Wir sind die Braut – Die Einladungen

So, jetzt mal von Anfang an.
Von A wie Einladung bis Z wie Proseccobar…

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Kurz nach dem Heiratsantrag haben wir erst mal gemeinsam überlegt wie und ob wir eigentlich feiern wollen…
Als die Entscheidung gefallen war ging es erst mal um die Einladungen.
Uns war schnell klar, das wir eine Hochzeit mit viel eigener Deko möchten, weils einfach unser Ding ist und weil ich meinem Handwerkswahn freien Lauf lassen konnte (Die Frau war aber basteltechnisch mit im Boot und hat auch alles mitentschieden, nicht das Gerüchte entstehen).

Weil sich fix rauskristalisiert hat, das wir auf jeden Fall mit Atlas dekorieren wollen (ist hier in Mengen vorrätig, perfektes upcycling, unser Ding) und das gemeinsame Reisen schon von Anfang an unser Thema war – wir haben uns auf einer Reise in Schweden kennen gelernt und sind auf einer Reise in Frankreich zusammen gekommen – lag es nahe eben genau mit Atlas zu dekorieren.
Das kleine Boot war schnell mit von der Partie, ist es doch Symbol fürs Reisen, Gemeinsamkeit ….

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Also haben wir uns an die Einladungen gesetzt.
Grundlage war Aquarellpapier, bemalt in wilden Blautönen füs Wasser, fürs Meer das wir sehr lieben.
Den Stempel mit dem Boot und Einladung hab ich fix geschnitzt und auf transparentes Architektenpapier gestempelt. Das funktioniert mit ölhaltigen Stempelfarben sehr gut. Um ein wenig den Atlas schon zum Einsatz zu bringen haben wir ausgestanzte Konfettiherzen eingenäht, mit der Nähmaschine gings ruckzuck.

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Logo, wir stanzen unser Konfetti selbst- ihr seht der Wahnsinn nahm schon hier seinen Lauf.
Der Text innen war gedruckt, unterschrieben haben wir natürlich schon.
Die Kuverts haben wir dann auch noch mit Atlasblättern gefüttert, das ging auch ohne Probleme, einfach einen Umschlag demontieren, Innenleben abpausen, übertragen, ausschneiden und in die Umschläge einkleben.
Macht einfach was her und hab ich mir ehrlich gesagt bei meiner Schwester gespickt, die ihre Umschläge damals auch innen verschönert hat.

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Ganz ehrlich gesagt ist sowas alles bei 1x kein Großer Aufwand, bei 25 handgepinselten, handgestempelten, handgenähten Karten dann schon. Aber Frau heiratet ja nur einmal.

So, ich schmeiß mich mal wieder in den Alltag aber bald gibts mehr vom Hochzeitsdrumrum..

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Ein Hipsterbeidl für mich

Hätt mich letztes Jahr wer gefragt ob ich so ein Ding brauch, hätt ich gesagt nein.
Da ich aber in letzter Zeit immer wieder den Hipsterbeidl von der Frau ausgeliehen hab musste jetzt doch ein eigener her.
Und weil ich letztes Jahr auf dem Markt auf Elba diesen wunderbaren dicken Polsterstoff gekauft hab, der eigentlich eine ganz andere Tasche werden sollte, aber immer noch rumlag war fix klar das daraus der Beutel werden sollte.
Also noch einen Korkstoff bestellt für den Boden und eine dicke Kordel und los gings…
Ein bischen nach Anleitung und am End dann doch wieder wild improvisiert ist das gute Stück vor kurzem fertig geworden und durfte gleich mit nach Elba reisen.
Und bewährt hat er sich auch schon… Geld, Handy, Schlüssel, Kamera und Fundstücke haben wunderbar Platz…

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Fixe Schlupfhosen für Zwergerl

Es ist ja dann doch so, das des nähen gar nicht so kompliziert ist, wenn frau es erst mal kapiert hat. Und wenns so fix geht wie diese einfachen Jerseyhosen mit Bündchen, dann bin sogar ich fürs nähen zu begeistern 5 Nähte unf fertig ist die Bux.

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Die zwei kleinen Sterndrlbuxen sind schwupsdiwups in die frei Schnauze genähte Apfeltasche gewandert und begleiten die kleine Nichte wieder übern Ärmelkanal.
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Und die andere Buxe ist ein wenig größer geworden und passt jetzt bald dem kleinen Patenmädchen.

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Dienstagsverlinkt mal wieder hier.

Handtuchglück fürs Nichtenmädchen

Das Jahr begann gut was meine Projektideen angeht. Mehr an der Nähmaschine war eine der Ideen und die konnte ich gleich am 1. Januar umsetzen.
Die kleine Nichte ist eine Wasserratte und immer wenn sie kommt gehts auf jeden Fall ins Schwimmbad oder zum See.
Und weils nach dem Schwimmen immer frisch wird gibts jetzt ein neues kuschliges Badetuch mit Kapuze zum einkuscheln.

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Das Tuch entstand aus einem großen Duschtuch und einem Stück von einem kleinen Haandtuch. Die Kapuze wurde in das aufgeschnittene Duschtuch eingenäht und mit Schrägband eingefasst.
Aufgehübscht mit einem Meeresstoff für die Kaputze und einem kleinen Perlmuttknopf. Passen wird es sicher viele Jahre. Und ich freu mich auf viele Badetage mit dem kleinen Mädchen.

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Zum fotografieren ein bischen schwierig aber ich glaub man kann sich ein Bild davon machen.
Dienstagsverlinkt hier.

