Freitagsfisch yammie

Butter bei die Fische gibts heute bei mir…. die momentan fürs Frühstück obligatorische Wildblütenbutter, diesmal mit ein wenig wildem Thymian und wild gesammeltem Majoran (Dost). Und weil die Kornblumen gerade so ein schönes Farbenspiel zeigen ein Blumenfischerl aufm Butterbrot.

Oft sind es die einfachen Dinge, die das Leben so kostbar machen.

butterfisch

Mehr Fisch wie immer Freitags bei Frau Rieger.

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Bunter Besuch

hat sich heute mal wieder gezeigt. Ein wunderbares Paar, zwei Kulturen (Venus und Mars??? Oder woher auch immer…) und doch Eins.
Was gibt es schöneres als aus einer spontanen Laune heraus die Farben zusammen zu packen, loszuradeln, ein schönes Plätzchen zu suchen und etwas entstehen zu lassen.

Und dabei miteinander und gerade deswegen so sehr bei sich zu sein.
Danke euch Beiden. Es fügt sich selten jemand so wunderbar ins Chaos ein.

ausserirdische

8

Zahl der Unendlichkeit.

Wer weiß.

Ich danke Dir.

Und freue mich auf unsere weitere gemeinsame Zeit.

Lass uns entspannt gemeinsam unseren Weg gehen.

Mit allem was dazu gehört.

stoa_1

Sammlerglück

Gedankenüberladen hat sich heut mal wieder das Stopschild gemeldet und ich hab es noch rechtzeitig geschafft mit den letzten  Sonnenstrahlen loszuradeln. Da wo ich hinwollte war eh schon keine Sonne mehr – so ist das wenn man in den Bergen lebt – also hab ich mich treiben lassen. Bin am Bach entlang gefahren und dacht mir noch, vielleicht blühen ja die Seerosen am Weiher. Aber so weit kam ich gar nicht erst. Im Abendlicht hat mich eine Birke angelacht, eingeladen stehen zu bleiben und ihre Strukturen zu fotografieren. Und wie ich da so fasziniert rumspaziere um den Baum und feststelle, das es genau eine der Stellen ist wo ich letztens eifrig wilden Mayoran gesammelt habe, entdecke ich eine Beere, sammle sie ein, entdecke mehr und mehr und hab fix ein Problem. Die Sammelleidenschaft überkommt mich ganz ungeplant und ich hab nichts, aber auch gar nichts dabei um die gesammelten Beeren – sind es Brombeeren oder Kratzbeeren? Ganz sicher bin ich mir nicht- zu transportieren. Also schnell zurückradeln, in den örtlichen Supermarkt und dort fix eines der Werbeblättchen mitgenommen, eine Transporttüte daraus gebaut und wieder zurück zum sammeln. Mit wild zerkratzten und zerstochenen Füßen bin ich kreuz und queer durch den Bachsaum und habe eingesammelt was mir vor die Füße viel. Ganz bei mir, ganz das Kind in mir. Das sind ungeplante Stunden die mich wieder bei mir ankommen lassen. Und das tut so gut.

kroatzbeern

Was mit den Beeren passiert? Ich hoffe ich finde noch mehr, dann werd ich mir wieder ein Stück Sommer konservieren und Marmelade kochen.

Sieben Sachen/11

Endlich nmal wieder ganz outdoorlastig, meine 7 Sachen für heute, nach einer Idee von Frau Liebe:

Immer wieder Sonntags, 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

7-sachen11

1. Mate getrunken, am See – wer echte Argentinier kennt kommt da nicht drumrum.

2. Flossen angezogen, nur die Schnorchelflossen, aber immerhin.

3. Geschwommen – im Eibsee, endlich mal wieder. In Wettersteinfototapetenbergkulisse schwimmen- in ECHT- was gibts schöneres

4. Gespielt, entspannt zu viert, auch noch am See.

5. Wilden Thymian gefunden und gepflückt. Er riecht ganz fein, aber viel weniger intensiv.

6. In deutsch -argentinischer Marmeladenkooperation Preiselbeeren gepflückt. Ok ein paar mehr brauch ma noch, aber wir sind zuversichtlich.

7. Ein Radler getrunken. Im Biergarten. Sommer ohne Radler geht gar net.

Von kurzen Besuchen und Abschieden

Jahr um Jahr bewege ich mich durch die Jahreszeiten, mal bin ich voll dabei, mal ziehen sie eher an mir vorbei, je nachdem wo gerade der Fokus liegt. Bin ich offen – für das was um mich rum geschieht oder kann grad nur noch bei mir sein, weil die Kraft für anderes fehlt? Bin ich bei mir? Und wenn nicht – wo bin ich dann?
Wenn die Kanäle offen sind zeigt mir die Natur Tag für Tag die Höhen und Tiefen. Das kommen und gehen. Aufblühen und verblühen. Danach geht es weiter. Nach dem verblühen kommt – wenn man dafür offen ist- erst das Spannende, das nicht immer Sichtbare. Wenn es sein darf. Manches blüht erst gar nicht, obwohl es doch so gut aussah. Man muss das Leben nehmen wie es kommt.

oranger-mohn

Ein Fisch auf der Hand…

und viele andere Tiere hab ich schon gepinselt.

