Kurzurlaub zum Seele baumeln lassen – Südtirol geht immer

Es ist zwar schon wieder eine Zeit lang her, aber der Frühling kommt und drum will ich euch noch mal kurz mitnehmen nach Südtirol.
Weil wir schon vor Jahren festgestellt haben, das wir auch von kleinen Urlauben viel Erholung haben können haben wir uns aufgemacht über den Brenner.
Wir waren im November für ein paar Tage in Ratschings, in einem Talschluß am Jaufenpass, in einem feinen kleinen Naturhotel, wo wir uns ein Zirbenholzzimmer gegönnt haben (Boah, kann ich da gut schlafen, Zirbenduft ist so was feines) und jeden Tag ein feines, überwiegend regionales Menü serviert bekamen.

Jeden Tag waren wir unterwegs in den Bergen, auf Almen, in der Gilfenklamm und haben es uns gut gehen lassen mit viel Sonne und Restwärme. Einen kleinen Abstecher nach Sterzing haben wir auch noch gemacht.
Da das Hotel einen kleinen Wellnessbereich hatte und es früh dunkel wurde konnten wir jeden Tag vor dem Abendessen noch ein wenig schwimmen und saunieren. Und gad das saunieren hab ich dort nach vielen Jahren für mich wiederentdeckt.
Manchmal ist es einfach gut Dinge wieder auszuprobieren.

So war es ein sehr gemütlicher, entspannender Kurzurlaub.
Und was im Herbst geht ist im Frühling bestimmt auch wunderbar.

Zum schauen gibts auch noch ein bisserl was… und wer es genau wissen will dem verrate ich gerne per Mail in welchem Hotel wir waren….
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mARTINSwAND

MartinsWand 2015-03-157

Nicht nur große Leut ziehen um, nein auch der Nachwuchs kommt mit. Der Aquarienbesitzer von vor zwei Jahren wohnt jetzt in einem neuen hübschen Zimmer und brauchte wieder Klützafische an die Wand. Aber weil nur Aquarium auf Dauer fast a weng Langweilig ist hat sich der Papa ausgetobt und eine Seenlandschaft mitsamt Baum gepinselt. Und weil da noch viel Mehr Viecher leben haben wir zwei Nachmittage lang das Bild mit Leben befüllt.

Es war mir wieder ein großes Vergnügen mit den Jungs zu Pinseln. Der kleine Martin ist inzwischen schon so groß das er tatkräftig geholfen hat, Wasserbecher aufgefüllt, Wandstücke trockengeföhnt, mitgemalt, Farben ausgesucht und klar bestimmt wohin welches Viech kommt hat er ganz fleißig.

Die Wandlandschaft war ein kleiner Urlaub für mich, Zeit mit Freunden, malen nach Lust und Laune und viel nette Ratschereien.
Bei allem was ma hat und braucht ist doch gemeinsame Zeit des schönste…

MartinsWand 2015-03-151

Kusi, des mach ma gern wieder… wer weiß wann der junge Mann die Wand über hat und ein neues Mativ her muss. (nur wenns um Baumaschinen ginge bräucht ich a weng vorlaufzeit… die hab ich nämlich net so drauf 🙂 )

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Sonnenhungrige Tage

wILDPARK 2015-03-088

Die letzten zwei Monate waren dicht an dicht. Viel hoffen, bangen. Da sein.
Wenig tun können.

Das Wochenende haben wir genutzt zum ausruhen und auftanken.
Sonne, spazieren gehen, liebe Leut sehen.

Im kleinen Schönes entdecken.
Den Moment genießen.
Wichtig.
So wichtig.

So viel anderes kann grad warten.

wILDPARK 2015-03-083

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Wintersonnwend

Der kürzeste Tag im Jahr.
Die längste Nacht.
Ab morgen Stück für Stück wieder mehr Licht.
Das tut gut.

Juli 2014-07-093

Juli 2014-07-094

Juli 2014-07-092

Es braucht das Dunkel fürs Hell.
Es braucht das Licht für den Schatten.

Braucht es auch die grauen Gedanken für die bunten Ideen?

Mein Wintersonnwendfeuer für mehr Hell.
Innen und Außen. Schon lang war es mir nicht mehr so ein Bedürfnis ein Feuer zu machen. Gedanken und Papier dem Feuer zu übergeben.

Schön, das der ein oder andere Besuch da war.

Die Fotos sind vom Sommer(fast)sonnwendfeuer im Garten.
Ich mag es wenn die Bäume leuchten. Mein Wunsch für die lichteren Tage:
Mehr Feuer spüren.
Wieder für was brennen.
Energie haben.
Nicht nur ausbrennen.

