Rückblick 2014

Das Jahr hat viel geboten…
Gehts euch auch so? Das oft die Gschichten über die man sich ärgert oder die nicht fumktionieren, einen viel größeren Platz im Kopf einnehmen als die Sachen die toll waren und funktioniert haben? Mein kleiner Rückblick… 2014. Man muss sich das Gute bewusst machen um ein gutes Gleichgewicht zum Negativen herzustellen….

Januar:

Soieree 2013-12-312

Schnee oder so was ähnliches daheim um die Weihnachtszeit.
Viel Gewerkel, manches Unbekannte. Mein Etsyshop mit neuem Elan und Ideen wiederöffnet.

Februar:

Wuppn 046

Mein Herzensprojekt schwule und lesbische Brautpaare ging an den Start. Nach und nach gabs mindersens so viele Motive wie bei den Heteropaaren. Und, sie wurden auch gekauft, die Mädels und die Jungs. Wenn auch die Rechtsprechung noch nicht ganz 100% das ist was ich mir wünsche, wir sind auf einem guten Weg.
Und sonst? Eine wunderbare Babynachricht von einer lieben Freundin hat mich erreicht, mit München, der neuen Heimat meiner Frau hab ich mich angefreundet und das pinseln hab ich wieder für mich entdeckt.

März:

Bauchbemalung Eva 20.021

Den ersten Babybauch dieses Jahr angepinselt, bei ungewöhnlichen Temeraturen, euch in meine Bude splinsen lassen, mit Bettina wieder Seifen gesiedet…

April:

Stempel neu 2014-04-042

Eine neue Stempelserie entworfen und geschnitzt, leckere Sachen gekocht und zubereitet, einen tollen mobilen Bierkistenhocker gebaut und ein paar Tage Auszeit am Iseosee genossen.

Mai:

Musterfisch und Silles Regal 2014-03-253

Viel Budenzauber in der neuen Wohnung meiner Frau, ein Bierkisten – und ein Weinkistengewürzregal, Leckereien gemacht und für eine Schaufensteraktion viel Brettlfisch produziert…

Juni:

Fotos Wrack Elba1

Abgetaucht. Auf Elba, gefühlte Heimat im Süden… mehr als 100 km gepaddelt, quasi daheim, Freitags gefischt, wie immer, viel Auszeit genommen.

Juli:

Yo und Garten 2014-06-271

Vollkommener Wahnsinn: Zwecks großer Klappe einen eigenen Grill geschweißt! Wahnsinnsteil! Danke Familie Wolf!
Dem Fußballfieber gefröhnt, viele Fußballfelder in der Arbeit mit den Kindern gebaut, einen Fußballbabybauch bemalt, noch einen tollen Babybauch bepinselt, Livegekiesworkt, Auszeit genommen…

August:

Zeitraum Innsbruck 2014-07-044

Viel, viel gefischt. Jeden Freitag, Monat für Monat und Woche für Woche gibts den Fisch am Freitag und er bereitet mit immer noch großes Vergnügen. Garten genossen, den geliebten Mohn in allen seinen Variationen fotografiert, Samen eingesammelt, Leckeres gemacht:

September:

Island 2014 1983

ISLAND. 17 Tage Zeit und Muße mit meiner Frau dieses wunderbare Land zu entdecken. Ich bin so verknallt in diese Insel. Und in die Mentalität. Oh mei. Darf ich mich teilen? Wenn ja, dann wohnt Teil 2 ab sofort in Island. Was tat mir das Land gut.

Mehr Babybäuche bemalt und fotografiert. Fotoalben und Stempel für neue Erdenbürger entworfen und gefertigt. Nachwuchs begrüßt. Viel, viel war los im September.

Oktober:

Qualle 2014-10-15

Scheckenhaus. Auch wenn ichs nicht wahrhaben will und wollte. Die Depression hat mich (wieder) erwischt. Alles zäh, Energieraubend, nicht mehr selbst steuerbar. Die Freude am Tun schwindet, das Negative macht sich groß. Anvertraut hab ich mich. Meiner Ärztin, meiner Frau und guten Freunden. Große Schritte im Kleinen. Langsam machen. Unterstützung von Aussen. Wohlwollendes da sein von Aussen. Wieder Hilfe annehmen lernen. Anstrengend sein und sich dessen Bewusst sein. Schritt für Schritt in kleinen Dingen das Gute entdecken. Ja sagen. Zum hier. Zum Jetzt. Zum ich. Zum heute. Zum Leben.

Ein wenig Fisch, ein bissl Silber….
Viel Schwarz, viel Grau, viel sich selbst am Leben halten.

November:

Fotoalben 2014-11-04

Viele wunderbare, lange und kurze Worte von tollen Frauen. Danke fürs da sein. Danke fürs sammeln und teilen. Danke fürs schenken. Fred, ihr seid eine Wucht!

