Magnetfische

Wo bleibt eigentich die Zeit? Schon wieder Freitag und Weihnachten rast auf uns zu….
Aber eins nach dem anderen… Freitg -Fischtag – Magnetfischtag.
Im letzten Urlaub sind einige schwarze, glatte Steine vom Strand in meinen Hosentaschen gelandet. Schöne, weichgeschliffene Steine, ein paar Glasscherben, ein bissl Terracotta… bevor sie wie hundert andere irgendwo in Gläsern und Regalen in meiner Wohnung verschwinden hab ich ein paar feine Fischmagnete draus gemacht. Die Magnete haben richtig wummms, die halten locker ein paar mehr Blätter an der Pinnwand…
Zu kaufen gibts die Fischer in meinem Laden

Mehr Fisch wie immer bei Frau Rieger

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Sanddornlikör

Meiomei i komm ja aus der Küch gar nimma raus…
Aber es hilft ja nix, wenns grad so viel zu ernten gibt dann gibts auch viel zu verarbeiten. Drum heute Sanddornlikör.

Dazu erst mal ein Kilo Sanddorn pflücken, gut waschen (da hängt ein halber Zoo dran) in einen Topf, Boden des Topfes mit Wasser bedecken und ca 15 Minuten köcheln lassen. Dann den gekochten Sanddorn in eine Flotte Lotte kippen und kurbeln bis der Saft raus ist. Bei mir wurden es ca 600ml.

Und los gehts:
3 Glasflaschen vorbereiten – hier 3x 1 Liter
600ml Sanddornsaft
600 g brauner Kandis
1,8 Liter Wodka
1 Vanilleschote

Sanddornsaft und Kandis auf die 3 Flaschen gleichmäßig verteilen. Die Vanilleschote dritteln, auskratzen, jedes drittel Mark und Schote in je eine Flasche, mit Wodka auffüllen, zumachen, 3 Wochen lang jeden Tag einmal schütteln, fertig, freuen.

Und was macht man dann damit? Hm, trinken, in Orangensaftsaft mixen, oder leckeren Fisch mit Sanddorn-Merettich Soße machen.. darauf freu ich mich ja schon.

Schlehengelee deluxe

So, wie versprochen kommt auch noch das Rezept fürs Schlehengelee.
Deluxe? Wieso n des jetzt? Weils nichts feineres gibt als aus Schlehen, die ein Jahr lang in Gewürzen und Alkohol lagen ein Gelee zu kochen – des schmeckt noch viel viel feiner als mit frischen Schlenen…

Ich hab die (im gegensatz zum heuer geernteten Schwung Schlehen) mikrigen 4 Flaschen angesetzen Likör vom letzten Jahr nun gefiltert -rein ins Sieb damit – durchlaufen lassen, neu abfüllen – und alle Schlehen aufgefangen.
Das waren so ca (vollgesaugt mit Wodka) ein Kilo.
Die Schlehen kamen dann erst mal mit den noch drin liegenden Gewürzen (Zimtstange, Kardamon, Vanille) in einen großen Topf, wurden mit Wasser bedeckt und aufgekocht – gute 15 Minuten, dann abseihen, die Flüssigkeit auffangen., das ganze noch 2 mal machen, die Flüssigkeit immer auffangen.
Jetzt kommt der baazigste Teil der Arbeit: die Ausgekochten Schlehen nochmal in einem Mulltuch ausquetschen. Dazu immer eine Handvoll rein ins Tuch, eindrehen, quetschen bis nix mehr geht, nächste Hand voll…
Wenns gut geht kann man so ca 600 ml Saft gewinnen. da das ganze pappesüß ist kannst du jetzt wunderbar mit einem eher sauren Apfelsaft (gibts im Bioladen) auf 800ml auffüllen.
So, noch fix die Einmachgläser vorbereiten (ich nehm gern kleinere, da muss man als 1Personenhaushalt net immer Monate lang eine Marmelade essen…

Dann kanns ja losgehen:

800 ml Schlehensaft (aufgefüllt mit saurem Apfelsaft)
350 g Gelierzucker 2:1
2 Zitronen

Den Gelierzucker in den Schlehensaft einrühren, mit Zitronensaft abschmecken, alles in großem Topf zum kochen bringen dabei immer rühren, 3 Minuten sprudelnd kochen lassen (rühren, rühren, rühren!), Gelierprobe machen und wenn alles passt gleich noch heiß in die vorbereiteten Gläser abfüllen. Bei Twistoff – Deckeln die Gläser 5 Minuten auf den Kopf stellen. Fertig.
Jetzt heißt es genießen und gut überlegen wer an der Leckerei mitessen darf….

Schattenglück

Was man nicht alles findet wenn man mal wieder durch seine Beete stöbert… diese filigranen Mohnkapseln lagen in der Erde, vom Wetter oder den Schnecken schon halb zersetzt, die Samen abgegeben und nur noch in ihrem filigranen Grundgerüst zeigen sie mit ihren Schatten ihre wunderbare Gestalt.

Wo vieles inzwischen verbüht ist und nur noch trübe die Köpfe hängen lässt hat es die Pysalis endlich geschafft und knallt uns ihr orange um die Ohren – auch wenn nicht mehr jeder Ballon ganz unversehrt ist….

.. aber das Schöne im Maroden zu sehen war ja schon immer meins…
Genießt den Tag.