Vom tun was man liebt

Tu was du liebst. Mach Dinge mit Freude. Mach Dinge für dich.
So leicht gesagt, so schwer umgesetzt. Wie oft kommt einem doch der Allteag, das Leben, der Job, die Verpflichtungen, der Hunger, das um andere kümmern oder sonst irgendwas dazwischen.
Oft, viel zu oft komm ich nach der Arbeit heim und erledige noch bis in den späten Abend Dinge die gemacht werden müssen. Genauso oft sind es Sachen die im Laden anfallen. Und meine Onlineshops mach ich ja „nur“ nebenbei.

Nachdem das greße Peng vor einigen Wochen zum erstmaligen Abkapseln ins kleine Schneckenhaus geführt hat, hab ich inzwischen wieder die Kraft mich um mich selbst zu kümmern.
Und Stück für Stück wieder Dinge zu finden die ich gern mach oder einfach ausprobieren mag.

Weihnachtsgewerkel 2014-12-126

Was für mich, etwas wo ich nichts muss. Nur mag.
Also hab ich mich für einen Aquarellkurs angemeldet.
Wir treffen uns wöchentlich, der Kursleiter gibt Tips und unterstützt. Zeigt Techniken und lässt uns schauen und beobachten. Verschiedene Bilder und Fotografien, Pflanzen und so weiter. Lässt uns gemeinsam überlegen und erkennen wo Details sind, die bestimmte Pflanzen von anderen unterscheiden. Wo Licht und Schatten ist. Hell und dunkel. Erläutert Stile und lässt uns malen.

Spannend finde ich, das jeder von uns Kursteilnehmern anders an sein Bild rangeht. Das bei allem Technischen und bei allem was wir gemeinsam sehen, einfach immer 8 verschiedene Bilder entstehen. Weil jeder ander an die Sache rangeht. Das es kein richtig und kein falsch gibt.
Entspannend finde ich, das ich bei mir jedes Mal wieder die Lust am ausprobieren entdecke.
Ich male wie es gerade kommt. Mein rangehen ist nicht, die Dinge die ich sehe so abzubilden wie ich sie sehe (da fotografier ich sie lieber).
Mein Weg ist der, die Farben fließen zu lassen, zu experimentieren, loszulassen, loszulegen und zu schauen was passiert. Mein ganz eigenes Tempo zu finden und im Fluss zu sein. Inne zu halten, zu schauen, nachzuspüren.

Mal gefällt mir was ich male, mal auch nicht.
Die Freiheit zu haben, nichts falsch machen zu können. Nicht zu selbstkritisch zu sein. Etwas einfach stehen zu lassen, ohne mich rechtfertigen zu wollen. Mit einem wohlwollenden Selbstverständnis für das was ich tue und wie ich es tue.

Eben was für mich und mit mir zu tun. Bei mir zu sein.
Ein Schritt ist getan. Stück um Stück mag ich mir meine Freiräume wieder schaffen. Die mich auftanken lassen auch zwischen den Urlauben.
Denn was nützt das immer tun und machen und springen wenn ich selbst auf der Strecke bleibe.

Mein Herz schlägt für…

Hilles Babybauch und Co 2014-09-08

.. die Eine.

Meine…
Lebensbegleiterin.
Sicherer Hafen.
Ruhende Zeiten im Sturm.
Da sein.
Sein dürfen.
Offene Arme.
Festhalten.
Du mich. Ich dich.
Bedingungslos.
Tag für Tag.
Monat für Monat.
Jahr um Jahr.

Spätsommersonnenstimmungstag.

Tag für Tag lieb ich dich.
Mehr.

Am schönsten isses dahoam – kleine Hüttentour durch die Ammergauer Alpen.

Wenn man das ganze Jahr über da wohnt, wo andere Leute Urlaub machen ist die Anreise quasi ein Katzensprung.
Wir haben uns auf den Weg gemacht, einmal queer über die Alpen. Die Ammergauer Alpen. Ein kleiner Gebirgszug, der es aber in sich hat, von Füssen bis Oberammergau.
Los ging es über Füssen, an den Königsschlössern Hohenschwangau und Neuschwanstein vorbei und dort den Trubel hinter uns lassend (Japaner, Japaner, ich glaub nirgends gibts die so geballt wie in Neuschwanstein) immer gemächlich nach oben auf den Tegelberg. Nach ausgiebigem Päuserl und Essen haben wir unser Quartier bezogen und sind noch ein bissl weiter nach oben gewandert um dort den einmaligen Blick zu genießen auf Krähe, Hochplatte und bis weit rüber ins Wetterstein und Karwendel.