Ansonsten: Fisch am Freitag, Riesenfilzkiesel (wie ich den geschafft habe ist mir bis heute ein Rätsel) und Märkte. 2 Und nicht mehr. Vieleicht auch die Letzten.
Energie kosten sie….

Dezember:

Weihnachtsgewerkel 2014-12-12

Kripperlbauerei mit Knirpsen, so was mag ich…
Ansonsten.. Freitagsfisch, immer. Malen, Woche für Woche. Gern und ausprobierenderweise.

Sonst so… verspäteter Advent. Winderpause. Und kaum ist die Pause da kommen die neuen Ideen.

Kommt gut ins neue Jahr!
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Fisch am Freitag /156

FReitag isses, drum gibts heute Fisch.
Voll Weihnachtsfeiertagsverpeilt erst jetzt, sorry!

Na, noch im Plätzchen- und Süßkramkoma?
Hier gibts heute herzhaften Fisch.

12tel Kodult 2014-11-242

Eine simple Platte Blätterteig, mit Wasser bestrichen, Geriebenen Käse mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver gewürzt, die Hälfte des Blätterteiges damit bestreut, zusammengeklappt und drübergerollt.
Schwubsdiwupps, Fische ausgestochen und im Ofen rausgebacken, serviert zum Wein, zum Bier oder als Beilage zu einer feinen Gemüsesuppe eine feine Abwechslung zu dem ganzen Süßkram…

12tel Kodult 2014-11-241
Ok, zugegeben, ein bissl mehr drüberrollen hätt ich schon können, sie sind dann doch überwiegend a weng aus der Form geraten…
Aber mei, geschmeckt ham sie trotzdem….

12tel Kodult 2014-11-243

Und bei euch so? Wer mag kann seinen ZwischendenJahrenFisch gern wieder mit einem Kommentar verlinken… Genießt das Wochenende

Kleines Krippengestöber mit Kindern

Weil es mir so ein Vergnügen bereitet wenn aus Kinderwünschen und ein wenig ideengespinne Neues entsteht muss ichs unbedingt zeigen.
Vor ein paar Tagen kam ein kleiner Kerl zu mir in die Werkstatt und wollt unbedingt eine WEihnachtskrippe bauen. Also so mit allem Pipapo und am besten aus Holz und mit sägen und so. Äh ja. Wird a bissl knapp bis Weihnachten.
Drum haben wir uns auf ein kleines Korkenkripperl geeinigt.

Weihnachtsgewerkel 2014-12-12

Also, wenn der Nachwuchs bis zur Bescherung noch beschäftigt werden soll, es geht ganz einfach.

Ihr braucht:
2 Sektkorken
1 längliche und 1 Kugelperle
1 Käseschachtel oder eine andere keline Schachtel
Stoffrestchen
1 Fitzerl Goldpapier
1 Stück Peddigrohr oder ein Stöckchen

außerdem noch:
Acrylfarbe
Heißkleber
wasserfeste Folienstifte oder Edding
Pinsel

12tel Blick 2014-12-20
Diese beiden Krippen haben Kilian (die Obere, alles ist fest montiert) und V. (unten, mit eigenem „Bett fürs Christkind“, Figuren reingestellt und somit bespielbar )gemacht und weils Kilian so wichtig ist, zeig ich sie hier auch.

Zuerst wird die Schachtel innen und außen am Rand angemalt. Anschließend bekommen Maria und Josef mit Acrylfarben ihr Gewand und ihre Haare. Während das alles trocknet könnt ihr schon mal die Stofffizerl vorbereiten, ein dreieckiges kleines Stück für Marias Tuch und ein kleines quadratisches Stück fürs Christuskind. Aus dem Goldpapier könnt ihr noch einen Komenten ausschneiden.
Die Zwei Perlen werden jetzt mit dem Heißkleber aneinader geklebt (das wird der Körper vom Kind) und mit dem weißen Tuch eingewickelt, so das das Kind gut gepuckt ist.
Wenn Die Acrylfarbe getrocknet ist werden Maria und Josef noch die Gesichter gemalt. Anschließend gehts schon an die „Endmontage“. Maria bekommt noch ihr Tuch aufgeklebt, Josef seinen Stab, das Christuskind kommt zur Mutter und die ganze kleine Familie wird in die Käseschachtel geklebt. Fix noch den Stern oben drauf und fertig ist die kleine Krippe.
Dauert insgesammt vielleicht 1 Stunde und ist eine wirklich nette Beschäftigung für die Familie

Vielleicht habt ihr ja Lust, die Krippe mit euren Kindern nachzuwerkeln, ich würd mich freuen wenn ihr davon erzählt.