Das bei Festen und Veranstaltungen so beliebte Thema „Kinderschminken“ ist im klassischen Sinne nicht so meins. Auch wenn ich viel Körpermalereien mache, und dabei Menschen sehr nahe komme, sind dies alles Erwachsene, die sich selbst dafür entschieden haben. Es mag sein, das es einige Kinder mögen im Gesicht bemalt zu werden – dann habe ich auch sicher nichts dagegen, es gibt aber auch viele die dies so gar nicht wollen. Das Gesicht ist schließlich auch etwas sehr intimes, persönliches.
Eine bemalte Hand ist da doch noch etwas anderes, nicht nur, das es in unserer Kultur ganz anders besetzt ist die Hand eines anderen Menschen zu berühren, als sein Gesicht. Inspiriert durch das Buch „Der Elefant auf meiner Hand“ von Lucie Albon habe ich in den letzten Jahren so einige hundert Kinderhände mit Fischen, Elefanten, Tigern und vielen anderen Tieren bemalt, meist muss das sehr schnell gehen, weil die kindliche Geduld nicht unendlich ist.  Das Schönste ist, die Kinder sehen die Gemälde, die Finger fangen wie von selbst an zu tanzen und die wilden Krokodile schnappen zu.

handmalerei

Mehr Fisch gibts wie immer Freitags bei Frau Rieger

Das Salz in der Suppe..

..das Salz im Leben, manchmal scheint es verloren zu gehen, oder an Geschmack zu verlieren.
Je näher ich dem langersehnten Urlaub komme, desto platter werd ich  – und es ist nicht so, das ich es nicht früh genug gemerkt hätte – und um so monotoner wird mein Tun.
Also was hilft?
Ich bin ein Augenmensch, – drum fotografier ich vielleicht auch so gern. Aber ich bin auch ein Nasenmensch. Düfte und Gerüche verbinde ich auf ewig mit Ereignissen, mit positiven wie auch (leider) mit negativen.
Kein Wunder gehört doch das Riechhirn zu den ganz alten Teilen des Gehirns und ist zu großen Teilen im Limbischen System angeordnet, welches für die Verarbeitung von Emotionen zuständig ist.
Vielleicht ist das auch ein Grund, warum ich gerade wieder verstärkt mit Kräutern und Gewürzen experimentieren und versuche sie konsiervierbar zu machen. Warum soll ich mir dies nicht zu nutze machen.Solange es gut tut…
Deshalb habe ich mich gestern an ein  neues Kräutersalz gewagt:

Rosmarin-Thymiansalz mit Zitrone

– eine Hand voll Rosmarin
– eine Hand voll Thymian
– eine Zitrone
– gut 150 g gobes Meersalz

Thynian, Rosmarin und Zitrone waschen (danach sollten sie gut trocknen, oder trockengetupft werden), die Kräuter abzupfen und sehr fein hacken. Danach die Schale der Zitrone am einfachsten mit dem Zesterschneider abschneiden, das ganze auch fein hacken. Alles zusammen mit dem Salz in einen Mörser geben und sorgfältig mörsern, so wird das Salz auch noch ein wenig feiner.
Das Gemisch in ein gut verschließbares Glas geben und zumachen.
– Ein bischen Sommer im Glas, sozusagen

Das Salz passt wunderbar zu Gemüse aller Art, ich hab mir heute damit Fächerkartoffeln gemacht. Kartoffeln fächerförmig einschneiden, die Schnitte ölen, ein wenig von dem Salz dazwischen und ab in den Ofen für gut 30-40Minuten bei 180°. Die Kartoffeln sind an den Rändern fein knusprig und innen ganz zart. Yammie.

salz

Sieben Sachen/10

Wieder mal geschafft, diesmal ein bissl essenslastig… nach einer Idee von Frau Liebe:

Immer wieder Sonntags, 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

7-sachen10

1. Ein Zwiebelbrot gebacken, yammie, es ist schon halb verputzt…

2. Einen neuen Sortierkasten für die unzähligen schon hergestellten Ringe und Ohrringe angefangen und bestückt. Der Kasten ist von einem Messebauer, der ihn für die Klebebuchstaben selbst gebaut hat… er ist in Rente gegangen und über Umwege kamen diverse dieser Kästen zu mir.

3. Diverse Beeren gesammelt. Dass es hier Blaubeeren gibt, war mir schon lange bekannt, aber dass es hier auch Preiselbeeren gibt, nicht. Wenns dann mal mehr als ne Hand voll sind, werde ich eine Marmelade kochen. Solange werden sie eingefroren.

4. Die Hängematte aufgehängt und rumgehangen.

5. Ein Nanduei in Empfang genommen. Leer, gegessen hats der Gaucho selbst, noch bevor er aus Argentinien angereist ist.

6.  Den eigens eingeflogenen Asador ein Asado machen lassen. Wann hat frau schon mal grillendes Personal im Haus. Dabei assistiert und Fleisch zum Grill getragen.
Yammie – danach mit Freunden gegessen.

7. Lampions angemacht. Es hat pünktlich als das Fleisch fertig war angefangen zu regnen. Sonnenschirm auf und gut. Bissl Beleuchtung dazu und lecker. Wir lassen uns das Grillen nicht vom Wetter verderben. Pah.

Treibholzfische/2

Vor einigen Wochen habe ich diese Fischteile gezeigt, noch unfertig, aber schon klar in ihrer Bestimmung.  Jetzt hab ich mich drangewagt und die Einzelteile zusammengefügt. 2 der rostigen Schwanzflossen lagen so wie sie verarbeitet sind im Flussbett und am See, die beiden anderen habe ich ein bissl zurechtgeschnitten. Und mich endlich an die Trennscheibe gewagt.

Jetzt schwimmen sie an einem gefundenen Wurzelholz herum. Ich lass mich weiter treiben.. von der Frage: Farbe oder nicht?

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Mehr Fisch gibts wie immer Freitags bei Frau Rieger.