Hüttentour August 2012 2012-08-31

Und weil Berge müde machen gings dann schon um neun ins Bett um am nächsten Tag den abenteuerlichsten Teil der Tour zu machen… quer durch die Ammergauer, über den Gabelschrofenbuckel auf 1940m und dann wild wieder runter untenrum an Krähe und Hochplatte vorbei einmal noch über den Kenzensattel und dann runter zur Kenzenhütte. Das wunderbare an den Ammergauern ist die wahnsinnige Ruhe. Wo sich auf die vorderen und hinteren Gipfel noch 100te Leute verirren ist mittendrin Ruhe, kein Zivilisationslärm, fast keine Leute und sonst nur Berge, Kühe, Gemsen und wir.
Auf der Kenzenhütte, die von 2 Schwestern geführt wird fühlt man sich dann ein bissl wie im Luxushüttenhotel. Alles mit viel Liebe eingerichtet, dekoriert, es gibt feines Essen und Gastfreundschaft. Vom oftmals erlebten grantigen Hüttenwirt keine Spur.

Hüttentour August 2012 2012-08-311

Wieder ausgeruht ging es damm am dritten Tag über den Bäckeralmsattel runter nach Linderhof. Ursprünglich wollten wir noch über die Klammspitze zum Brunnenkopf, da es aber über nacht zu stark geregnet hatte und der Fels nass war wollten wir auf Nummer sicher gehen. So haben wir uns durch den Schlosspark vom Schloss Linderhof (wieder Japaner, so wird die Sache rund) unten durchs Tal auf den Heimweg gemacht, vorbei am Brunnekopf, Pürschling, Sonnenspitz zum Kofel nach Oberammergau.
Und kaum daheim nix wie ab an den See, eine Runde schwimmen ist immer gut gegen Muskelkater.

Sommer in Bayern

… ma muss net immer weit weg. Grad wenn ein Tag vollgeladen war mit Arbeit und allerlei großen Kleinigkeiten die auch noch zu tun sind und ich merk – jetzt wirds zu viel – dann heißt es Handbremse ziehen. Ein bissl was leckeres zum Essen einpacken – feiner Toskanischer Brotsalat, Joghurt, Honig und die leckersten Walderdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren die die Frau gefunden hat -ab in den Korb und ab an den See. Und weil es der Seen so viele gibt bei uns, immer mal wieder nen neuen ausprobieren. Diesmal wars der Geroldsee im Karwendel – Hammerkulisse und ein ruhiges Plätzchen am Abend wenn die Badegäste schon wieder daheim am Grill stehen.

Ein bissl was essen, baden, Füße ins Wasser, faul auf der Decke liegen, die Gegend genießen.
Und nach 2 Stunden kurz nach Sonnenuntergang aufgetankt mit neuen Eindrücken wieder heim. Kurzurlaub für die Seele.

Renovierung und Geroldsee 2012-08-15

Erkenntnis der Woche : Finde deine innere Handbremse – und nutze sie.

Kleine Fluchten – ab ins Gries

Wenn eigentlich gar keine Zeit ist und die Tage voll sind mit räumen und wurschteln und eigentlich auch noch was produzieren, gibts nichts angenehmeres um das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden.

Gries August 12 2012-08-101

Gries August 12 2012-08-10

Gries 2012-08-031

Während andere sich bei dem Wetter wie die Ölsardinen am Badesee auf der Liegewiese aufreihen, war ich mal wieder im Gries.
Ein halbtrockenes Flußbett, wenige Quellen, frisches Wasser, Kies, und viel, viel Schwemmholz. Nachdem mein Sammlerherz glücklich hüpft und die Hände, Hosentaschen und der Radlkorb immer voller werden, mit Holz, Rost und Steinen, komm ich zur Ruhe. Setz mich ins Flussbett und lass das reduzierte auf mich wirken. Noch ein Sprung ins kalte Gebirgswasser, wieder aufwärmen und dann kanns weitergehen mit dem was der Alltag so bietet.

Sommersonnentage

Nix wie raus, Badesachen und Picknick in den Korb und ab an den See.

Entenausflug 2012-07-191

Mit der alten Entendame, ganz gemütlich über die Landstraße. Einen schönen Platz suchen, in den See springen, die letzten Sonnenstrahlen auf den Bauch scheinen lassen und feinen Sardinensalat mit französischer, eigens importierter Limo genießen.
Die kleinen Fluchten im Alltag sind oft so schnell gemacht. Man muss sich nur trauen. Also, nix wie raus!