ja noch nicht online schauen kann.

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Der Kalender wird an kleinen Wäscheklammern an einer Schnur aufgehängt. Wo genau werden die Eltern entscheiden, vielleicht ja am Kamin?

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Große Atlasliebe :: Ein Origami-Adventskalender

Schon lange, also wirklich lange wollt ich mal solch einen Adventskalender falten.

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Und weil ich heuer superfrüh dran bin mit der Kalenderbauerei und so richtig im Flow war (Zwei wollten gebaut werden, für einen dritten brauchte ich nur noch die Füllung) kann ich ihn auch jetzt schon zeigen.

Die wunderbaren sechsteiligen Origamiwürfel hab ich schon oft in der Praxis mit Kindern gemacht. Und irgendwann hat sich die Idee in mir festgesetzt aus solchen Würfeln einen Adventskalender zu falten.
Das tolle ist nämlich, das der Würfel nur gesteckt ist und so jederzeit auf- und wieder zugemacht werden kann.

Nach langem hin- und herüberlegen – welches Papier, welche Größe und so weiter bin ich mal wieder bei meinen geliebten Atlanten gelandet. Das Papier ist robust, fein bedruckt, in unerschöpflicher Menge in meinem Haushalt vorhanden und ich kann es so zuschneiden wie ich es brauche.

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So hab ich also 144 Quadrate zugeschnitten um 24 Würfel zu falten.
Ich hab mich für verschiedene Größen entschieden, so hab ich Quadrate mit 10cm, 12.5cm, 15cm und 20cm zugeschnitten.
Die Würfel haben am Ende eine Kantenlänge von vier bis sieben Zentimeter.
Blatt für Blatt gefaltet und zusammen gesteckt ergibt das Ganze einen Adventskalender der besonderen Art für meine Frau.
Und auch wenn ich die letzten Jahre immer wieder davor zurückgeschreckt bin 144x das gleiche zu falten kann ich im Nachhinein sagen, daß ich ziemlich schnell im Flow war. Das Ganze hat was sehr meditatives.

Du möchtest auch einen solchen Adventskalender falten?
Das ist gar nicht so schwer. Ich hab überlegt eine genaue Anleitung auszuarbeiten, aber ganz ehrlich, das brauch ich nicht. Es gibt hier ein wunderbares Video das genau erklärt wie solch ein Würfel gefaltet und zusammengesteckt wird. Hier gehts zum Video..
Für einen Adventskalender brauchst du also 24×6 Quadrate eines Papieres deiner Wahl und es kann losgehen.

Für die Zahlen hab ich noch Papierstreifen zugeschnitten, bestempelt und in die Taschen eingesteckt. Du kannst die Zahlen aber natürlich auch direkt auf die Würfel schreiben.

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Befüllt ist der Kalender auch schon, was drin ist kann ich aber natürlich nicht verraten.

Und wenn die Würfel geleert sind, kann man sie wunderbar auch noch an den Christbaum hängen.
(Quasi ein DIY im DIY)

Dazu brauchts dann nur ein Stück Schnur und ein Stück Zahnstocher…

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Wie schauts bei euch aus?
Schon im Adventskalenderfieber?
Ich mach dann mal weiter und füll den für die kleine Nichte.

Teststrickerinnen gesucht…

Das Septembermädchen ist vor kurzem ein Jahr geworden und inzwischen auch nicht nur mehr mit Mützen eingestrickt worden.
Dieses Mützerl hab ich ihr damals gleich mit der Decke zur Geburt geschenkt.

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Die erste Mütze, selbstentworfen war leider viel zu schnell zu klein, drum hab ich eine bischen größere entworfen. So eine wärmende Mütze soll ja auch eine Zeit lang halten.

Gestrickt, aufgeschrieben und damit für mich und für andere konserviert.

Die Mütze ist für einen Kopfumfang von 47 cm gut passend, also für Einjährige oder auch ein bissl kleinere Kinder perfekt.

Hast du Lust, die Mütze zu stricken und auch zu zeigen? Ich würd mich sehr über Feedback freuen.
Melde dich gern per Kontaktformular bei mir, ich schick dir die Anleitung zu.

Und wenn alles gut funktioniert gibts bald meine erste Strickanleitung für alle, die sie gern wollen.