Weil heute Dinestag ist schick ich das Kripperl, so sagt man bei uns in Bayern, noch zum Creadienstag und weils eine feine Upcyclingidee ist schick ichs auch noch zu Nina.

Bisslawos 2014-12-11

Wegen Zu geschlossen. Andiva macht Weihnachtsferien,

und sagt Danke!

Weihnachtsgewerkel 002

Für die vielen freundlichen und fröhlichen Kontakte, die netten Kunden und die feinen Aufträge, die ich ganz individuell anfertigen durfe.
Es war mir ein Vergnügen.

Ich wünsche gemütliche und entspannte Weihnachtstage, einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein Gesundes 2015!

Die Werkstatt wird Mitte Januar wieder aufmachen und ich freue mich auf neue spannende Ideen und Aufträge mit meinem dann deutlich kleineren Sortiment.

Wintersonnwend

Der kürzeste Tag im Jahr.
Die längste Nacht.
Ab morgen Stück für Stück wieder mehr Licht.
Das tut gut.

Juli 2014-07-093

Juli 2014-07-094

Juli 2014-07-092

Es braucht das Dunkel fürs Hell.
Es braucht das Licht für den Schatten.

Braucht es auch die grauen Gedanken für die bunten Ideen?

Mein Wintersonnwendfeuer für mehr Hell.
Innen und Außen. Schon lang war es mir nicht mehr so ein Bedürfnis ein Feuer zu machen. Gedanken und Papier dem Feuer zu übergeben.

Schön, das der ein oder andere Besuch da war.

Die Fotos sind vom Sommer(fast)sonnwendfeuer im Garten.
Ich mag es wenn die Bäume leuchten. Mein Wunsch für die lichteren Tage:
Mehr Feuer spüren.
Wieder für was brennen.
Energie haben.
Nicht nur ausbrennen.

12 tel Blick im Dezember

Der letzte dieses Jahr.
So gut wie immer mit Schnee und gern auch im Nebel. Oder auch knallblau umwolkt.
So hab ich sie Monat für Monat eingefangen, die Alpspitze.
Auch wenn der Ausschnitt nur ein sehr kleiner war, ich mag ihn. Immer noch und immer wieder. Weil auch im Kleinen stetiger Wandel ist.

12tel Blick 002

Mehr 12tel Blicke sammelt Tabea wieder.

Und meine 12tel Blicke (mit ein paar Sinnblicken dazwischen) gibt es hier.

Fisch am Freitag/ 155

Freitag isses, drum gibts heute Fisch.

Stoa 2014-11-173

Mal wieder frisch geschnitzt und montiert auf deien Bauklotz.
gemalt hab ich ihn wohl vor längerem, vor kurzem ist mir der Schnipsel wieder in die Hände gefallen.
Drum fix die Schnitzmesser raus und fertig ist er.
Macht sich gut als Brief- und Postkartenverschönerer, fürs Reisetagebuch oder fürs Fotoalbum….
Das tolle ist.. nimm einen Fischstempel und druck dir deinen ganzen Schwarm.

Und bei euch? Noch Fische im Netz?
Wer mag kann seinen Fisch gern wieder mit einem Kommentar verlinken.
Schönes Wochenende…

Einmal um die Welt… warum es so schön ist, einfach mal Dinge zu tun, die man nur aus reiner Freude am Tun macht

Hm, ich bin infiziert.

Weihnachtsgewerkel 2014-12-124

Infiziert vom Plisees falten. Vor Monaten schon bei Barbara über die Anleitungen gestolpert, hab ich mir lang gedacht.. wunderschön, aber für mich viel zu strukturiert und genau und hab die Idee, solche feinen Teilchen selber zu machen gut in meinem Hirn vergraben.
Auf der Suche nach Falteanleitungen, die ich in der Arbeit mit Kindern umsetzen kann (Struktur, Planung und so weiter…) bin ich dann wieder drübergestolpert und, ja es hat mich gepackt. Wenn man das System einmal verstanden hat ist es wirklich nicht schwer und eigentlich auch ganz beruhigend und meditativ… Also was, was mir gut tut.

Wies manchmal so ist, kam ich von einem Papier zum anderen und ein alter Atlas hat mal wieder gute Dienste erwiesen.

Und weil nicht nur das Plisee falten, sondern auch das Backen eine Gschicht ist, die mir wieder viel Freude bereitet (Keine Niesattaken mehr beim arbeiten mit Mehl, hurra!) hab ich auch da mal wieder aus den Vollen geschöpft und doch mal wieder 7 Sorten gebacken, die ich alle auch noch richtig gern mag.

Weil ich aber soooo viele Plätzchen gar nicht allein essen kann sind ein paar ausgewandert.