Brettlfisch

Neuer Freitag, neuer Fisch…
Der Brettlfisch entstand vor ein paar Tagen auf einem Fundstück noch vom vorletzten Urlaub auf Krk… An einem relativ einsamen Kiesstrand lagen ein paar angeschwemmte Brettl, die natürlich fix in meinem Rucksack gelandet sind… daheim gesäubert und erst mal wieder vergessen fiel mir dieses Brettl wieder in die Finger. Mit einigen rostigen, umgebogenen Nägeln und einem großen Ast… ein gefährlicher Fisch ist es geworden, der seine Umgebung  dur das Astauge genau betrachtet. Der optimale Bodygard für Schlüssel und Schmuck wandert auch in meinen Laden zu den anderen…

Mehr Fisch gibts wie immer Freitags bei Frau Rieger.

Deine Meinung…

Gedanken treiben mich um… und ich würd mich freuen eure Anregungen zu bekommen…
Schon länger spiele ich mit dem Gedanken Postkarten von Fotos mit in meinen Laden aufzunehmen. Nun ist es ja so, das Fotos als Karten zu Hauf im Umlauf sind…. beim Spielen mit der Technik ( das Teufelsding – wir sind ja nicht wirklich dicke miteinander ) habe ich grad meine Lust und Freude daran entdeckt Collagen zu erstellen. Ich persönlich mag es, mit Farben und Strukturen in Bildern zu spielen….
Nun zu meiner Frage… was meinst Du? Soll ich von Bildcollagen in dieser Art Postkarten drucken lassen? Nein du musst nicht, fühl dich bitte nicht gezwungen… aber würdest du eine solche Postkarte kaufen? Oder ist dir ein Einzelbild lieber? Ich würd mich sehr freuen deine Meinung, deine Anregungen und Kritik zu lesen? Denn ich will mich nicht verrennen….



Salzige Seeluft

Was fehlt vom letzten Urlaub? Die „klassischen Urlaubsfotos“.Was gibts dafür? Viel kleines, feines und marodes… Farbschattierungen an denen ich mich nicht sattsehenkann… die Bernsteintöne von Rost, gesehen und fotografiert am Hafen und am Meer…
Den Hang zum Maroden habe ich schon lange. Es ist vor allem dann schön wenn man ganz genau hinschaut.

Wind – Wellen – Gischt – Farbkleider

Jahr für Jahr suchen S. und ich uns ein schönes Plätzchen um wieder zu malen. Meistens bei mir in der Gegend, immer mal wieder aber auch am Meer in einer geschützten, spannenden Bucht, diesmal in  Batz sur Mer, in der Bretagne.

Je nachdem was uns die Umgebung so bietet, entstand hier ein Bodypainting in den Farben des Windes und des Meeres, inspiriert durch Wasser, Felsen, Miesmuschelbänke, und das große Ganze.

bp-wind-frankreich

Dies war unser 10 gemeinsames Malen und Fotografieren… ich freue mich auf mehr…

Sandfisch

Ein feiner sandiger Fisch entstand vor ein paar Tagen am Atlantik. Mit dem Finger in den dort sehr groben Sand gezeichnet, nach dem letzten Bad im Meer für dieses Jahr (befürchte ich, leider).

La Turballe,Frankreich 2011 884

Ein vergänglicher Fisch, die Flut hat ihn sich schon längst wieder geholt.

Mehr Fisch am Freitag gibts wie immer bei Frau Rieger.

Bretonische Wildapfelmarmelade

Es ist und bleibt ein Glück wenn man mit offenem Herzen und offenen Augen durch die Gegend radelt und Dinge findet die man ja so einfach nicht findet.
So sind uns letzte Woche in der Bretagne wilde Apfelbäume begegnet und da sie schon reif und richtig lecker waren haben wir ein knappes Kilo Äpfel gepflückt.

Da sich die Äpfel leider nicht wirklich gut lagern lassen und eigentlich auch viel zu schnell weggegessen wären habe ich gestern ein wenig Sommer und Urlaub konserviert. Eine solche Marmelade habe ich vor ein paar Jahren mal in Meran in einer kleinenfeinen Pension gefrühstückt, sie hat so wunderbar geschmeckt, drum habe ich versucht sie nachzukochen

Für die Wildapfelmarmelade brauchst du:

ca 900 g Wilde leckere Äpfel – du kannst auch welche aus dem Garten nehmen
1 Flasche Cidre brut
1 Stange Zimt
350 g Gelierzucker 2:1
1-2 Zitronen

apfelschmackos
Die Äpfel werden geschält, entkernt und geachtelt, dann in ganz feine Schnipsel geschnitten. Die Apfelschnitze kommen kommen jetzt mit der Zimtstange in einen großen Topf und werden mit Cidre aufgegossen bis sie leicht bedeckt sind.
Das ganze kocht man jetzt auf und lässt es dasnn so lange köcheln bis die Apfelschnipsel schön weich sind. Das kann je nach Sorte schon mal 15 Minuten dauern. Immer mal wieder probieren, zu matschig sollte es nicht werden.
Das ganze dann in einen Messbecher kippen und mit Cidre auf 800 ml auffüllen.
Alles wieder in den Topf, Gelierzucker unterrühren, mit Zitrone abschmecken und dann unter rühren 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Gleich alles heiß in schon vorbereitete Schraubgläser abfüllen (ich nehm gern die kleineren, dann ist öfter mal Abwechslung auf dem Tisch) und gleich verschließen.
Den übrigen Rest im Anschluss mit frischem Brot verspachteln.

Yammie. Schmeckt nach Urlaub.