Seifenblasenglück -wie man ganz einfach Riesenseifenblasen machen kann (und dann ist echt Pause)

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So. Es kommt, wie es kommt.
Die letzten, doch sehr sehr gefüllten Wochen hab ich es mir nicht nehmen lassen immer wieder mit Kindern in der Praxis große Seifenblasenspektakel zu veranstalten.
Riesenseifenblasen sind so was faszinierendes und doch relativ einfach selbst zu machen.
Es braucht ein bissl Koordination und Kraftdosierung, Ein bissl Fein- und Grobmotorik und ein wenig Geduld am Anfang.
Also eine Aktion die gut zu bewältigen ist und am Ende alle Kinder Stolz wie Oskar macht, weil sie es selbst geschafft haben Riesenseifenblasen zu machen.
Oder diese, wenn man noch klein ist, so wie netter Besuch heute in meinem Garten, zu bestaunen und mit dem Finger platzen zu lassen.
Spaß für alle, und das Kind in mir hat auch viel Freude dran.

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Und weil ich meinem Besuch heute Nachmittag vergessen hab das Rezept zu geben und weiß das hier immer wieder vorbei geschaut wird schreib ichs gerne hier noch alf, für Alle.

Ich hab das Rezept auch im Internet gefunden, und für mich und meine Bedürfnisse entsprechend experimentiert, so klappt es bei uns echt super!

Für die Seifenbalsenflüssigkeit braucht ihr:
100 ml Fairy Ultra (es klappt nur damit, mit anderen Spülis wurd es nichts – und nein, ich krieg da keine Kohle für)
3 gehäufte Teelöffel Kleisterpulver
900 ml kaltes Wasser

Das zusammenrühren haben wir auf verschiedenste Weise probiert, am besten wird die Seifenblasenflüssigkeit wenn man in einer Schüssel Fairy mit dem Kleisterpulver vorsichtig mit dem Schneebesen verrührt. Wenn sich der Kleister aufgelöst hat langsam und vorsichtig das Wasser unterrühren und fertig.

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Zum Riesenseifenblasen machen eignent sich jede Schnur die Saugfähig ist.
Die Schnur, ich nehm gern Wollfäden, wird wie auf dem Foto in einer oder mehreren Schlaufen zwischen zwei Stöcken geknotet.
Sprich eine Schnur an beiden Stöcken festbinden und mit einer weiteren Schnur Schlaufen reinkonten.
Es lässt sich wunderbarexperimentieren damit, zum Seifenblasen machen eignen sich auch Strohhalme, die eigenen Finger zu einem O geformt, Gummiringerl, und alles was einem sonst noch so einfällt….

So, jetzt wünsch ich viel Spaß beim experimentieren und einen schönen Restsommer. Ich komm wieder, wenn ich erholt und voller neuer Energie bin.

Fisch der anfliegt kann gern an den Vorherigen angehängt werden.
Lasst es euch gut gehen.

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Mäuseglück – und warum ich von London mal so gar keine klassischen Tourifotos zeigen kann.

Vor kurzem haben wir uns familientechnisch auf den Weg gemacht um die kleine Nichte zu besuchen und ihre Namingceremony zu feiern.
Bepackt mit Becksachen, Tortenform, Pallette und co hab ich mich aufgemacht und bin einmal kurz übern Ärmelkanal geflogen.
Die Schwammerl hab ich schon daheim gebacken und verziert, das Album, mein Geschenk für die kleine Maus war natürlich auch schon fertig gefilzt, nur die Torte ließ sich so nicht transportieren. Also hab ich das gute Stück einfach vor ort gebacken und dekoriert, ein kleines Abenteuer, man würd ja meinen es gibt in England das gleiche Zeug wie bei uns. Na fast, aber nicht ganz.
(und auch Tortenringe im Handgepäck machen Sicherheitsbeamte immer neugierig. Mit einmal Koffer auf wars dann aber erledigt)

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Und weil wir ziemlich viel mit backen, vorbereiten und feiern beschäftigt waren, war ich diesmal zum ersten mal nicht groß unterwegs… ein bissl im Olympiapark (sehr, sehr schön bepflanzt, drum auch so viel Blumenbilder…) und am Kanal dort, ein bischen im Park beim W.Morris Museum und im Virtel. London ist spannend, kann aber auch ganz entspannend sein.

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Fertiggestrickt – Mein Islandpullunder

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An so einigen Abenden, Runde um Runde ist er entstanden und vor kurzem fertig geworden.
Nach dieser Anleitung mit LettLopi Wolle aus Island. Feine Farben, grobe Wolle. Ein bissl kratzt er. Mein in Island aus gleicher Wolle gekaufter Pulli ist deutlich weicher. Mal schauen was ich da noch für nen Trick finde.
Der Pullunder trägt sich wunderbar und ist mir, da mir mit Pllis eh immer gleich zu warm ist, grad recht. Wird nicht mein letzter Islandpullunder geworden sein. Auch das Aufnehmen der Ärmelmaschen, vor dem mir ein bissl gegraust hat, ist kein großes Ding gewesen.