Zwei liebe Freunde haben ihren ganzen Krempel gepackt (und ihre Hochzeitskrawatten bei mir gelassen, aber des is a andere Gschicht) und sind grad eben mit Sack und Pack nach Irland aufgebrochen. So richtig. Mit Arbeit und allem Pipapo.
Und weil die beiden in ihrem Umzugschaos nicht mehr wirklich zum Plätzchen backen kamen, Weihnachten aber nicht ohne Plätzchen feiern wollen, gabs eine große Schachtel voll. Und ein Reiseglücksanhänger.

Liebe Jungs, ich drück euch noch mal ganz fest, wünsch von Herzen Alles Gute auf irischem Boden und eine tolle Zeit. Ihr wisst, unsere Couch ist euch immer eine kleine Heimat in Deutschland und die Berge schick ich euch auch gern als Bilder. Aber vielleicht gehen wir ja bald mal wieder wandern, hier oder in Irland. Auf welcher Hütte wir dann übernachten, schau ma mal. Stellt schon mal ein Guinness kalt. Denn wir kommen. Das ist sicher…

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Dienstagsverdingst auch hier und hier

Vom tun was man liebt

Tu was du liebst. Mach Dinge mit Freude. Mach Dinge für dich.
So leicht gesagt, so schwer umgesetzt. Wie oft kommt einem doch der Allteag, das Leben, der Job, die Verpflichtungen, der Hunger, das um andere kümmern oder sonst irgendwas dazwischen.
Oft, viel zu oft komm ich nach der Arbeit heim und erledige noch bis in den späten Abend Dinge die gemacht werden müssen. Genauso oft sind es Sachen die im Laden anfallen. Und meine Onlineshops mach ich ja „nur“ nebenbei.

Nachdem das greße Peng vor einigen Wochen zum erstmaligen Abkapseln ins kleine Schneckenhaus geführt hat, hab ich inzwischen wieder die Kraft mich um mich selbst zu kümmern.
Und Stück für Stück wieder Dinge zu finden die ich gern mach oder einfach ausprobieren mag.

Weihnachtsgewerkel 2014-12-126

Was für mich, etwas wo ich nichts muss. Nur mag.
Also hab ich mich für einen Aquarellkurs angemeldet.
Wir treffen uns wöchentlich, der Kursleiter gibt Tips und unterstützt. Zeigt Techniken und lässt uns schauen und beobachten. Verschiedene Bilder und Fotografien, Pflanzen und so weiter. Lässt uns gemeinsam überlegen und erkennen wo Details sind, die bestimmte Pflanzen von anderen unterscheiden. Wo Licht und Schatten ist. Hell und dunkel. Erläutert Stile und lässt uns malen.

Spannend finde ich, das jeder von uns Kursteilnehmern anders an sein Bild rangeht. Das bei allem Technischen und bei allem was wir gemeinsam sehen, einfach immer 8 verschiedene Bilder entstehen. Weil jeder ander an die Sache rangeht. Das es kein richtig und kein falsch gibt.
Entspannend finde ich, das ich bei mir jedes Mal wieder die Lust am ausprobieren entdecke.
Ich male wie es gerade kommt. Mein rangehen ist nicht, die Dinge die ich sehe so abzubilden wie ich sie sehe (da fotografier ich sie lieber).
Mein Weg ist der, die Farben fließen zu lassen, zu experimentieren, loszulassen, loszulegen und zu schauen was passiert. Mein ganz eigenes Tempo zu finden und im Fluss zu sein. Inne zu halten, zu schauen, nachzuspüren.

Mal gefällt mir was ich male, mal auch nicht.
Die Freiheit zu haben, nichts falsch machen zu können. Nicht zu selbstkritisch zu sein. Etwas einfach stehen zu lassen, ohne mich rechtfertigen zu wollen. Mit einem wohlwollenden Selbstverständnis für das was ich tue und wie ich es tue.

Eben was für mich und mit mir zu tun. Bei mir zu sein.
Ein Schritt ist getan. Stück um Stück mag ich mir meine Freiräume wieder schaffen. Die mich auftanken lassen auch zwischen den Urlauben.
Denn was nützt das immer tun und machen und springen wenn ich selbst auf der Strecke bleibe.

Fisch am Freitag/ 154

Freitag isses, drum gibts heute Fisch.
Noch ein Adventskalenderfisch.
Diesmal ist es meiner.
Am 1. Dezember ist hier wunderbare Überaschungspost aus der Schweiz vom Kreativhäxli gelandet.
Vielen Dank Veronika!

KAlender 2014-12-05

In diesem Kalender sind 24 Fischbriefmarken versteckt. Welche Freude.
Und bei euch so? Wer mag kann gern wieder seinen Fisch mit einem Kommentar verlinken.