Fisch am Freitag ::281::

Schwuppdiwupp, wieder eine Woche rum, schon wieder Fisch am Freitag.

Rennt die Zeit oder kommts mir nur so vor?
Endlich sind Ferien in Bayern und auch wenns mich kinderlos nur arbeitstechnisch betrifft bin ich froh das dieses Schuljahr rum ist. Mir ist nach erholung, schwimmen gehen, Kopf frei kriegen. Dieses Jahr hatte es in sich mit raus aus dem Arbeitsmarkt, rein in die Selbständigkeit und Co. Ich merk ich brauch jetzt ein bissl mehr Ruhe, mehr sacken lassen. Da ommt man vor lauter arbeit ja oft gar nicht dazu. _ nicht falsch verstehen, ich mach meinen Job echt gern, aber gegen ein wenig Erholung hab ich grad gar nix. Schließlich will ich ja noch länger arbeiten. Und das geht nur wenn es mir gut geht und ich Energie habe.

Seisdrum, zurück zum Fisch.

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Dieses feine Döserl – Fischlastig, was sonst ist letzte Woche zu einem kleinen Mädl geschwommen. Ein Geburtstagsgeschenk zum 1. Geburtstag. Das junge Fräulein ist die Tochter einer lieben Freundin und eines der Mitglieder unseres legendären Schwimmclubs (SCO) mit internationalen Mitgliedern. Jepp es gibt sogar eine Sektion London. Holla die Waldfee.

Die Dose ist eine simple Maisdose, geöffnet mit einem Sicherheitsdosenöffner, so lässt sie sich nämlich auch wieder top verschließen. Die Banderole aus Geschenkpapier zugeschnitten und mit Klebestift aufgeklebt. Fertig ist die Geschenkverpackung, die sich auch als Krimskrams oder Stiftedose weiterverwenden lässt.
Und was ist drin?

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Na Vereinskleidung, was sonst. 🙂 Für die Mädels des Schwimmclubs hab ich Röcke genäht. Aus Spaß an der Freud.
Weil produzieren immer schon meins war und mich nix mehr entspannt als abends noch mal fix 5 Röcke zu nähen um zu sehen was ich geschaffen hab. (Die Röcke sind Fischlos. Völlig verrückt)

Und bei euch so?
Wer mag kann seinen Fisch am Freitag gern wieder per Kommentar verlinken. Ob Blog oder Instagram, jeder wie er mag.

Habt ein schönes Wochenende, ich stürz mich jetzt in die Fluten .. mit den Damen vom Schwimmclub. 🙂

Ein Apfelkleidchen fürs Septembermädchen

Frau Fischer und nähen? Äh, eigentlich keine wirkliche Symbiose.

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Früher hab ich um alles was mit einer Nadel zu tun hatte einen großen Bogen gemacht. Der Nagel war mir schon immer irgendwie lieber.
Irgendwann hab ich festgestellt, das sich ein paar Socken, eine Mütze, auch ein Janker, durchaus stricken lassen. Das ich auch eine große Patchworkdecke irgendwie durch eine Nähmaschine bringe (ja, ja, klein anfangen war irgendwie noch nie so richtig meines…).

Aber dann kam die kleine Nichte.

Und irgendwas hormonelles. Was in mir auslöst, das ich Kleidchen nett finde und gnerell auf einmal auch Dinge süß sind.
Und da kam dann auch irgendwie irgendwann der Wunsch dem Septembermädchen ein Kleid zu nähen.

Und wie die Frau Fischer so drauf ist, hat se sich erst mal umgeschaut, ein Kleid bei einer Freundin gefunden, grob den Schnitt abgenommen, improvisiert und… losgenäht.

Wie meine Frau letztens so schön gesagt hat – du schreckst ja vor nichts zurück.
Und nähen ist ja irgendwie auch in erster Linie nur dreidimensionales denken und konstruieren.
Kann ich.
Hab ich lang genug geübt.

So isses wohl. Aber nur durch ausprobieren kommt frau zu neuem Repertoire.
Begreifen kommt schließlich von greifen.
Hinlangen, ausprobieren, machen.

Ich mags, das Kleidchen. Apfelseptemberbunt. Wendbar. Mit Tasche auf der einen und bunt auf der anderen Seite. Zum Spielen, Zum rumkugeln.
Und ich hoff, das Septembermädchen mag es auch. Damit ich ncoh mal so eines nähen kann. Jetzt weiß ich ja wie ichs improvisieren kann.

Drum: Öfter mal an was neues rantrauen. Improvisieren kann ich ja.

Bunt wie das Leben

Mein Frühlingssommerherbstprojekt ist fertig…

Geplant, Stoffe gekauft, zugeschnitten genäht, genäht, genäht, Telefonjoker angerufen, genäht, und.. richtig! genäht.
Und weil eine Decke nicht genug war gabs dann noch eine Zweite.

Und das wo ich eigentlich net nähen kann. Jedenfalls nicht gradaus. Aber wo ein Wille ist da ist auch eine Nähmaschine.
Für ein kleines und ein noch kleineres Mädel. Zum kuscheln, zudecken, faul sein, Höhle bauen, zum Spielen, als Ruheinsel und noch viel mehr.
Beide sind schon verschenkt.
Dann kann ich mich ja an mein Herbstwinterprojekt machen.
Denn ich will jetzt auch so eine.

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Decken und Herbst 2014-09-153

Decken und Herbst 2014-09-152

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Mehr Kreatives gibts wieder beim Creadienstag…