Jetzt darfs aber erst mal Sommer werden..

Heut mal verlinkt beim MMM wo ich immer gerne reinschaue, bis heute aber noch nix zeigen konnte…

Ein Apfelkleidchen fürs Septembermädchen

Frau Fischer und nähen? Äh, eigentlich keine wirkliche Symbiose.

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Früher hab ich um alles was mit einer Nadel zu tun hatte einen großen Bogen gemacht. Der Nagel war mir schon immer irgendwie lieber.
Irgendwann hab ich festgestellt, das sich ein paar Socken, eine Mütze, auch ein Janker, durchaus stricken lassen. Das ich auch eine große Patchworkdecke irgendwie durch eine Nähmaschine bringe (ja, ja, klein anfangen war irgendwie noch nie so richtig meines…).

Aber dann kam die kleine Nichte.

Und irgendwas hormonelles. Was in mir auslöst, das ich Kleidchen nett finde und gnerell auf einmal auch Dinge süß sind.
Und da kam dann auch irgendwie irgendwann der Wunsch dem Septembermädchen ein Kleid zu nähen.

Und wie die Frau Fischer so drauf ist, hat se sich erst mal umgeschaut, ein Kleid bei einer Freundin gefunden, grob den Schnitt abgenommen, improvisiert und… losgenäht.

Wie meine Frau letztens so schön gesagt hat – du schreckst ja vor nichts zurück.
Und nähen ist ja irgendwie auch in erster Linie nur dreidimensionales denken und konstruieren.
Kann ich.
Hab ich lang genug geübt.

So isses wohl. Aber nur durch ausprobieren kommt frau zu neuem Repertoire.
Begreifen kommt schließlich von greifen.
Hinlangen, ausprobieren, machen.

Ich mags, das Kleidchen. Apfelseptemberbunt. Wendbar. Mit Tasche auf der einen und bunt auf der anderen Seite. Zum Spielen, Zum rumkugeln.
Und ich hoff, das Septembermädchen mag es auch. Damit ich ncoh mal so eines nähen kann. Jetzt weiß ich ja wie ichs improvisieren kann.

Drum: Öfter mal an was neues rantrauen. Improvisieren kann ich ja.

Federleicht – ein gestricktes Zwischenstück

Nachdem mein Janker fertig war und ich nicht so wirklich einen weiteren Strickplan hatte musste was fixes her.
Ein Knäul feines Mohair – Seidengarn war noch im Vorrat, irgendwann mal gekauft, weil es sich so gut angefühlt hat. – Ja ich bin ein sehr haptischer Mensch. Die Materialien mit denen ich arbeite müssen sich gut anfühlen.

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Jetzt hab ich es verstrickt, zu einem simplen krausrechts gestrickten Dreiechstuch. Mit drei Maschen begonnen in jeder zweiten Reihe eine Masche zunehmend hab ich mich durch die vierhundert Meter durchgestrickt, am Ende des Knäuls abgekettet und in einer Woche ware es fertig, das federleichte Dreieckstuch.

Wie fein es wärmt, grad jetzt wo der Wind immer noch klt um die Ecken pfeift…

Jankerglück

Es gibt so Sachen, die muss ma mal gmacht haben.
Und dazu gehört für mich: Einen Janker stricken.
Einen warmen, kraus rechts gestrickten, simplen Janker ohne großen Schnickschnack. In Grau. Und mit Türkis, weil a bissl Farbe muss sein.

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Und weils net mein Janker wär wenn er nicht doch ein bissl was extriges hätte (und mir die gekauften einfach alle net so gefallen haben) mit handgetöpferten Knöpfen. Für ein bissl Meer im Alltag.
Weil es ein Alltagsjanker ist. Ein Stück das man jeden Tag tragen kann.

Fertig ist er. Ich wars zwischendurch auch immer mal wieder. Aber was zählt … ich kann ihn jetzt anziehen. Und mich jeden Tag drüber freuen.

Filzfotoalben für die Naturkinder

Seit einigen Jahren darf ich immer wieder Fotoalben für die Vorschulkinder eines Naturkindergartens machen.
Im Januar sind wieder mal vier Alben per Post auf die Reise gegangen.

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Tanne, Eichhörnchen, Schwammerl und Raupe beherrbergen bald die Bilder aus der Kindergartenzeit der Madchen und Buben.
Es war mir wie immer eine Freude.