Fisch am Freitag ::281::

Schwuppdiwupp, wieder eine Woche rum, schon wieder Fisch am Freitag.

Rennt die Zeit oder kommts mir nur so vor?
Endlich sind Ferien in Bayern und auch wenns mich kinderlos nur arbeitstechnisch betrifft bin ich froh das dieses Schuljahr rum ist. Mir ist nach erholung, schwimmen gehen, Kopf frei kriegen. Dieses Jahr hatte es in sich mit raus aus dem Arbeitsmarkt, rein in die Selbständigkeit und Co. Ich merk ich brauch jetzt ein bissl mehr Ruhe, mehr sacken lassen. Da ommt man vor lauter arbeit ja oft gar nicht dazu. _ nicht falsch verstehen, ich mach meinen Job echt gern, aber gegen ein wenig Erholung hab ich grad gar nix. Schließlich will ich ja noch länger arbeiten. Und das geht nur wenn es mir gut geht und ich Energie habe.

Seisdrum, zurück zum Fisch.

2017-07
Dieses feine Döserl – Fischlastig, was sonst ist letzte Woche zu einem kleinen Mädl geschwommen. Ein Geburtstagsgeschenk zum 1. Geburtstag. Das junge Fräulein ist die Tochter einer lieben Freundin und eines der Mitglieder unseres legendären Schwimmclubs (SCO) mit internationalen Mitgliedern. Jepp es gibt sogar eine Sektion London. Holla die Waldfee.

Die Dose ist eine simple Maisdose, geöffnet mit einem Sicherheitsdosenöffner, so lässt sie sich nämlich auch wieder top verschließen. Die Banderole aus Geschenkpapier zugeschnitten und mit Klebestift aufgeklebt. Fertig ist die Geschenkverpackung, die sich auch als Krimskrams oder Stiftedose weiterverwenden lässt.
Und was ist drin?

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Na Vereinskleidung, was sonst. 🙂 Für die Mädels des Schwimmclubs hab ich Röcke genäht. Aus Spaß an der Freud.
Weil produzieren immer schon meins war und mich nix mehr entspannt als abends noch mal fix 5 Röcke zu nähen um zu sehen was ich geschaffen hab. (Die Röcke sind Fischlos. Völlig verrückt)

Und bei euch so?
Wer mag kann seinen Fisch am Freitag gern wieder per Kommentar verlinken. Ob Blog oder Instagram, jeder wie er mag.

Habt ein schönes Wochenende, ich stürz mich jetzt in die Fluten .. mit den Damen vom Schwimmclub. 🙂

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Ein Apfelkleidchen fürs Septembermädchen

Frau Fischer und nähen? Äh, eigentlich keine wirkliche Symbiose.

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Früher hab ich um alles was mit einer Nadel zu tun hatte einen großen Bogen gemacht. Der Nagel war mir schon immer irgendwie lieber.
Irgendwann hab ich festgestellt, das sich ein paar Socken, eine Mütze, auch ein Janker, durchaus stricken lassen. Das ich auch eine große Patchworkdecke irgendwie durch eine Nähmaschine bringe (ja, ja, klein anfangen war irgendwie noch nie so richtig meines…).

Aber dann kam die kleine Nichte.

Und irgendwas hormonelles. Was in mir auslöst, das ich Kleidchen nett finde und gnerell auf einmal auch Dinge süß sind.
Und da kam dann auch irgendwie irgendwann der Wunsch dem Septembermädchen ein Kleid zu nähen.

Und wie die Frau Fischer so drauf ist, hat se sich erst mal umgeschaut, ein Kleid bei einer Freundin gefunden, grob den Schnitt abgenommen, improvisiert und… losgenäht.

Wie meine Frau letztens so schön gesagt hat – du schreckst ja vor nichts zurück.
Und nähen ist ja irgendwie auch in erster Linie nur dreidimensionales denken und konstruieren.
Kann ich.
Hab ich lang genug geübt.

So isses wohl. Aber nur durch ausprobieren kommt frau zu neuem Repertoire.
Begreifen kommt schließlich von greifen.
Hinlangen, ausprobieren, machen.

Ich mags, das Kleidchen. Apfelseptemberbunt. Wendbar. Mit Tasche auf der einen und bunt auf der anderen Seite. Zum Spielen, Zum rumkugeln.
Und ich hoff, das Septembermädchen mag es auch. Damit ich ncoh mal so eines nähen kann. Jetzt weiß ich ja wie ichs improvisieren kann.

Drum: Öfter mal an was neues rantrauen. Improvisieren kann ich ja.